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Menü » Love Is Colder Than Death Geschrieben von
KŁnstler : Love Is Colder Than Death
Homepage : http://www.lictd.com
ńhnliche KŁnstler : Stoa, Dead Can Dance
Benannt nach einem Album der belgischen Band Poesie Noire und beeinflusst von klassischer und mittelalterlicher Musik einerseits und dem Elektropop der 80er Jahre andereseits, wurden Love Is Colder Than Death Anfang der Neunziger in Leipzig gegr√ľndet.


Der Musiker Maik Hartung und S√§ngerin Susann Heinrich standen f√ľr die √§therischen, mittelalterlichen Klangbilder, Sven Mertens (Keyboards, Gesang) und Ralf Donis (Gesang) f√ľr die stringenten, weitaus h√§rteren und eing√§ngigeren Popsongs. Gro√üe Beachtung erfuhr bereits die 1991 ver√∂ffentlichte Single ?Wild World?, die sich innerhalb k√ľrzester Zeit zu einem Clubhit entwickelte. Das im selben Jahr ver√∂ffentlichte Deb√ľtalbum ?Teignmouth? hingegen war ein uneinheitliches, dennoch reizvolles Gemisch aus dem von Ralf Donis intonierten, ambitionierten Elektropop (?Wild World?) und den romantischen Gothikballaden (?Structure?), die meist von Susann Heinrich vorgetragen wurden. Schon bei dem Album waren die unvereinbar scheinenden Vorlieben und Charaktere der Band deutlich heraus zu h√∂ren, dennoch war genug kompositorisches Talent und Ideen vorhanden, um das Album interessant und zu einem respektablen Erfolg zu machen.


In derselben Besetzung und vornehmlich noch mit elektronischen Instrumenten entstand 1992 der Nachfolger ?Mental Traveller?, der bereits deutlicher gewichtet war: Hier dominierten die von Hartung und Heinrich favorisierten Stile; das Album war weitaus geschlossener und von einer entr√ľckten, vereinnahmenden Atmosph√§re, zudem deuteten die textlichen Adaptionen (wie ein Fragment von William Blake in ?Taliesin And Melanghel?) bereits in die ?klassischen? Gefilde, in die sich die Band nun mit immer gr√∂√üerem Forschungsdrang vorwagte.


Dies f√ľhrte zum Ausstieg von Sven Mertens und Ralf Donis; letzterer gr√ľndete kurze Zeit sp√§ter Think About Mutation. Hinzu kam Andy Porter (Drums und Keyboards), der vordem bei The Rose Of Avalanche gespielt hatte.


Von ihrem damaligen Label Hyperium wurden Love Is Colder Than Death ? neben Bands wie Chandeen ? zur Speerspitze des sogenannten ?Heavenly Voices?-Genre ausgerufen. Vor allem die Stimme von Susann Heinrich wurde spätestens jetzt zum unverwechselbaren Aushängeschild und Markenzeichen der Band.


F√ľr das dritte Album ?Oxeia? lie√ü sich das Trio lange Zeit. Maik Hartung begann, Kl√§nge von seltenen, mittelalterliche Instrumenten, die er teilweise in Museen aufst√∂berte, abzusampeln. Dar√ľber hinaus studierte die Band nun intensiv Musik des Mittelalters und der Renaissance. Mit diesem Klangarchiv, neuem Wissen und Ideen geriet ?Oxeia? zu einem sparsam arrangierten, manchmal etwas sperrigen Werk, dem der akademische Ansatz aber nicht anzumerken war . Obwohl hier immer noch vorwiegend mit digitaler Elektronik gearbeitet wurde, verliehen die Kl√§nge der gesampelten akustischen Instrumente dem Album ein warmes, intimes Flair.


1995 erschien die EP ?Spellbound?, die den auf ?Oxeia? eingeschlagenen Weg mit etwas poppigeren Mitteln weiter verfolgte. 1996 erfolgte ein weiterer Einschnitt: Susann Heinrich und Andy Porter verlie√üen die Band, hinzu kamen die neue S√§ngerin Manuela Budich und Ralf Jehnert, zudem kehrte Seven Mertens zur Formation zur√ľck.


In dieser Besetzung und mit einer Reihe zusätzlicher Gastmusiker wurde das Album ?Atopos? eingespielt, das zu dem bisher ambitioniertesten und stilistisch vielfältigsten Werk geriet: Mit dem Einsatz von Original-Intrumenten entstand ein Konglomerat, das mittelalterliche Musik und ethnische Klänge eindrucksvoll vereinte, ohne mit alten Traditionen zu brechen.

Cover Album Titel / Format / Label / Vertrieb Info Kaufen
1991 Teignmouth
CD
Hyperium
-
1992 Mental Traveller
CD
Hyperium
-
1994 Oxeia
CD
Hyperium
-
1999 Atopos
CD
Chrom
-

Die hier verŲffentlichten Artikel und Kommentare stehen uneingeschršnkt im alleinigen Verantwortungsbereich des jeweiligen Autors.

 
 DAC



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