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Menü » New Order Geschrieben von
KŘnstler : New Order
Homepage : http://www.worldinmotion.net/
─hnliche KŘnstler : Joy Division, The Cure
Schon bald nach dem Selbstmord ihres S├Ąngers Ian Curtis im Mai 1980 machten sich die ├╝briggebliebenen Joy-Division-Mitglieder Bernard Sumner (voc, g), Peter Hook (bg) und Stephen Morris (dr) ans Schreiben neuer Songs und ├╝berarbeiteten noch nicht aufgenommene St├╝cke wie ?Ceremony?. Nach ersten spontanen Konzerten in und um Manchester nahmen sie den Titel w├Ąhrend einer US-Tournee auf und ver├Âffentlichten ihn Anfang 1981 als Deb├╝tsingle von New Order: ein treibender Indie-Popsong, der sich von den Punk- und Gothic-Wurzeln Joy Divisions radikal l├Âste.


Nachdem sich alle drei Musiker bei den Konzerten nacheinander in der Rolle des S├Ąngers versucht hatten, ├╝bernahm diese Aufgabe nun Sumner, der sich bei Joy Division noch Albrecht genannt hatte. Da er sich mit dem gleichzeitigen Singen und Gitarrespielen vorerst ├╝berfordert sah, stellte die Band die Gitarristin, Keyboarderin und sp├Ątere Ehefrau von Stephen Morris, Gillian Gilbert, ein. Mir ihr spielten sie ihre erste ?The Peel Sessions?-EP als New Order ein, nahmen ?Ceremony? als Single noch einmal auf, ver├Âffentlichten den Nachfolger?Everything?s Gone Green? und begannen mit der Arbeit an dem Album ?Movement?.


Das vorerst wenig gesch├Ątzte Deb├╝t geriet zur eindrucksvollen Schnittstelle zweier der einflussreichsten, miteinander verwurzelten und sp├Ąter unterschiedlichsten britischen Bands. Gesanglich lehnte sich Sumner darauf noch h├Ârbar an Curtis an, doch erste Pop-Melodien sprengten bereits vorsichtig den noch recht dunklen und improvisationslastigen Rahmen. Der Band selbst bereitete der Longplayer allerdings schon beim Erscheinen Bauchschmerzen. Der Plan, ?Movement? noch einmal neu einzuspielen wurde allerdings bald wieder verworfen.


Schon mit ihrem Deb├╝t begann das Quartett die Tradition, ihre Plattenh├╝llen vom kunstvollen Artwork des Grafik-Designers Peter Saville entwerfen zu lassen: Nur in den seltensten F├Ąllen waren die Musiker selbst darauf zu sehen, meist nicht einmal deren Namen zu lesen. Savilles aufwendige Grafiken, Gem├Ąlde und Fotografien muteten stets so klassisch und stilbewusst wie Ausstellungsst├╝cke an und setzten die schon bald zug├Ąnglicheren Kl├Ąnge der Band in ein noch immer ernsthaftes Umfeld. Auch dass ?Ceremony? auf ?Movement? nicht enthalten war, deutete schon eine konsequente Eigenart New Orders an: Mit Vorliebe verzichteten sie auf ihren Alben auf schon bekannte Singles.


Im Mai 1982 ver├Âffentlichten New Order ihre selbstproduzierte Single ?Temptation?: ihr erster hundertprozentiger, reueloser Pop-Song, dem das Album ?Power, Corruption And Lies? ein Jahr sp├Ąter stilistisch folgte. Sp├Ątestens mit ihrer vierten, im M├Ąrz 1983 ver├Âffentlichten Single ?Blue Monday? waren New Order nicht nur mehr Elektronik- als Rock-Band, sondern auch mehr bestaunte Pop-Band als lediglich die Fortsetzung einer ehemaligen New-Wave-Legende. Ihre Wiederauferstehung und Neuerfindung war nicht mehr nur musikalisch, sondern auch kommerziell gegl├╝ckt: Bis zum Ende der Achtziger war ?Blue Monday? die meistverkaufte Maxi-Single der Welt (und die erste Single, die ausschlie├člich im dancefloororientierten 12?-Format erschien); erst 1987 war sie auf einem Album zu h├Âren war und beeinflusste eine ganze Generation von sp├Ąteren Dance-Musikern und DJs. Dabei hatte die Gruppe in dem Sequenzer-St├╝ck mit der hektisch programmierten Bassdrum und den an ┬ž Kraftwerk-angelehnten Sythesizer-Ch├Âren eigentlich nur ihren neuen Drumcomputer ausprobieren wollen.


New Order begannen nun, auf ausgedehnten Tourneen ihren Ruf als glaubw├╝rdigste Disco-Band der Achtziger zu begr├╝nden, ruinierten durch uferlose Alkohol- und Drogenexzesse allerdings vermehrt den Bandfrieden: ?Die Konzerte waren uns ├╝berhaupt nicht wichtig, sondern einzig die Tatsache, dass wir uns abschie├čen und jede Menge Groupies v├Âgeln konnten?, so Sumner 1999 im Zillo. Das gelungene 85er Album ?Low-Life? zeigte sie weiterhin als talentierte Pop-Songwriter, die sich zunehmend den M├Âglichkeiten der Elektronik verschrieben und diese leicht und tanzbar aufbereiteten. Peter Hooks ungewohnt hohe, dominante Bassl├Ąufe wurden ebenso wie die Tonleitern auf- und abwandernden Gitarren zum charakterischen Merkmal der nun etablierten Pop-Gr├Â├če New Order. Nach der Auskopplung ?Subculture? spielten sie 1986 f├╝r den Soundtrack des Teenager-Films ?Pretty In Pink? den Song ?Shellshock? ein.


Auf dem Album ?Brotherhood? perfektionierten ?Englands unberechenbarste elder statesmen? (?New Musical Express?) den eingeschlagenen Weg. Besonders Sumners beschwichtigender Gesang ├╝ber seine kaputten Beziehungen schien sich immer besser in die oft schnellen, euphorischen und kompakten Pop-Kompositionen einzuf├╝gen. Ein Welthit im Stil von ?Blue Monday? gelang den New Order-Musikern, inzwischen Teilhaber am legend├Ąren Hacienda-Club in Manchester, erst wieder mit der 87er Single ?True Faith?, die von Stephen Hague (u.a. Pet Shop Boys) produziert wurde. Gleichzeitig wurde ?Substance?, eine langerwartete, chronologische Compilation aller Maxi-Singles und deren B-Seiten ver├Âffentlicht.


Mit der ungleich wenig popul├Ąren Single ?Touched By The Hand Of God? hatte sich der Rummel um die Band vorerst wieder normalisiert. New Order zogen sich unterdessen nach Ibiza und in Peter Gabriels Real-World-Studio zur├╝ck, um das 89er Album ?Technique? fertigzustellen.


Besonders die stampfenden Rhythmen und abgehackten Samples der Single ?Fine Time? wiesen eindeutige Referenzen an die aufkommende Acid-House-Welle auf. Davon abgesehen allerdings hatten New Order einen selbstproduzierten, wunderbaren Zwitter aus vertr├Ąumten Gitarren-Wave-Popsongs und dance-infiziertem Electropop eingespielt.


So unterschiedliche Songnamen wie ?Mr. Disco? und ?Dream Attack? sprachen f├╝r sich. Doch f├╝r die n├Ąchsten vier Jahre sollte ?Technique? das letzte New-Order-Album bleiben. Schon jetzt begannen die Bandmitglieder Solokarrieren anzuvisieren.


Gilbert und Morris nahmen Musik f├╝r Fernsehproduktionen, u.a. f├╝r MTV, auf und gr├╝ndeten ihre gemeinsame Band The Other Two. Sumner konnte endlich mit dem ┬ž Smiths-Gitarristen Johnny Marr das Duo Electronic gr├╝nden, nachdem er mit seinen Soloideen nicht vorangekommen war. Und Peter Hook formierte (u.a. mit dem Studio-Engineer Chris Jones) seine eher rockorientierte Band Revenge und nahm Musik f├╝r eine Talk-Show auf. Erst f├╝r die offizielle Hymne des britischen Teams zur Fussballweltmeisterschaft 1990 fanden die bekennenden Fu├čballfans wieder kurzfristig wieder zusammen: ?World In Motion? wurde ihr erster Nr.1-Hit in England und die letzte Single f├╝r ihr langj├Ąhriges Indie-Label Factory, das 1992 Konkurs anmeldete.


Bei London Records brachten New Order 1993 ihr Comeback-Album ?Republic? heraus, dessen erste Single ?Regret? der ?New Musical Express? gar als ?gro├čartigsten britischen Pop-Song der 90er? pries. Doch danach lag New Order erneut auf Eis. Peter Hook gr├╝ndete mit dem New Order-Fan David Potts 1997 das extrem New Order-angelehnte Duo Monaco und spielte das Album ?Music For Pleasure? ein. Sumner brachte mit Marr 1999 ein drittes Electronic-Album heraus.


Im Sommer 1998 feierten New Order auf dem Reading-Festival nach f├╝nf Jahren ihre Live-R├╝ckkehr und spielten Ende des Jahres weitere Shows in London und Manchester - fast n├╝chtern, wie Sumner stolz verk├╝ndete.

Cover Album Titel / Format / Label / Vertrieb Info Kaufen
1981 Movement
CD
Factory
-
1983 Power, Corruption And Lies
CD
Factory
-
1985 Low-Life
CD
Factory
-
1986 Brotherhood
CD
Factory
-
1987 Substance
CD
Factory
-
1989 Technique
CD
Factory
-
1993 Republic
CD
London Records
-
1994 The Best Of
CD
London Records
-
1995 The Rest Of
CD
London Records
-

Die hier ver÷ffentlichten Artikel und Kommentare stehen uneingeschrńnkt im alleinigen Verantwortungsbereich des jeweiligen Autors.

 
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