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Menü » Sisters of Mercy, The Geschrieben von
KŘnstler : Sisters of Mercy, The
Homepage : http://www.the-sisters-of-mercy.com
─hnliche KŘnstler : The Sisterhood
Die Gr├╝ndung der Sisters Of Mercy geht auf das Jahr 1980 zur├╝ck; die Band benannte sich nach einem Song von Leonard Cohen. Andrew Eldritch (b├╝rgerlicher Name Andrew Taylor, geb. 15.5.1959) und Gary Marx (g), beide aus der Punk-Szene mit einer Vorliebe f├╝r 70er Glam und Trash kommend, geh├Âren zu den Gr├╝ndungsmitgliedern, wobei Eldritch mit seiner charismatischen, dunklen Stimme im Laufe der Jahre stets der Kopf der Sisters war.


Mit ihren s├Ągenden Gitarren, dem knackigem Bassspiel und der soundbestimmenden Drummachine namens Dr. Avalanche erspielten sich The Sisters Of Mercy schon fr├╝h den Ruf einer Kultband und avancierten zu Heroen der Gothic-Bewegung. Andrew Eldritch, oftmals ganz in schwarz gekleidet und die Augen immer hinter einer schwarzen Sonnenbrille verborgen, errang dabei schnell den Titel ?Prince Of Darkness?, mit dem er sich selbst jedoch nicht anfreunden konnte; er wehrte sich auch gegen die Kategorisierung der Sisters als Gothic-Band. 1990 sagte er im Interview mit Prinz: ?Wir sind nur eine Rock-Band, aber eine verdammt gute!?


Die erste Single ?Damage Done? erschien 1981 auf dem eigenen Label Merciful Release, anschlie├čend wuchsen The Sisters Of Mercy mit Bassist Craig Adams und Gitarrist Ben Gunn (b├╝rgerlich Benjamin Matthews) zum Quartett und gaben im Februar 1981 in York ihr Live-Deb├╝t. Mit ?1969? von den Stooges und ?Sister Ray? von Velvet Underground hatten sie bereits zwei Coverversionen im Repertoire, die sie in ihrem charakteristischen Sound interpretierten und denen im Laufe der Jahre weitere folgen sollten (u. a. ?Gimme Shelter? von Rolling Stones, aber auch ?Emma? von Hot Chocolate).


In den Jahren 1982 und 1983 ver├Âffentlichten The Sisters Of Mercy in sch├Âner Regelm├Ą├čigkeit Singles und Maxis, wobei die 1983er-Maxi-Ver├Âffentlichung ?Temple Of Love? zu einer bis heute g├╝ltigen Szene-Hymne avancierte. Durch den zunehmenden Bekanntheitsgrad vergr├Â├čerte sich auch der Aktionsradius der Live-Auftritte und die Sisters traten in den Niederlanden, Deutschland und selbst den USA auf. Ben Gunn war dem jedoch nicht gewachsen; er verlie├č die Band 1983 im Streit. Ihn ersetzte Wayne Hussey von der Liverpooler Band Dead Or Alive, und mit diesem Gitarristen stie├č nun ein kompositorisch kreativer Geist zu den Sisters, der mit seinem Gesp├╝r f├╝r dunkle Popmelodien einen wesentlichen Teil zum Erfolg der Sisters beitragen sollte.


1984 konnten sich die Sisters aus den Angeboten gro├čer Plattenfirmen das beste aussuchen und landeten bei WEA. Wayne Hussey gab auf der Maxi-Single ?Body And Soul? sein Plattendeb├╝t. Im gleichen Jahr begannen die Aufnahmen zum ersten Album ?First And Last And Always?, das im M├Ąrz 1985 in die L├Ąden kam und seitdem einen Meilenstein in der Gothic-Rock-Welt darstellt. ?First And Last And Always? lebte von einem gelungenen Spagat aus k├╝hler D├╝sternis und poppiger Eing├Ąngigkeit; mit ?Marian? (hier singt Eldritch gar einige Worte in deutsch), ?Logic?, ?Possession? oder ?No Time To Cry? enthielt das Album eine ganze Reihe von Songs, die zu Recht als Klassiker gelten.


Zwar brachte dieses Album die Karriere der Sisters ein gewaltiges St├╝ck voran, doch zeitgleich erhielt das Bandgef├╝ge tiefe Risse. Zun├Ąchst stieg Gary Marx wegen pers├Ânlicher Differenzen mit Andrew Eldritch aus und formierte seinerseits Ghost Dance. Zum Trio geschrumpft, begannen Eldritch, Hussey und Adams die Arbeiten zum zweiten Sisters-Album, das den Arbeitstitel ?Left On Mission And Revenge? trug. Doch musikalische Differenzen zwischen Eldritch auf der einen und Hussey und Adams auf der anderen Seite sorgten f├╝r wachsende Konflikte. Schlie├člich formierten die beiden Instrumentalisten mit Unterst├╝tzung von Simon Hinkler und Mick Brown eine eigene Band, die sich nach dem ersten Sisters-Fan-Club The Sisterhood nannte, und Eldritch intensivierte den Kontakt zur fr├╝herin ┬ž Gun Club-Bassistin Patricia Morrison, einer langj├Ąhrigen Freundin, die er bei gemeinsamen Tourneen beider Bands kennen gelernt hatte.


1986 sah eine kleine Tour der Formation The Sisterhood und verh├Ąrtete Fronten zwischen Eldritch und Hussey. Eldritch beraubte mit der Ver├Âffentlichung der Single ?Giving Ground? unter dem Namen The Sisterhood Hussey & Co. ihres Namens, da nach englischem Recht die offiziellen Namensrechte der ersten Plattenver├Âffentlichung zugeschlagen werden. The Sisters Of Mercy wurde zu einer Sache der Gerichte.


Dieser Kampf eskalierte in der Eldritch-Ver├Âffentlichung der Sisterhood-LP ?Gift?, in der Eldritch symbolhaft zu Werke schritt. Patricia Morrison er├Âffnete das Album mit dem Song ?Jihad? (zu deutsch: ?Heiliger Krieg?) und den gesprochenen Worten 2, 5, 0, 0, 0, die Summe, um die es in dem Rechtsstreit ging. Zudem fanden sich in der Auslaufrille der ersten Seite die geritzten Worte ?A Gift From The Raspberry Reich? sowie ?Verteidigungskrieg?, w├Ąhrend der Schlu├čsong auf Seite 2, ?Rain From Heaven? einem Friedensangebot gleichkam, was auch seinen Ausdruck in den Worten ?...und jetzt k├Ânnen wir vielleicht schlafen, oder?? fand, die in die Auslaufrille von Seite 2 geritzt waren.


Wayne Hussey und Craig Adams benannten ihre Band nun in The Mission um.


1987 meldete sich Andrew Eldritch erneut als The Sisters Of Mercy mit dem Album ?Floodland? zur├╝ck, an seiner Seite fand sich Patricia Morrison als Bassistin sowie der treue Weggef├Ąhrte Dr. Avalanche. ?Floodland? ├╝berraschte mit Bombast, die Single ?This Corrosion?, ein monumentaler Song mit riesigem Chor, katapultierte die Sisters in die Top Ten der Hitparaden und enthob sie ihrem Underground-Status, machte sie zu Stars. Daran nicht unschuldig war der amerikanische Starproduzent Jim Steinman, der mit einem ├Ąhnlich opulenten Sound auch Meat Loaf und Bonnie Tyler zu Chartsehren verholfen hatte. Optisch brach Andrew Eldritch teilweise aus der D├╝ster-Schiene aus und pr├Ąsentierte sich im Video zu ?Dominion? in wei├čem Anzug; konnte dennoch nicht verhindern, dass auch ?Floodland? zu einem Meilenstein in der Welt des Gothic avancierte.


1989 brachte den Split zwischen Eldritch und Morrison, doch bereits 1990 konnte Andrew Eldritch seine Sisters Of Mercy mit neuem Line-Up und dem dritten Album ?Vision Thing? pr├Ąsentieren. Mit dem Hamburger Gitarristen Andreas Bruhn, Gitarrist Tim Bricheno (Ex- ┬ž All-About-Eve), und Bassist Tony James (Ex-Sigue Sigue Sputnik) fand er kompetenten Ersatz, Mike Oldfields fr├╝herer Backing-S├Ąngerin Maggie Reilly und John Perry von den Only Ones (g) wurden Gastrollen zuteil.


?Vision Thing? lebte weiterhin von der unverwechselbaren Stimme des Andrew Eldritch, stilistisch agierten The Sisters Of Mercy jedoch wesentlich rockiger als auf fr├╝heren Werken, ohne dadurch ihre Charakteristik zu verlieren. Textzeilen wie ?21 whores in the room next door, 21 whores and I need more? aus dem Titelsong bedienten allerdings recht plakativ g├Ąngige Rock-Klischees und zeigten deutlich Eldritchs Bem├╝hen, aus der Gothic-Szene auszubrechen. ?More? wurde ein respektabler Hit. Bei der Neubearbeitung seines alten Klassikers ?Temple Of Love? arbeitete er 1992 mit der jemenitischen S├Ąngerin Ofra Haza zusammen, die den nun etwas voller klingenden Beats zus├Ątzlich ein orientalisches Flair verlieh.


1993 sah noch die etwas uninspirierte Single ?Under The Gun?, in der Andrew Eldritch auf die Besetzung Dr. Avalanche, der fr├╝heren Berlin-S├Ąngerin Terri Nunn sowie Adam Pearson (g) setzte. Streitigkeiten mit dem Label verhinderten weitere Ver├Âffentlichungen, obwohl es immer wieder Livekonzerte der Sisters Of Mercy gab, die jedoch ? wie 1998 - auf gemischte Reaktionen bei den Fans stie├čen. 1999 absolvierte Eldritch eine Tour in den USA und Kanada, wo er auch neues Material vorstellte.

Cover Album Titel / Format / Label / Vertrieb Info Kaufen
1983 The Reptile House
EP
Merciful Release
-
1985 First And Last And Always
CD
Merciful Release/WEA
-
1987 Floodland
CD
Merciful Release/WEA
-
1990 Vision Thing
CD
Merciful Release/WEA/Eastwest
-
1992 Some Girls Wander By Mistake 80 - 83 ? Compilation
CD
Merciful Release/WEA/Eastwest
-
1993 A Slight Case Of Overbombing - Greatest Hits Volume One
CD
Merciful Release/WEA/Eastwest
-

Die hier ver÷ffentlichten Artikel und Kommentare stehen uneingeschrńnkt im alleinigen Verantwortungsbereich des jeweiligen Autors.

 
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