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Menü » Klinik , The Geschrieben von
Künstler : Klinik , The
Homepage : http://www.dirkivens.com
Ähnliche Künstler : Front 242; Dive; X 10
Neben Front 242 gehören The Klinik zu den originĂ€rsten Bands des EBM-Genres, die mit ihrem minimalistischen, kalten, in der Tat ?klinischen? Stil zahllose Epigonen inspirierte. Die Band formierte sich 1983 zunĂ€chst als Trio unter dem Namen Absolute Controlled Clinical Maniacs, der bald zu The Klinik verkĂŒrzt wurde. Alle drei Musiker hatten schon Erfahrungen in anderen Projekten sammeln können: Dirk Ivens (Gesang) und Eric Van Wonterghem (Keyboards) hatten als Absolute Body Control bereits das Album ?Eat This? sowie diverse Livetapes aufgenommen, Keyboarder Marc Verhaeghen agierte mit dem Projekt The Maniacs.

Noch vor dem ersten Album verließ Eric Van Wonterghem die Band und grĂŒndete Insekt, spĂ€ter Blok 57. Beeinflusst von Industrial-Bands wie Throbbing Gristle und vor allem Suicide minimierten Ivens und Verhaeghen die ursprĂŒnglich recht farbigen, poppigen Arrangements auf ein kaum mehr zu reduzierendes Gerippe und entlockten ihren elektronischen GerĂ€tschaften stĂ€hlerne, transparente KlĂ€nge, denen der experimentelle ?Noise?-Charakter vergleichbarer Industrial-Bands fehlte. Dennoch war ihr Auftritt druckvoll und wurde nicht zuletzt durch die verzerrten Vocals von Dirk Ivens zu einem energiegeladenen Ergebnis.

Die erste Alben ?Sabotage? und ?Melting Close? waren zunĂ€chst noch von verspielten Exkursionen geprĂ€gt. Die fehlten auf dem 87er Album ?Plague? fast völlig: Das Album dominierten kalte, scharf geschnittene, bewusst schmucklos inszenierte Elektronik und Dirk Ivens verhaltene, oftmals geflĂŒsterte GesĂ€nge. Diese monotonen und hypnotischen QualitĂ€ten zeichneten auch den Nachfolger ?Face To Face? aus, der streckenweise sogar noch drĂ€uender und dunkler geriet als der VorgĂ€nger. Im Gegensatz den temporeichen Singles wie ?Fear?, ?Fever? und vor allem das zum Clubhit gediehene ?Black Leather? waren die Alben bestimmt von vornehmlich sparsam inszenierten, fast ruhigen Klangbildern, die dennoch Kraft und eine entfremdete, industrielle KĂ€lte ausstrahlten.

The Klinik entwickelten sich trotz ihres minimalistischen Ansatzes zu einer beeindruckenden Liveband: Zu Videoanimationen trat die Band komplett bandagiert auf ? und vor allem die expressive Performance von Dirk Ivens verfehlte ihre Wirkung nicht. Auch Musikerkollegen wurden auf das Duo aufmerksam: Zusammen mit Bill Leeb von Front Line Assembly grĂŒndete Marc Verhaeghen das Projekt Noise Unit und veröffentlichte die Alben ?Grinding Into Emptiness? (1989, Antler) und ?Response Frequency? (1990, Antler). Mit seiner LebensgefĂ€hrtin Sabine Voss nahm er 1990 unter dem Etikett Para das sehr an frĂŒhe Klinik-Zeiten gemahnende, improvisierte Album ?Zentese? auf.
Zu Beginn der Neunziger wurde Ivens und Verhaeghen bewusst, dass sich das Konzept erschöpft hatte. Dennoch raffte sich das Duo noch zu dem finalen Album ?Time? auf, das mit fĂŒr die Band ungewöhnlich melodischen Exponaten wie ?Someone Somewhere? aufwarten konnte. Dennoch fehlte dem Werk die zwingende klaustrophobische AtmosphĂ€re und dunkle Brillanz frĂŒherer Veröffentlichungen.
1991 löste sich The Klinik zunĂ€chst auf. Dirk Ivens grĂŒndete das Ein-Mann-Projekt § Dive, Marc Verhaeghen arbeitete mit Elaine und Philippe Fichot von § Die Form in dem kurzlebigen Projekt D.Sign und grĂŒndete danach X 10. Zusammen mit GĂ€sten wie Marc Ickx von § A Split Second und der SĂ€ngerin Niki Mono schuf er mit dem X 10-DebĂŒt ?Semblance? ein facettenreich instrumentiertes, melodisches Werk, in das vielfĂ€ltige EinflĂŒsse von Klassik bis Folk sowie Ethno-Elemente mit einbezogen und subtil verarbeitet wurden. Das Album wurde, nicht zuletzt deshalb, weil es an die Klinik-Fans adressiert war, zum Flop. Nach dem zweiten, weit weniger gelungenen X 10-Album ?X 10 feat. Tec Trance?, das Verhaeghen 1992 mit der deutschen Band Tec Trance aufnahm, beendete er das Projekt und reformierte The Klinik: Er spielte im Alleingang die Alben ?Contrast? und das in 1993 in OsnabrĂŒck mitgeschnittene ?Live?-Album ein.

Die nun durchgehend instrumentalen KlĂ€nge knĂŒpften in ihrem minimalistischen Ansatz an die ruhmreiche Vergangenheit an, dennoch war die Musik farbiger und weitaus spannungsgeladener. Das Fehlen von Dirk Ivens Stimme enttĂ€uschte dennoch viele Fans und Kritiker, die Verhaeghen gar ?Etikettenschwindel? vorwarfen. FĂŒr die darauffolgenden Alben ?To The Knife? und ?Stitch? holte Verhaeghen die SĂ€nger Thorsten Stroth und Mark Burghgraeve in die Band, die es trotz des sich immer mehr auflockernden Konzepts nicht schafften, die alte GrĂ¶ĂŸe und Klasse zu erreichen.

1996 fand eine erneute Umbesetzung statt: Mit Tom Claes und Stefan Merces nahm Verhaeghen die Alben ?Awake? und ?Blanket Of Fog? auf. Hier wurde die antiquierte Ästhetik gegen modernere Sounds ausgetauscht; vor allem ?Blanket Of Fog? geriet zu einem gelungenen, Trance-Elemente integrierendes Werk.

Im Jahr 2004 fanden sich Dirk Ivens und Marc Verhaeghen in Originalbesetzung fĂŒr ein einmaliges Konzert beim "Wave & Gotik-Treffen" in Leipzig zusameen, wo sie all ihre Klassiker in leicht aufgelockerten Gewandt prĂ€sentierten.


Cover Album Titel / Format / Label / Vertrieb Info Kaufen
1985 Sabotage
CD
3RIO Records
-
1986 Melting Close
CD
FAB Records
-
1986 Walking With Shadows
MLP
ADC Records
-
1987 Melting Close & Sabotage
CD
Antler
-
1988 Plague
CD
Antler
-
1988 The Klinik
CD
Antler
-
1989 Face To Face
CD
Antler
-
1990 Box Set
CD
Antler
-
1991 Time
CD
Antler
-
1991 States
CD
Antler
-
1992 Contrast
CD
Antler
-
1993 Live
CD
Antler
-
1995 To The Knife
CD
Zoth Ommog
-
1995 Stitch
CD
Zoth Ommog
-
1996 Awake
CD
Off Beat
-
1998 Blanket Of Fog
CD
Off Beat
-
2001 End Of The Line
CD
Dependent
-

Die hier veröffentlichten Artikel und Kommentare stehen uneingeschränkt im alleinigen Verantwortungsbereich des jeweiligen Autors.

 
 DAC



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