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Menü » Mentallo & The Fixer Geschrieben von
KŘnstler : Mentallo & The Fixer
Homepage : http://www.angelfire.com/de/solation/mentallo.html
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Mentallo & The Fixer wurde Anfang der Neunziger von dem Br├╝derpaar Gary und Dwayne Dassing in Austin (Texas) gegr├╝ndet. Obwohl die Einfl├╝sse von Bands wie Front Line Assembly oder Skinny Puppy bereits auf den ersten Tapes der Band un├╝berh├Ârbar waren, erarbeiteten sich Mentallo & The Fixer recht schnell ein eigenes Profil: Im Gegensatz zu vielen ihrer Kollegen begn├╝gte sich das Br├╝derpaar nicht damit, lediglich die Kl├Ąnge der gro├čen Vorbilder abzusampeln, sondern ihre Arbeitsmethode und Konzepte zu studieren und sie noch zu erweitern.

So war bereits das erste, lange Zeit nur als Portugal-Import erh├Ąltliche 92er Deb├╝t ?No Rest For The Wicked? gekennzeichnet von martialisch instrumentierten, dennoch bis ins kleinste Detail ausgearbeiteten und verschachtelten Elektro-Collagen.

Der internationale Durchbruch gelang Mentallo & The Fixer dann mit dem 93er Nachfolger ?Revelations 23?, auf dem die Band ihre Arrangements noch mehr verdichtete und dunkle, komplexe Klangbilder schuf. Das Album wurde vor allem in Deutschland von der Elektro-Szene und deren Medien hochgelobt und von diversen Magazinen zum ?Album des Jahres? gek├╝rt, Tracks wie ?Grim Reality? oder ?Sacrilege? entwickelten sich schnell zu unverzichtbaren Szenehits.

Das 94er Album ?Where Angels Fear To Tread? demonstrierte eine nochmalige kreative Steigerung und offenbarte weitere Facetten der Band. Im Gegensatz zu den bis dato ├╝berwiegend hart inszenierten Kl├Ąngen bewiesen Gary und Dwayne Dassing hier sehr eindrucksvoll, dass sie auch hoch melodische, transparente und einfach strukturierte Kompositionen erschaffen konnten, die dennoch nichts von der gewohnten Tiefe und Spannung vermissen lie├čen.

1994 war ohnehin ein extrem kreatives Jahr der Band: Mit dem S├Ąnger Michael Greene gr├╝ndeten die Dassing-Br├╝der das Projekt Mainesthai und ver├Âffentlichten das Album ?Out To Lunch?, auf dem einerseits die von Mentallo & The Fixer bekannten Sounds dominierten, dessen raue, ungeschliffene Pr├Ąsentation andererseits (nicht zuletzt durch den recht unkonventionellen, improvisierten Gesang Michael Greenes) nur eingeschworene Fans zu begeistern wusste.

Doch auch mit ihrem Hauptprojekt machten es Dwayne und Gary Dassing dem H├Ârer nicht immer leicht: 1996 ├╝berraschten sie mit ?Continuum?, einer Sammlung unver├Âffentlichter Aufnahmen aus den Jahren 1990 ? 1993. Die vorwiegend instrumentalen St├╝cke bestachen durch einfache Strukturen und verf├╝hrerische, streckenweise fast s├╝├čliche Melodik, die nicht selten an deutsche Elektro-Pioniere wie z.B. Tangerine Dream gemahnte. Das n├Ąchste regul├Ąre Werk erschien erst ein Jahr darauf: ?Burnt Beyond Recognition? brachte nur wenig wirkliche Neuerungen oder gar stilistische Erweiterungen und wirkte etwas unentschlossen. Neben f├╝r die Band bis dahin ungew├Âhnlich stringenten, gradlinigen Tracks wie ?Other World Technology? gab es zehnmin├╝tige Instrumental-Epen wie ?Mother Of Harlots? oder ?Radiant? in gewohnter Tradition mit verschachtelten, sich ├╝berlagernden Sounds.

L├Ąngst hatten Mentallo & The Fixer das Terrain des Hardcore-Elektro verlassen, obwohl sie gerade diesen Aspekt auf ihrer ersten und einzigen Europa-Tournee im Jahr 1997 hervorhoben: Die Shows (die gemeinsam mit Mainesthai-Kollegen Michael Greene initiiert worden waren) repr├Ąsentierten mit den ausschlie├člich kn├╝ppelnden, extrem harten Kl├Ąngen nur einen kleinen Teil der Welt, den die Band auf ihren Tontr├Ągern kreiert hatte. 1998 kam es dann zum Bruch: Dwayne Gassing entschied sich, anderen Interessen nachzugehen und verlie├č seinen Bruder Gary, der Mentallo & The Fixer heute als Soloprojekt weiterf├╝hrt. Die letzte Ver├Âffentlichung in der Zweierbesetzung war die Neuauflage des Deb├╝ts ?No Rest For The Wicked?, das durch zahlreiche Remixe erg├Ąnzt wurde.

Obwohl Gary als der extrovertierte Teil der Band galt, geriet das 99er Album ?Algorythm? zu einem eher ruhigen, sehr fl├Ąchigen und nur vordergr├╝ndig unspektakul├Ąren Werk. Obwohl es bei den alten Fans (nicht zuletzt wegen der fehlenden Dancefloorattribute) nur wenig Resonanz erfuhr, kehrte Gary Dassing mit ?Algorhythm? wieder zu den Qualit├Ąten zur├╝ck, die die Band schon in den fr├╝hen 90er Jahren auszeichneten: Hier wurde erneut nach bisher unbekannten Ausdrucksm├Âglichkeiten durch ├╝berraschende Kombinationen von gewagten und bereits erprobten Kl├Ąngen geforscht, was ?Algorhythm? schlie├člich zu einem dunklen, vorwiegend instrumentalen Trance-Album werden liess.

Cover Album Titel / Format / Label / Vertrieb Info Kaufen
1990 No Rest For The Wicked
Vinyl (Lim. 500)
Simbiose Records
-
1992 No Rest For The Wicked
CD
Symbiose
-
1993 Revelations 23
CD
Zoth Ommog
-
1994 Where Angels Fear To Tread
CD
Zoth Ommog
-
1996 Continuum
CD
Off Beat
-
1997 There's No Air To Breathe
CD
Zoth Ommog
-
1997 Burnt Beyond Recognition
CD
Off Beat
-
1998 No Further Rest For The Wicked
CD
Off Beat
-
1998 Mentallo & The Fixer Meets Mainesthai
CD
Metropolis (MET 088)
1. Rapid Suffocation (Lesionary Mix)
2. Decomposed (Grimpen Ward)
3. Bleek Seclusion (Immaculation)
4. Sacrilege (Angel Of Death Mix)
5. Grim Reality (Malnourished)
6. Battered States Of Euphoria (Acoustical)
7. Wartime (The Basket Case Mix)
8. Spectral (Angel Of Death Mix)
9. Powerstruggle (Tribulation)
10. Therapy (Session)
11. Therapy (Molestation Mix)
12. Y (Mama's Crazy Kitchen Mix)
13. Exit (Stage Left)
-
1998 No Rest For The Wicked
DCD
Metropolis (MET 055)
1. When Worlds Collide
2. Disrupter
3. Brutal Rapture
4. Day of Ascension
5. Critically Wounded
6. Lunatik (Re-mix)
7. Cerebral Statik (Part One)
8. Schizoid Embolism
9. Overloaded
10. Breeder
11. Worlds Collide
12. Cerebral Statik (Part Two)
13. Divine Intervention
14. Hope
15. Telepath
16. Brutal Rapture (Re-mix)
17. Narcosis
18. Story (Part One)
19. Disrupture (Re-mix)
20. Vision
21. Retribution
22. The Radium Bomb Aftermath
23. Story (Part Two)
24. Dias Muerto
25. Lunatik
-
1999 Algorythm
CD
Metropolis
-
2000 Love Is The Law
CD
Metropolis
-
2001 Return to Grimpen Ward
CD
Metropolis
-
2002 Vengeance is Mine
CD
Metropolis
-

Die hier ver÷ffentlichten Artikel und Kommentare stehen uneingeschrńnkt im alleinigen Verantwortungsbereich des jeweiligen Autors.

 
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