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Menü » Boa, Philip Geschrieben von
Künstler : Boa, Philip
Homepage : http://www.phillipboa.de/
Ähnliche Künstler : Voodoocult
Phillip Boa, der mit bĂŒrgerlichem Namen Ernst Ulrich Figgen heisst, grĂŒndete im Jahre 1983 zusammen mit seiner Freundin Pia Lund (eigentlich: Heide Bohr) und Uwe Voodoo die Formation Phillip Boa & The Voodoo Club. Seine musikalischen Wurzeln lagen allerdings in der Band Erste weibliche Fleischergesellen nach 1945. Frei nach seinem Ausspruch ?Was ist das fĂŒr ein Land, in dem die Eltern dieselbe Musik hören wie die Kinder? zogen sie aus, um die deutsche Musiklandschaft, insbesondere die rockorientierte Trostlosigkeit, aufzumischen.

Die Mini-LP ?Most Boring World? aus dem Jahre 1984 wartete mit sehr schrĂ€gen KlĂ€ngen auf und bereitete den Weg fĂŒr das erste Full-Length-Album ?Philister?, das ein Jahr spĂ€ter erschien. Mit Liedern wie ?Rise And Fall Of Piggly Wiggly?, ?Only On Sunday? oder ?Skull? traf er in der Post-Punk-Ära den Nerv der Zeit. Wild, ungezĂŒgelt, teils chaotisch und frech fand der Club eine große AnhĂ€ngerschaft. Zur Einspielung des ersten Albums und bei den ersten grĂ¶ĂŸeren Tourneen wurde der Voodoo-Club durch den Schlagzeuger ?Der Rabe? (Guido Eickelmann), Dirk Draeger (g, synth) und Mel Komorek (bg) komplettiert. Sowohl ?Philister? als auch das Nachfolgealbum ?Aristocracie? aus dem Jahr 1986 wurden nicht zuletzt wegen tanzbaren Songs wie ?I Dedicate My Soul To You? oder dem ?Boy Scout? zum kommerziellen Erfolg.

Nach einer ausgedehnten Tournee durch SĂŒdeuropa und einem Auftritt bei der Documenta in Kassel 1987 wechselte Boa zum Majorlabel Polydor. Viele Fans waren zunĂ€chst enttĂ€uscht darĂŒber, dass Phillip Boa kommerziellere Angebote annahm. Mit der ersten Singleauskopplung ?Kill Your Ideals? machte Boa jedoch klar, in welche Richtung seine Entwicklung gehen sollte. Der eigenstĂ€ndige Voodoo-Club-Stil, geprĂ€gt durch den mehrstimmigen Gesang von Boa und Lund sowie Voodoos Derwisch-Schlagzeug, blieb erhalten. Draeger und Komorek hatten die Band mittlwerweile verlassen, dafĂŒr spielte Maximilian Nobel nun den Bass.

Auch das Album ?Copperfield? knĂŒpfte an die Erfolge bei den Kritikern und dem Publikum an. UnterstĂŒtzt wurde die Band bei diesem Werk von Produzent John Leckie, der vorher fĂŒr die Simple Minds und XTC gearbeitet hatte. Ein Jahr spĂ€ter ergĂ€nzten David Davidson an der Gitarre und Jeff Collier am Schlagzeug das Line-Up der Band. GrĂŒnde fĂŒr die erneute Umbesetzung wurden nicht bekannt, jedoch galt die Zusammenarbeit mit dem Workaholic Boa immer als schwierig.

Mit den folgenden Veröffentlichungen gelang der Band sogar der Sprung nach Übersee. Die Single ?This is Michael? vom Album ?Hispanola?, neu abgemischt von Westbam, platzierte sich in den amerikanischen Dance-Charts; hierzulande entwickelte sich ?Container Love? zu einem weiteren Boa-Klassiker. Der Erfolg wurde mit einem Livemitschnitt aus den Jahren 1988 und 1991 und dem Album ?Helios?, produziert von Tony Taverner (§ The Jam), Craig Leon (Talking Heads) und Eroc (Grobschnitt), weiter ausbgebaut. Allerdings bekam Boa allmĂ€hlich StarallĂŒren; der Musik Express betitelte ihn sogar als ?Arschloch mit Niveau?.

1991 verließ Phillip Boa Deutschland zusammen mit Pia Lund und den gemeinsamen Kindern und emigrierte nach Malta. Hier pausierte er zunĂ€chst, veröffenlichte keine weiteren Alben und trennte sich sogar von ?The Voodoo? und ?Der Rabe?; den Gitarristen David Davidson hatte er bereits Ende 1990 entlassen, weil dieser sich fĂŒr die Tournee mit Nino de Angelo anheuern ließ. Er engagierte spĂ€ter jedoch neue Musiker, um das kommerziell höchst erfolgreiche Album ?Boaphenia? in den Temple-Studios auf Malta einzuspielen.

Nebenbei unternahm er einen drastischen Schritt, indem er die Metal-Formation Voodoocult ins Leben rief, die völlig abseits der gewohnten Melodiestrukturen operierte, Fans und Kritiker allerdings mehr verwirrte als begeisterte.

Auf seinen Soloalben, die er nach der Trennung von Pia Lund ab 1996 mit wechselnden Musikern einspielte, fanden sich fortan trashige, harte Elemente ebenso wie eher melodiöse Voodoo-Club-Referenzen.

Ende 1999 besann sich Philip Boa wieder auf seinen Voodoo-Club. Er formierte die Band neu (ohne Pia Lund, aber mit einer neuen SĂ€ngerin) und ging Anfang 2000 auf eine Tournee durch Europa. Gleichzeitig erschien das neueste Album "My Private War", auf dem sich Philip Boa wieder als Meister des "Depri-Pop" (so eine Kritik im "DarmstĂ€dter Echo" April 2000) erwies. Dennoch ist "My Private War" musikalisch hĂ€rter als "Lord Garbage". Ähnliches gilt fĂŒr das 2001 erschienene "The Red" oder auch das das 2003er Album "C 90"

Cover Album Titel / Format / Label / Vertrieb Info Kaufen
1984 Most Boring World
CD
Ja!-Musik, EFA
-
1985 Philister
CD
Ja!-Musik, EFA
-
1986 Aristocracie
CD
Constrictor k, EFA
-
1988 Copperfield
CD
Polydor
-
1989 Hair
CD
Polydor
-
1990 Hispanola
CD
Polydor
-
1991 Helios
CD
Polydor
-
1991 Live! Exile On Valetta
CD
Polydor
-
1993 Boaphenia
CD
Polydor
-
1994 God
CD
Motor
-
1996 She
CD
Motor
-
1997 Fine Art On Silver
CD
Motor
-
1998 Lord Garbage
CD
Motor
-
2000 My Private War
CD
BMG
-
2001 The Red
CD
BMG
-
2003 C 90
CD
BMG
-

Die hier veröffentlichten Artikel und Kommentare stehen uneingeschränkt im alleinigen Verantwortungsbereich des jeweiligen Autors.

 
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