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Menü » De/Vision Geschrieben von
Künstler : De/Vision
Homepage : http://www.devision-music.de
Ähnliche Künstler : Depeche Mode
Dass Synthipop in den Endneunzigern salonfĂ€hig geworden ist, verdankt und sieht man gleichermaßen an einer Band wie De/Vision.

1988 zunĂ€chst als Quartett im Raum Darmstadt gegrĂŒndet, verließ Bandmitglied Stefan De/Vision bereits kurz nach der Veröffentlichung der ersten Maxi ?Your Hands On My Skin? im Jahre 1990. Steffen, Markus und Thomas veröffentlichten die zweite Maxi ?Boy On The Street?, darauf folgten Support-Tourneen fĂŒr so renommierte Acts wie § Camouflage und § Die Krupps, wodurch auch einige Labels auf die Band aufmerksam wurden. Nachdem das Trio die ersten beiden Maxis noch auf dem bandeigenen Label Synthetic Product Records eingespielt hatte, erschien das nĂ€chste Release ?Try To Forget? im August 1993 bereits beim renommierten Hamburger Strange Ways Label.


Gemeinsam mit Produzent Axel Henninger gelang es der Band in der Folgezeit mehr und mehr, eingĂ€ngige Melodien mit hohem Wiedererkennungswert zu kreieren, ohne dabei jedoch in irgendeiner Weise platt oder anspruchslos zu agieren. Auf den beiden folgenden Alben ?World Without End? und ?Unversed In Love? öffneten sich De/Vision, die bis dato vornehmlich EinflĂŒsse aus dem Electro-Bereich verarbeitet hatten, nun auch vermehrt populĂ€reren Stilrichtungen wie Techno, Trance und Crossover.


Im Jahre 1996 konnte man schließlich den bekannten Produzenten Jos? Alvarez-Brill, der unter anderem auch mit den Labelkollegen Wolfsheim zusammenarbeitet hatte, fĂŒr sich gewinnen, was der Band einen weiteren kreativen Schub gab; wĂ€hrend viele ihrer Kollegen lediglich Altbekanntes wiederaufbereiteten, verwendeten De/Vision bereits frĂŒhzeitig neue Effekte wie Gesangsverzerrung - ein fĂŒr dieses Genre bis dato untypisches Stilmittel. Das Konzept ging auf ? mit ?Fairyland?? konnten De/Vision im August 1996 ihren ersten Chart-Einstieg verbuchen. Als wenige Monate spĂ€ter dann die Major-Firma WEA an die TĂŒr von De/Vision klopfte, musste das Trio nicht lange ĂŒberlegen, zumal man die Zusammenarbeit mit Jos? Alvarez-Brill beibehalten konnte und auch die musikalische Entscheidungsfreiheit voll und ganz in den HĂ€nden der Band verblieb.


Von da an ging es mit De/Vision weiter aufwĂ€rts: FĂŒr die anstehende Single ?We Fly...Tonight? drehten sie ein Video in Texas, das binnen kurzer Zeit auf allen relevanten MusikkanĂ€len ausgestrahlt wurde. Die Folge hieraus: Wieder ein Charteinstieg auf Platz 47, der wenig spĂ€ter durch das Album ?Monosex?, das in die Top 30 gelangte, ĂŒbertroffen wurde. Zahllose Konzerte im deutschsprachigen Raum, aber auch im benachbarten Ausland schlossen sich an.

Im Herbst 1998 veröffentlichten De/Vision anlĂ€ĂŸlich ihres zehnjĂ€hrigen Bestehens mit ?Zehn? eine Art Best Of, die anhand von Aufnahmen aus den Anfangstagen bis hin zu aktuellen Remixen den Werdegang der Band dokumentierte.


Mit sehr viel Zuversicht beginnen im FrĂŒhjahr '99 die Aufnahmen in Berlin. Man mietet sich fĂŒr 2 Monate eine komplette Wohnung und trifft sich alltĂ€glich im Studio. Die vorab ausgewĂ€hlten Songs fĂŒr eine eventuelle erste Single werden vorproduziert, doch das Echo der Plattenfirma fĂ€llt negativ aus, so dass mit der eigentlichen Arbeit zum Album begonnen werden kann. "Die Single kann warten" lautet von nun an das Motto.

Die Produktion erweist sich als komplexer als zunÀchst gedacht, und so kommt es immer wieder zu zeitlichen Verzögerungen. Markus und Thomas brechen nach zwei Monaten das Lager in Berlin ab, man arbeitet parallel in Bensheim und Berlin weiter. Steffen entdeckt als einziges in Berlin verweilendes Bandmitglied seine Liebe zur Stadt, und mit "Blue Moon" soll nun nochmals die Single aus dem Jahre '95 im September '99 an den Start gehen! Produziert wird der Song von José Alvarez-Brill in Belgien.

Nach fast 5 Monaten ist es dann endlich vollbracht. Mit "Void" liegt ein Album vor, welches die Band in einem komplexeren Gewand zeigt. Alte Gewohnheiten wurden ĂŒber Bord geworfen, man zeigt sich "progressiv" und "rockig".

Wea Records entscheidet aus diesem Grund, "Blue Moon '99" nicht als Single zu veröffentlichen. Ein neuer Plan muss entwickelt werden.

"Foreigner" ist nun der Kandidat, und alle sind sich einig, dass damit der Song gefunden wurde, der das Album am besten reprÀsentiert. Die Fans werden in dieser Zeit auf eine harte Geduldsprobe gestellt, denn 1999 kommt es zu keiner Veröffentlichung mehr.
Alles wird ins FrĂŒhjahr 2000 verschoben. Dann soll die lange Wartezeit endlich ein Ende haben. Den neu entwickelten Stil nennt man logischer Weise "Progressive Pop."

Das Video zu "Foreigner" dreht man Anfang Januar bei Minus 3 Grad nahe Berlin (Beelitz/HeilstÀtten) in einer ehemals russische Klinik.
Mit Viva 2 hat man wieder den erhofften Sender gefunden, der das Video auf Rotation nimmt. MTV haben wir lÀngst abgeschrieben.

Mit Platz 76 erreicht die Single ihre höchste Platzierung. DE/VISION spielen im Februar 5 Shows, welche bis auf Hamburg restlos ausverkauft sind.

Eine gelungene Promotion, denn "Void" schafft Platz 33 der deutschen Charts. Die anfÀnglich sehr positiven Reaktionen schlagen bei vielen Hörern in blankes Entsetzen um.

Fans der ersten Stunde fĂŒhlen sich betrogen und die im Mai beginnende Tournee entwickelt sich bis auf wenige Ausnahmen zum Leidensweg. Schade, denn erstmals prĂ€sentieren sich DE/VISION live zusĂ€tzlich mit einem Livedrummer (Achim FĂ€rber). Steffen beteiligt sich darĂŒber hinaus noch an der Benefizsingle "Heal Yourself".

In dieser fĂŒr die Band nicht einfachen Zeit beschließt nun auch noch Wea Records, den Vertrag auslaufen zu lassen.

Die zur Tour erscheinende zweite Single "Freedom", zu der das bislang aufwendigste Video gedreht wurde, kann aufgrund der Trennung keinerlei Wirkung mehr entfalten.

Die Zusammenarbeit mit Wea hat DE/VISION in ihrer musikalischen wie auch persönlichen Entwicklung ein ganzes StĂŒck voran gebracht hat. Sie bewirkte ein Maß an ProfessionalitĂ€t, welche man trotz aller am Ende entstandenen Schwierigkeiten nicht missen will.

Einige prophezeien DE/VISION ein baldiges Ende. TatsĂ€chlich kommt es im August 2000 zum Bruch, und Markus verlĂ€ĂŸt die Band.

Trotz der vielen Schwierigkeiten fĂŒhrt das Management intensive GesprĂ€che mit interessierten Plattenfirmen.

Die Zusammenarbeit zwischen dem Trance Projekt Green Court und SĂ€nger Steffen (Green Court feat. DE/VISION) mĂŒndet in der Single "Shining". In diversen Dance Charts klettert der Song auf Platz 1 und das Video lĂ€uft auf Viva in Rotation.

Selbst auf MTV zeigt man sich gnÀdig und sendet das Video. Der enorme Zuspruch schlÀgt sich auch in den Media Control Charts nieder, und man erreicht im November 2000 Platz 32.

Mit so einem Erfolg hatte niemand gerechnet. Eine weitere Zusammenarbeit, die im Jahre 2001 in der Veröffentlichung der Eigenkomposition "Take (my breath away)" mĂŒndet, wird verabredet. Leider kann der Song nicht an den Erfolg von "Shining" anknĂŒpfen. Er landet nur knapp auf Platz 99 in den Charts.

Die Vertragsverhandlungen mit diversen Firmen sind mittlerweile soweit fortgeschritten, dass man sich nun endgĂŒltig festlegt.

Der Zuschlag geht an Drakkar - Label, welches die Bandinteressen am besten nachvollziehen kann.

Da Thomas, mittlerweile alleiniger Texter der Band, und Steffen in Hamburg leben, entwickelt sich im Herbst 2000 außerdem ein reger Reiseverkehr zwischen der neuen Heimat und Bensheim. An SĂ€nger und Komponist Steffen geht die letzte Phase der Wea Ära als auch die Trennung von Markus nicht spurlos vorĂŒber, so dass er die gewonnenen EindrĂŒcke sehr bewusst in seinen Songs verarbeitet.

Beim Komponieren sucht er die Ruhe und Geborgenheit, die er in der letzten Zeit so vermisst hat, und so entsteht eine Musik, welche mehr zum Nachdenken denn zum Tanzen einlÀdt.

Im Februar 2001 beschließt man, gemeinsam nach Berlin zu ziehen, da die Arbeit mit Georg Kaleve als Produzent fortgesetzt werden soll. Das Studio der Band verbleibt zu diesem Zeitpunkt in Bensheim.

Im Februar soll auch die Produktion beginnen. Doch zum ersten Mal stellen sich ernsthaftere private wie auch gesundheitliche Probleme bei Steffen ein, und der Zeitpunkt der Bandabgabe muss einige Male verschoben werden. FĂŒr die beiden Bandmitglieder ist es ihre bisher schwierigste Phase seit Bestehen, doch die sehr gute Freundschaft, welche die beiden seit fast 20 Jahren verbindet, hilft ĂŒber viele HĂŒrden hinweg.

Die CD "Two" erblickt im FrĂŒhsommer 2001, in Zusammenarbeit mit Georg Kaleve und Josef Bach, das Licht der Welt. Mit ihr werden ruhige, wieder verstĂ€rkt elektronische Töne angeschlagen. Die erste Single "Heart-Shaped Tumor" und das dazugehörige Video dreht man im Nachbarland Österreich. Die Alpen bescheren den beiden Musikern einen bleibenden Eindruck.

Plattenfirma und Band beschließen im Vorfeld der Veröffentlichung von "Two", den Fans einen besonderen Abend zu prĂ€sentieren. Die Idee einer Unplugged Session, im Rahmen der Popkomm wird in Zusammenarbeit mit VIVA 2 entwickelt. FĂŒr DE/VISION bedeutet dies eine wirkliche Herausforderung, denn fĂŒr eine ĂŒberwiegend elektronisch klingende Band ist dies ein ungewohnter Schritt.

Irgendwie aber auch schon wieder nachvollziehbar, da sich die Musiker schon lange nicht mehr in irgendeine Schublade stecken lassen wollen, sondern immer wieder offen fĂŒr Experimente sind.
Mit Hilfe von Achim FĂ€rber (Drums), Josef Bach (E-Piano), und Lars Baumgardt (Gitarre) werden 8 Songs ausgewĂ€hlt und fĂŒr diesen Abend speziell arrangiert.
Wieder kann man sagen: Experiment geglĂŒckt! Ein fĂŒr alle Seiten wunderbarer Abend im sommerlichen August.

Die Ausstrahlung auf Viva 2 wird ein großer Erfolg, so dass einer PrĂ€sentation der anstehenden Europatournee nichts mehr im Wege steht!

Auf Grund der sehr guten Resonanz, nicht nur von Seiten der Fans, entscheidet sich Drakkar dazu, die Session als Unplugged-CD im FrĂŒhjahr 2002 zu veröffentlichen.

GestĂ€rkt durch die positiven Ereignisse der jĂŒngsten Zeit schaffen sowohl die Single "Heart-Shaped Tumor", als auch "Two" (Platz 46) den Weg in die Charts! Die Europatournee startet im Oktober '01 und kann wieder an alte Erfolge anschließen.

Man nimmt den Schwung der beendeten Tournee ins neue Jahr 2002 mit und beginnt sogleich mit dem Schreiben und produzieren neuer Songs. Der komplette Studioumzug von Bensheim nach Berlin ist mittlerweile auch vollzogen, so dass einer entspannten Arbeitsweise nichts mehr im Wege steht.

Auch scheint es eine unbewusste Tradition bei DE/VISION zu geben, denn nach exakt zwei Produktionen mit Georg Kaleve verpflichtet man nun Josef Bach als neuen Produzenten fĂŒr die anstehenden Aufnahmen.

FĂŒr die Entwicklung des neuen Longplayers verabredet man eine Produktionszeit von 7 Monaten.

Im Februar '02 beginnt die bislang entspannteste Phase. StĂ€ndig pendelt man zwischen beiden Studios hin und her, tauscht rege alle Ideen aus. "ZurĂŒck zu den Wurzeln und doch weiter nach vorn" lautet das Motto. Durch den intensiven Kontakt zu den Fans entscheidet man sich, dem Wunsch einer Remixed Cd endlich nachzukommen. Mit JosĂ© Alvarez-Brill engagiert man den richtigen Mann dafĂŒr. So entstehen zeitgleich zwei neue DE/VISION TontrĂ€ger.

Etliche befreundete und bekannte Bands steuern zusÀtzliche Mixe bei, und so kommt "Remixed" im Juli 2002 in den Handel. Mit Platz 63 schafft man sogar den Sprung in die Charts.

Trotz des Erfolgs arbeitet man in Berlin weiterhin sehr konzentriert an "Devolution". Die fertigen Aufnahmen können Ende September der Plattenfirma vorgelegt werden.

Mit "Miss You More" als Radiopromo versucht man vergeblich, gegen die Übermacht der weihnachtlichen Vorboten des Jahres anzukĂ€mpfen. Man vertagt sich auf 2003!

Trotz der wirklich sehr guten Resonanzen bei Medien und Fans schafft es "Devolution" im Januar '03 leider nur eine Woche in die Charts (Platz 56). Jedoch ist man ĂŒberzeugt davon, das Richtige getan zu haben. Mit der bislang besten Tournee, welche die Band im April quer durch Deutschland fĂŒhrt, wird auch der dazugehörige Beweis geliefert. Die Shows in Berlin und Leipzig nutzt man fĂŒr einen Mitschnitt, und die Live-CD wird unter der Regie von Josef Bach und Arne Schumann fertig gestellt. Mit "Drifting Sideways" erschien Ende April außerdem die lang erwartete Singleauskopplung.

15 Jahre Musikbusiness haben bei der Band und deren Management deutliche Spuren hinterlassen. Es kommt schließlich zur Trennung, da eine gemeinsame "Vision" nicht mehr entwickelt werden kann.
Mit Drakkar Entertainment ist man gewillt die bislang gute Zusammenarbeit fortzusetzen, und unterschreibt im Juli 2003 einen neuen Vertrag.

Am 28.06.2004 erchien das bislang letzte Album "6 Feet Underground"

Cover Album Titel / Format / Label / Vertrieb Info Kaufen
1994 World Without End
CD
Strange Ways
-
1994 Unversed In Love
CD
Strange Ways
-
1995 Antiquity
CD
Strange Ways
-
1996 Fairyland?
CD
Strange Ways
-
1998 Monosex
CD
WEA
-
1998 Zehn
CD
Strange Ways
-
2000 Void
CD
WEA
-
2001 Two
CD
Drakkar
-
2002 Remixed
CD
Synthetic Product Records
-
2002 Live 95 & 96
CD
Synthetic Product Records
-
2003 Devolution
CD
Drakkar
-
2003 Devolution Live

Drakkar
-
2004 6 Feet Underground
CD
Drakkar
-

Die hier veröffentlichten Artikel und Kommentare stehen uneingeschränkt im alleinigen Verantwortungsbereich des jeweiligen Autors.

 
 DAC



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