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Menü » Lacrimsoa Geschrieben von
KŘnstler : Lacrimsoa
Homepage : http://www.lacrimosa.com
─hnliche KŘnstler : London Symphonie Orchestra; Helge Schneider
Der am 10.7.1972 in Frankfurt (Main) geborene, seit 1984 in der Schweiz lebende Tilo Wolff war unter dem Namen Lacrimosa einer der schillerndsten K├╝nstler in der Wave-Gothic-Szene der 90er Jahre. Der Begriff Lacrimosa (lateinisch f├╝r tr├Ąnenvoll/schwer beladen) bezeichnet den Bestandteil eines Requiems (Totenmesse). Wolfgang Amadeus Mozart arbeitete zuletzt an einer Totenmesse; nach Vollendung des Lacrimosa verstarb er. Aufgrund seiner Vorliebe f├╝r diesen Komponisten nannte Tilo Wolff w├Ąhlte Tilo Wolff den Namen f├╝r sein Projekt.


1990 nahm Wolff in Eigenregie das Tape ?Clamor? auf, das in der Szene bereits auf gute Resonanz stie├č. Ende 1991 erschien sein Deb├╝talbum ?Angst?. Um musikalisch v├Âllig freie Hand zu haben, hatte er sein eigenes Label Hall Of Sermon gegr├╝ndet, das zun├Ąchst nur Plattform f├╝r Lacrimosa-Ver├Âffentlichungen war. Obwohl klar der Wave-/Gothic-Szene zuzurechnen, bestach bereits ?Angst? durch eine eigenst├Ąndige Darbietung.

Das grafische Coverkonzept, Zeichnungen in grauer, schwarzer und wei├čer Farbe, wurde f├╝r alle weiteren Albumver├Âffentlichungen beibehalten. Lacrimosa artikulierte sich in deutscher Sprache, zeichnete d├╝stere Bilder innerer Befindlichkeiten, wobei die Arrangments minimalistisch gehalten waren.

Wolff zeigte sich als bekennender Christ kritisch gegen├╝ber den Mi├čst├Ąnden innerhalb der Kirche, wie er im Song ?Der Ketzer? bewies.

Sven Freuen schrieb im Juni 1992 im Zillo: ?Selten zuvor hat es ein deutscher Musiker in den letzen Jahren verstanden, seine Gef├╝hle so eindrucksvoll darzulegen, wie es Wolff auf ?Angst? schafft. Sein Deb├╝talbum besticht durch gro├če Intensit├Ąt, die ineinander verwurzelt von Musik und Text gleicherma├čen lebt.?

1992 erschien das Album ?Einsamkeit?. Der Albumtitel war zugleich Konzept der textlichen Ausrichtung. In die d├╝steren, mit klassischen Elemenen angereicherten Kompositionen wurden rockige Gitarren integriert. Der Non-Album-Track ?Alles L├╝ge? erschien 1993 auf dem Zillo ?German Mystic Sound Sampler?; Lacrimosa wurde mit diesem Szene-Hit einer breiteren ├ľffentlichkeit bekannt.

Im Sommer 1993 erfolgte der Auftritt auf dem Zillo-Festival in Durmersheim. Lacrimosa brachte kurz darauf ?Alles L├╝ge? als Single heraus. Im November 1993 erschien das Album ?Satura?, wobei Lacrimosa mit verbesserten Arrangements und einer gr├Â├čeren Produktion eine Weiterentwicklung erkennen lie├č, gleichzeitig aber den eigenen Charakter bewahrte.

1994 stie├č Anne Nurmi von der finnischen Gothic-Rock-Band Two Witches zu Lacrimosa und wurde privat wie beruflich Wolffs Partnerin. Im November 1994 erschien die Single ?Schakal? als Vorabauskopplung aus dem 1995 erschienenen Album ?Inferno?. Erneut setzte Lacrimosa mit einem Album einen Meilenstein.

Obwohl dem Gothic-Metal zuzuordnen, verfiel Lacrimosa nicht in f├╝r dieses Genre g├Ąngige Klischees. Mit den Gastmusikern AC (dr - Ex-Running Wild) und Jan Yrlund (g - Ex-Prestige) konnte er Metalgr├Â├čen f├╝r sein Projekt gewinnen, die den Metal-Elementen Authentizit├Ąt verliehen; zus├Ątzlich engagierte er das Barmbeker Symphony Orchester.

Erstmalig bot Lacrimosa auch englische Texte; auf ?No Blind Eyes Can See? trat Anne erstmals als Komponistin und Texterin in Erscheinung.
Mit ?Inferno? gelang Lacrimosa erstmals der Einstieg in die Top 100 der offiziellen deutschen Charts.

Im selben Jahr erhielt Lacrimosa den mit 10.000,-- DM dotierten Zillo-Preis f├╝r alternative Rockmusik; Wolff spendete das Preisgeld drei talentierten Nachwuchsbands (Dreams Of Sanity, The Gallery, Sara Noxx), damit diese selbst ein Album aufnehmen konnten.

1997 setzte Lacrimosa seine stetige Entwicklung mit ?Stille? fort. Das Album bewegte sich zwischen den Polen klassischer Musik und moderner Rocksounds und kam in gewisser Weise einer Bestandsaufnahme der bisherigen Arbeit gleich. Auch ?Stille? bot erneut aussagekr├Ąftige, von Emotionen gepr├Ągte Texte zwischen Lebensfrust und Lebenslust. Live bot Lacrimosa keine Reproduktion der Studioaufnahmen, sondern nahm sich die Freiheit zu improvisieren, was seinen Niederschlag in leicht ver├Ąnderten Texten und einer druckvollen Performance fand. Das 1998 erschienene Doppel-Live-Album, schlicht ?Live? betitelt, zeigte in einem repr├Ąsentativen Querschnitt aus allen vorhergegangenen Alben diese Unterschiede auf.

Das Lacrimosa-Label Hall Of Sermon bot inzwischen Bands wie Love Like Blood, The Breathe Of Life, Artrosis und Dreams Of Sanity eine Heimat. Auf dem Dreams Of Sanity-Album ?Masquerade? sang Tilo ?Das Phantom der Oper?.

Zusammen mit S├Ąnger Mille der deutschen Trash-Metal-Legende Kreator nahm er 1999 den Titelsong f├╝r das Kreator-Album ?Endorama? auf.

F├╝r die 1999 ver├Âffentlichte Lacrimosa sein bislang ambitioniertestes Werk.

Am 19.10.1998 mietete er f├╝r einen Tag die Abbey Road Studios in London, wo auch schon die Beatles ihre Aufnahmen einspielten, und engagierte zur Umsetzung seiner Partituren das London Symphony Orchestra. Ganze 71 Musiker spielten den klassischen Teil zur Single ?Alleine zu zweit? sowie einige Albumtracks ein. ?Elodia? war eine Rock-Oper in drei Akten, ein Konzeptalbum ├╝ber eine Liebe, die an ihrer Harmonie zerbrach und auf ihrem schicksalshaften Weg in den Tod den H├Ârer mit einem gro├čen Gef├╝hlschaos konfrontierte.

Lacrimosa scheute sich nicht, bei dieser Symbiose aus E- und U-Musik Artrockgitarrensounds aus den 70ern zu verwenden, um die Musik nach seinen Vorstellungen und nicht nach einem Trenddiktat zu kreieren. Das vierzehnmin├╝tige ?Sanctus?, eine musikalischen Zusammenfassung der Geschehnisse auf ?Elodia?, verdeutlichte in Perfektion den Schulterschlu├č aus klassischer und moderner Musik.

Nachdem die Single ?Alleine zu zweit? den Sprung auf Position 52 der offiziellen deutschen Single-Charts schaffte, katapultierte sich ?Elodia? von Null auf Platz 12 der offiziellen deutschen Album-Charts.

Diesem Weg folgten Lacrimosa auch mit dem 2001er Album "Fassade", das mit der Hamburger und Berliner Staatsoper eingespielt wurde.

Nach der Zusammenarbeit mit dem weltber├╝hmten London Symphonie Orchestra, Plazierungen in den Deutschen Media Control Charts bis hinauf auf Platz 12, ausverkauften Tourneen in Europa, Mittel und S├╝d Amerika, erschient am 27. Januar 2003 das Album "Echos"

Mit Kompositionen wie dem knapp 13min├╝tigen Orchesterwerk "Kyrie", der Single "Durch Nacht und Flut" oder dem Requiem f├╝r drei Gamben und Klavier "Die Schreie sind verstummt" stellt "Echos" den bisherigen H├Âhepunkt in der dreizehnj├Ąhrigen Geschichte dieser au├čergew├Âhnlichen Band dar.

Cover Album Titel / Format / Label / Vertrieb Info Kaufen
1991 Angst
CD
Hall Of Sermon
-
1992 Einsamkeit
CD
Hall Of Sermon
-
1993 Satura
CD
Hall Of Sermon
-
1995 Inferno
CD
Hall Of Sermon
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1997 Stille
CD
Hall Of Sermon
-
1998 Live
CD
Hall Of Sermon
-
1999 Elodia
CD
Hall Of Sermon
-
2001 Fassade
CD
Hall Of Sermon
-
2002 Vintage Classix (Compilation)
CD
Hall Of Sermon
-
2003 Echoes
CD
Hall Of Sermon
-

Die hier ver÷ffentlichten Artikel und Kommentare stehen uneingeschrńnkt im alleinigen Verantwortungsbereich des jeweiligen Autors.

 
 DAC



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