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Menü » Talk Talk Geschrieben von
KŘnstler : Talk Talk
Homepage : http://users.cybercity.dk/~bcc11425/
─hnliche KŘnstler : Duran Duran; David Sylvian; Japan
S├Ąnger und Songwriter Mark Hollis hatte urspr├╝nglich Kinderpsychologe werden wollen, verlie├č die Universit├Ąt aber vorzeitig und gr├╝ndete Ende der Siezbziger die Band The Reaction, die au├čer der Single ?I Can?t Resist? keine offiziellen Platten ver├Âffentlichte. Das Demotape der Band enthielt aber schon damals die Urfassung das Songs ?Talk Talk?, die sp├Ąter auch auf einer Compilation namens ?Streets? zu h├Âren war.

Mit Hilfe seines Bruders Ed Hollis, einem in London bekannten DJ und Manager, gr├╝ndete Hollis mit Paul Webb (bg), Lee Harris (dr) und dem Keyboarder Simon Brenner 1981 Talk Talk.

Mit dem Duran Duran-Produzenten Colin Thurston spielte die Band noch im gleichen Jahr die ersten Singles ?Mirror Man?, ?Talk Talk? und ?Today? ein. 1982 gingen sie als Support f├╝r Duran Duran auf Tour; ihre damalige Plattenfirma beabsichtigte, ihre Sch├╝tzlinge zu einer ebenso erfolgreichen New Romantics-Band zu machen.


Nicht zuletzt aus diesem Grund geriet das 82er Deb├╝talbum ?The Party?s Over? zu einem retrospektiv modischen, von Linn-Drums dominierten Synthipop-Werk, das mit Songs wie ?Have You Heard The News?? oder dem Titelst├╝ck dennoch mehr Farbigkeit und lyrischen Tiefgang offenbarte als vergleichbare Elektropop-Produktionen jener Zeit.


Nach diesem Album verlie├č Brenner die Band und die nun zum Trio reduzierten Talk Talk nahmen 1983 die Single ?My Foolish Friend? auf, die bereits wesentlich gereifter klang und ohne massiven Synthikl├Ąnge des Deb├╝ts auskam. Im selben Jahr stie├č auch der Musiker, Komponist und Produzent Tim Friese-Green zur Band, der bis zu ihrer Ausl├Âsung ihr inoffizielles viertes Mitglied blieb und den Stil und k├╝nstlerische Richtung schon auf dem zweiten Album ?It?s My Life? ma├čgeblich mitbestimmte.


?It?s My Life? war getragen von Friese-Greens diffizilen Arrangements und Instrumentierungen, die weitaus organischer waren als auf dem Deb├╝t, zudem waren erstmals Gitarren zu h├Âren. Songs wie ?Renee? oder ?Does Caroline Know?? zeigten, da├č die Band das limitierende ?New Romantic?-Genre l├Ąngst verlassen hatte, zudem hatte das Album mit dem Titelst├╝ck und vor allem ?Such A Shame? die ersten gro├čen Hits zu bieten, die zun├Ąchst in Deutschland und Amerika in die Charts schnellten.

Der Nachfolger ?The Colour Of Spring?, der nach Ver├Âffentlichung der Single ?Life?s What You Make It? Anfang 1986 erschien, dokumentierte noch eindringlicher den raschen Reifeprozess der Band, der den Rahmen formatierter Popsongs sprengte, obwohl ?The Colour Of Spring? mit ?Life?s What You Make It? und ?Living In Another World? zwei Hits enthielt, die auf beiden Seiten des Atlantiks in die Top Ten gelangten.


Aufgrund dieses Erfolgs wurde Talk Talk ein offenes Budget gew├Ąhrt ? und die Band ben├Âtigte mehr als 14 Monate, um das neue Album ?Spirit Of Eden? einzuspielen. Trotz der langen Produktionszeit verweigerte Hollis seiner Plattenfirma, das Album vorab zu h├Âren, zugleich k├╝ndigte er an, keine Singles mehr zu ver├Âffentlichen oder gar Konzerte zu geben.

Die Arbeitsweise der Band hatte sich radikal ge├Ąndert: Beeinflusst von so unterschiedlichen Musikern wie Miles Davis, Claude Debussy, Neil Young oder Erik Satie komponierten Friese-Green und Hollis Fragmente, die improvisiert und letztendlich wieder editiert wurden. Das Ergebnis war ein sperriges, jazziges Werk, dessen Kernst├╝ck das 23min├╝tige ?The Rainbow? war ? ein sparsam instrumentiertes, nichtsdestotrotz spannungsgeladenes, von Improvisationen getragenes Epos, das mit dem Pop-Appeal der fr├╝hen Jahre kaum mehr etwas gemein hatte. Von der Kritik hochgelobt wurde das Album nur ein kurzfristiger Chartserfolg, und obwohl sie ihren Vertrag noch nicht erf├╝llt hatten, wurden Talk Talk von ihrem Label gefeuert.

Die nachfolgenden, ohne Autorisierung der Band ver├Âffentlichten Remix-Alben wie ?History Revisited? versuchte die Band ohne Erfolg auf gerichtlichen Weg zu verhindern.

Nach dem Ausstieg von Paul Webb und einer l├Ąngeren kreativen Pause erschien 1991 das Album ?Laughing Stock? auf dem Jazz-Label Verve, das sich noch deutlicher als ?Spirit Of Eden? vom Mainstream weg bewegte und mit jazzigen, frei improvisierten Tracks ├╝berzeugen konnte.

Ohne einen einzigen singletauglichen Titel geriet ?Laughing Stock? zum kommerziellen Desaster.


Nach diesem Album l├Âste die sich Band in aller Stille auf, obwohl sie Verve noch eine weitere Platte schuldete. Die erschien 1998 in Form des ersten Soloalbums von Mark Hollis, der den Weg, den die Band auf ?Spirit Of Eden? begann, direkt weiter verfolgte .

Die sperrigen, oftmals stehenden Improvisationen und Instrumentierung gemahnten an die ambitionierten Soloarbeiten von Kollegen wie David Sylvian.

Cover Album Titel / Format / Label / Vertrieb Info Kaufen
1982 The Party's Over
CD
EMI
-
1984 It's My Life
CD
EMI
-
1986 The Colour Of Spring
CD
EMI
-
1988 Spirit Of Eden
CD
Parlophone
-
1991 Laughing Stock
CD
Verve
-
1999 London 1986
CD
Pond
-

Die hier ver÷ffentlichten Artikel und Kommentare stehen uneingeschrńnkt im alleinigen Verantwortungsbereich des jeweiligen Autors.

 
 DAC



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