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Menü » Fields Of The Nephilim , The Geschrieben von
KŘnstler : Fields Of The Nephilim , The
Homepage : http://nephilim.org
─hnliche KŘnstler : The Nefilim; Rubicon
1984 fanden sich Carl McCoy (voc), Toy Pettitt (bg), Nod Wright (dr), Paul Wright (g) und Gary Whisker (sax) in ihrem Heimatort Stevenage in der N├Ąhe Londons zusammen, um gemeinsam ihre musikalischen Ideen zu verwirklichen. Sie benannten sich nach der biblischen Geschichte der Nephilim: gefallene Engel, die aus dem Himmel vertrieben wurden, weil sie den Menschen das verbotene Wissen um Zauberei, Medizin, Magie und Schamanismus offenbart hatten. Die Idee zu diesem Namen kam von Bandleader Carl McCoy, der aus einer streng religi├Âsen Familie stammte und ein Faible f├╝r okkulte und mystische Legenden hatte.


Gemeinsam mit Punkbands tourten die f├╝nf Musiker zun├Ąchst durch Pubs und nahmen im Jahr 1985 in Eigenregie die EP ?Burning The Fields? auf. Kurz nach der Ver├Âffentlichung verlie├č Gary Whisker die Gruppe und verpasste so den Durchbruch, den diese erste, qualitativ nicht herausragende Platte den anderen Vieren verschaffen sollte. Mit diesem Werk, von dem nur 500 St├╝ck produziert wurden, erregten die Fields die Aufmerksamkeit des Labels Beggars Banquet, das unter anderem durch Bands wie ┬ž Bauhaus einen guten Namen in der Szene hatte. Noch im selben Jahr erschien beim italienischen Label Supporti Fongrafici ihre erste Mini-LP ?Returning To Gehenna?. Zu dieser Zeit merkte man den Produktionen der Gruppe noch die Unge├╝btheit und die Suche nach einer eigenen Identit├Ąt an, was sicherlich zu gleichen Teilen an der Produktionsweise und der mangelnden ├ťbereinstimmung im Konzept der Musiker lag. Allerdings zeichnete sich auch schon zu diesen fr├╝hen Zeiten die gro├če Willenskraft ab, die hinter all dem stand.


Die setzte sich auf der Maxi ?Power?, die die Musiker mit ihrem neuen Gitarristen 1986 beim Beggars Banquet-Sublabel Situation Two aufnahmen, dann mit aller Macht durch. Das Image der Band festigte sich immer weiter: Zwar wurde das Cover der Maxi, das f├╝nf Typen in langen, staubigen M├Ąnteln, engen schwarzen Lederhosen und Cowboyh├╝ten zeigte, die wild in der W├╝ste herumballerten, als billiger Abklatsch der Spaghetti-Western-Romantik kritisiert, aber live zeigte sich, dass hinter dem Image von Staub, Tod und Verdammnis mehr steckte als pures Posing. Die zweite Single ?Preacher Man? schnellte auf Platz zwei der britischen Indie-Charts; ein gutes Omen f├╝r den Start des Deb├╝talbums ?Dawnrazor?. Dessen Musik spiegelte die Faszination der d├╝steren Seite des Lebens, des Mystischen und Unbekannten ? das Konzept des biblischen ?Nephilim? stand im Mittelpunkt des Schaffens.


Neben recht schnellen und rockigen Songs enthielt das Album auch beschw├Ârende, dunkle St├╝cke ? die Texte, die Carl McCoy schrieb, handelten von okkulten und ├╝bersinnlichen Vorg├Ąngen, die sich in erster Linie mit dem Tod und einem Leben danach befassten. ?Rock Hard? beschrieb den Sound der Briten als ?eine Mixtur aus finsterem Post-Punk, fr├╝hen ┬ž Sisters Of Mercy-Kl├Ąngen, Pink Floyd-├Ąhnlichen Einlagen und einer ordentlichen Prise Rock?n?Roll im Stile von Mot├Ârhead?. Zudem sei die Musik aber mehr ?ein bombastisch-morbides, total abgefahrenes Soundgef├╝ge, welches einen das F├╝rchten lehren und das letzte Bisschen Lebensmut nehmen kann?. Diese Musik, gepaart mit einer B├╝hnenshow, die nicht an Dramatik und Mystik sparte und dabei mit simplen Effekten wie Nebelschwaden und grellem Licht auskam, vermittelte eine fast be├Ąngstigende, apokalyptische Atmosph├Ąre.


Das zweite Album ?The Nephilim? stieg schnell auf Platz 12 der britischen LP-Charts, und die Deutschland-Tour 1988 zog eine beachtliche Fangemeinde an. Ende 1990 folgte das dritte Werk ?Elizium?, das mit sehr langen Songs, die gr├Â├čtenteils ineinander ├╝bergingen, ein konzeptionelles Monumentalwerk der Gothicszene erschuf. Nach dem Livealbum ?Earth Inferno? 1990 und einem Abschlusskonzert Anfang 1991 l├Âste sich die Band auf dem H├Âhepunkt ihrer Popularit├Ąt ├╝berraschend auf. Die treibende Kraft dabei war S├Ąnger Carl McCoy, der sich mit Erfolgskonzept der Fields nicht mehr identifizieren konnte.


Peter, Paul, Tony und Nod gr├╝ndeten mit S├Ąnger Andy Delany die Band Rubicon. Im Herbst 1995 ver├Âffentlichten sie ihr Deb├╝talbum ?What Starts, Ends?, das zwar regen Zuspruch seitens der Kritiker fand, aber nicht im geringsten an die Erfolge der Fields ankn├╝pfen konnte. Auch der zweite Longplayer wurde ein nur m├Ą├čiger Erfolg.


Carl McCoy brachte nach vierj├Ąhriger Abstinenz 1996 ein Soloalbum unter dem Namen The Nefilim heraus; er arbeitete allein an diesem Projekt, da es offenbar niemandem m├Âglich war, sich mit ihm auf seiner Ebene zu verst├Ąndigen und mit seiner an Sturheit grenzenden Konsequenz zu Rande zu kommen. Das Album ?Zoon? gab einen Einblick in seine Kreativit├Ąt, er arbeitete gleicherma├čen als S├Ąnger, Musiker, Komponist und Toningenieur ? auch das Artwork stammte aus seiner Feder. Mit den Musikern Paul Miles (g), Cian Houchin (bg) und Simon Rippin (dr) spielte er auf einigen Festivals, doch der Wunsch der Fans nach den alten Fields Of The Nephilim blieb immer bestehen. Umso gr├Â├čer war die Freude, als die Band 1997 ihre Reunion bekannt gab, lediglich Peter Yates fehlte, um die Urbesetzung komplett wieder auferstehen zu lassen. Bereits f├╝r 1999 waren weitere Studioalben angek├╝ndigt, sowohl von den reunierten Fields wie auch von McCoys Nefilim-Projekt, die sich jedoch beide immer wieder verschoben.

Erst 2002 erschien mit " Fallen" das vom Label als offizielles Reunion-Deb├╝t betitelte Album.

Aufgrund des unfertigen Charakters des Albums, bei dem es sich angeblich nur um Demos gehandelt haben soll, wurde das Werk bei Kritik und Fans eher zwiesp├Ąltig aufgenommen.

Cover Album Titel / Format / Label / Vertrieb Info Kaufen
1985 Burning The Fields
CD
wiederver├Âffentlicht auf Beggars Banquet
-
1985 Return To Gehenna
CD
Supporti Fongrafici
-
1987 Dawnrazor
CD
Beggars Banquet
-
1988 The Nephilim
CD
Beggars Banquet
-
1990 Elizium
CD
Beggars Banquet
-
1991 Earth Inferno
CD
Beggars Banquet
-
1993 Revelations ? Compilation
CD
Beggars Banquet
-
2002 Fallen
CD
SPV
-

Die hier ver÷ffentlichten Artikel und Kommentare stehen uneingeschrńnkt im alleinigen Verantwortungsbereich des jeweiligen Autors.

 
 DAC



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