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Menü » Front 242 Geschrieben von
KŘnstler : Front 242
Homepage : http://www.front242.com
─hnliche KŘnstler : DAF, Front Line Assembly, C-Tec
Gegr├╝ndet 1981 in Br├╝ssel begann Front 242 zun├Ąchst als Duo, bestehend aus Dirk Bergen und Patrick Codenys. Deutlich beeinflusst von den fr├╝hen Industrial-Bands wie ┬ž Throbbing Gristle oder ┬ž Cabaret Voltaire, aber auch von Vorbildern wie ┬ž DAF, konzentrierte sich die Band schon zu dieser Zeit ausschlie├člich auf elektronisches Equipment.

Die fr├╝he Single ?Principles? (1981) oder der sp├Ątere Klassiker ?Body To Body? besa├čen denn auch noch ein eher experimentelles ?Industrial?-Flair, das untypisch f├╝r die sp├Ąteren Ver├Âffentlichungen war.


1982 verlie├č Dirk Bergen die Band, hinzu kamen der Programmierer Daniel Bressanutti sowie der S├Ąnger Jean-Luc De Meyer. In dieser Besetzung wurde die Single ?U-Men? des 82er Deb├╝talbums ?Geography? eingespielt, das schon weitaus minimalistischer, pointierter und songorientierter ausfiel alsdie ersten Versuche. Dennoch war das experimentelle Stadium und das Studium der damals noch neuen Elektronik noch nicht abgeschlossen, so dass ?Geography? retrospektiv als ein einerseits sehr charmantes, andererseits unbeholfenes, naives Werk zu werten ist.


1983 begannen Front 242 live aufzutreten. Nicht zuletzt f├╝r diese Konzerte wurde der extrovertierte Ex-Roadie der Band, Richard 23 (b├╝rgerl. Richard Jonckheere) als festes Mitglied in die Band integriert.


Seine fordernde, k├Ârperbetonte Tanzperformance, sein paramilit├Ąrisches Outfit und Irokesenhaarschnitt wurden schnell zu einem Markenzeichen der Band. 1984 tourten Front 242 mit ┬ž Ministry durch Amerika. Diese Tournee f├╝hrte auch zu dem Projekt Revolting Cocks, in das bis 1988 neben Richard 23 auch noch Luc Van Acker und der Ministry-S├Ąnger Alain Jourgensen involviert waren.


Profil zeigten Front 242 auf ihrem zweiten Album ?No Comment? und der fast zeitgleich erscheinenden EP ?Politics Of Pressure?, auf denen erstmals auch die Attit├╝de und Philosophie der Band deutlich wurden: ├ähnlich gro├čen Kollegen wie ┬ž Kraftwerk oder ┬ž Laibach verstanden sich auch Front 242 als ?wertfreie? Musikarbeiter und ?Medienstation?, die Informationen aus den elektronischen Medien aufsaugt, sammelt und teilweise unkommentiert wieder ver├Ąu├čert. Paradebeispiel f├╝r diese Methode war ?Funkahdafi?, in dem Front 242 Parolen des libyschen Diktators Gaddafi in einen tanzbaren elektronischen Teppich eingebettet hatten. Aufgrund ihrer beharrlichen Weigerung, eindeutige politische Positionen zu beziehen und nicht zuletzt wegen ihres paramilt├Ąrischen Images warfen vor allem britische und deutsche Medien der Band faschistische Einstellungen vor.


Mitte der Achtziger waren viele vornehmlich belgische Bands dem Beispiel Front 242s gefolgt und produzierten mit der nun immer erschwinglicher werdenden digitalen Elektronik ebenfalls harte, martialische, k├Ârperbetonte Musik, die von den Marketingstrategen des belgischen Labels Play It Again Sam unter dem Etikett ?Electronic Body Music? vermarktet wurde. Front 242 wurden kurzerhand zu den Ikonen und Vorreitern des neuen Trends erkl├Ąrt. Das 87er Album ?Official Version? war das erste Album, das den typischen Stil der Band endg├╝ltig definierte und bescherte ihnen auch die ersten Szene-Hits: ?Quite Unusual? und ?Masterhit? bereiteten den Weg f├╝r die n├Ąchsten gro├čen Schritte. Die folgten 1988: Im Vorprogramm der Europa-Tournee von Depeche Mode eroberten sich Front 242 erfolgreich eine neue, loyale Fangemeinde, die der Band bis heute die Treue h├Ąlt. Parallel wurde ?Front By Front? ver├Âffentlicht.


Dies Album gilt bis heute als der Meilenstein der Band: Von der cleveren DAF/Kraftwerk-Hommage (?Im Rhythmus bleiben?) ├╝ber gelungene, pointierte Sample-Collagen (?Welcome To Paradise?) bis hin zu energetischen Elektro-Hymnen (?Headhunter?) geriet es zu dem exemplarischen Vorzeige-Album des EBM-Genres; zahllose Bands nahmen sich dieses Werk zum Vorbild und imitierten den darauf erzeugten Sound. Nachdem Front 242 zun├Ąchst Vorreiter der neuen Bewegung gewesen waren, zeichnete sich jedoch schon 1988 ab, dass viele Bands, die Ideen von Front 242 aufgegriffen hatten, diese nun schneller und ideenreicher weiterentwickelten.


Innerhalb der Band kam es zu Spannungen: Richard 23 und Jean-Luc De Meyer forderten mehr Mitspracherecht von Patrick Codenys und dem bei Live-Auftritten nur hinter dem Mischpult agierende Daniel Bressanutti, die weiterhin die k├╝nstlerische Richtung der Band bestimmten. Jean-Luc De Meyer fl├╝chtete sich in Nebenprojekte, wie dem von dem Frankfurter DJ Talla 2XLCins Leben gerufenen Projekt Bigod 20.


F├╝r das folgende Album ?Tyranny For You? lie├čen sich Front 242 zwei Jahre Zeit. Dabei wurde der auf ?Front By Front? beschrittene Pfad kaum verlassen: Schon 1990 wirkte ?Tyranny For You? aufgrund seiner sattsam bekannten Sounds und konventionellen Strukturen anachronistisch und gr├Â├čtenteils uninspiriert. Von der internationalen Kritik verrissen, von den Fans dennoch dankbar angenommen, wurde auch ?Tyranny For You? ein achtbarer Erfolg, ebenso wie die darauffolgende Europa-Tournee im Jahr 1991. Trotz der nach wie vor gro├čen Erfolge und des ungebrochenen Renommees sah sich die Band jedoch mit der Tatsache konfrontiert, dass sie sich stilistisch in eine Sackgasse begeben hatte.


Nach einer l├Ąngeren Z├Ąsur entschieden sich Bressanutti und Codenys dennoch zu einer ├ľffnung und einer Radikal-Kur: 1993 erschienen die beiden konzeptionell zusammenh├Ąngenden Alben ?06.21:03:11 Up Evil? und ? 05:22:09:12 Off?, die mit dem klassischen, transparenten EBM nicht mehr viel gemein hatten. Beide Alben boten komprimierte, verdichtete Elektronik, die den harten Gitarren-Crossover (?Religion?) ebenso zulie├č, wie f├╝r die Band bis dato ungew├Âhnlich kompakt produzierte, musikalisch verspielte, fl├Ąchige Ambient-Tracks. Jean-Luc De Meyer und Richard 23 wurden auf den Alben aber wieder nur Statistenrollen zugebilligt, was die Bandchemie erneut belastete und 1993 zum kurzfristigen Ausstieg von Richard 23 f├╝hrte, der mit Musikern der Band La Muerte das kurzlebige Projekt Holy Gang ins Leben rief.


Von der Kritik gelobt, erf├╝llten die beiden neuen Werke nicht ann├Ąhernd die in sie gesetzten kommerziellen Erwartungen, und nach einer Amerika-Tournee im Jahr 1993 schien das Ende der Band besiegelt. Patrick Codenys und Daniel Bressanutti f├Ârderten und produzierten fortan befreundete Bands wie die deutsche Formation Sabotage Qu'est-ce Que C?est?, allerdings nur mit m├Ą├čigem Erfolg. Jean-Luc De Meyer war in mehreren Projekt involviert, wie z. B. in Birmingham 6, Cyber-Tec Project und Cobalt 60.


Trotz der un├╝bersehbaren Diskrepanzen l├Âste sich FRONT 242 nie offiziell auf, und Ende 1997 ging die Band in Originalbesetzung wieder auf Tournee. Un├╝berh├Ârbar hatte die Band wieder einen gemeinsamen Konsens gefunden, denn erstmals f├╝gten sich die modernisierten Bearbeitungen von Klassikern wie ?Masterhit? oder ?Headhunter? nahtlos in das neue, technoide Soundkonzept ein. Der Opener ?Happiness? wurde zudem zu ihrem gr├Â├čten Szene-Hit seit ?Headhunter?.

1998 erschien der Klassiker ?Headhunter? in verschiedenen Remixen (u.a. von Apoptygma Berzerk, Empirion, Funker Vogt, Front Line Assembly, Leather Strip und Haujobb) als ?Headhunter 2000?.

Erst im Jahr 2003 folgte wirklich neues Material in Form des Albums "Pulse", das die Gradlinigkeit vergangener Tage perfekt mit den experimentelleren, treibenden Trance-Kl├Ąngen der "Off"-├ära verband.

Cover Album Titel / Format / Label / Vertrieb Info Kaufen
1982 Geography
CD
PIAS
-
1985 No Comment
CD
PIAS
-
1987 Official Version
CD
PIAS
-
1988 Front By Front
CD
PIAS
-
1990 Tyranny For You (1990, PIAS
CD
PIAS
-
1992 Live Target
CD
Guzi
-
1993 06.21:03:11 Up Evil
CD
PIAS
-
1993 05:22:09:12 Off
CD
PIAS
-
1994 Live Code 54113256 424225
CD
PIAS
-
1995 Mult@ge.Mix@ge
CD
PIAS
-
1998 Re:Boot
CD
Zoth Ommog
-
1998 Headhunter 2000
CD
Zoth Ommog
-
2003 Pulse
CD
XIII Bis
-

Die hier ver÷ffentlichten Artikel und Kommentare stehen uneingeschrńnkt im alleinigen Verantwortungsbereich des jeweiligen Autors.

 
 DAC



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