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Menü » Goethes Erben Geschrieben von
KŘnstler : Goethes Erben
Homepage : http://www.goetheserben.de
─hnliche KŘnstler : Erblast; Still Silent
Die Geschichte begann im Jahre 1989 in Bayreuth, als ein gewisser O.H. zusammen mit P.S. die Idee vom deutschsprachigen Musiktheater realisieren wollte. Als Namen f├╝r ihr ambitioniertes Projekt w├Ąhlten sie Goethes Erben. Erst im Jahr 1993 wurden ├╝brigens die bis dahin verwendeten Initialen durch die realen Namen Oswald Henke und Peter Seipt ersetzt. Die Rollenteilung war von Beginn an einfach: Oswald zeichnete f├╝r die Worte und Peter f├╝r die Musik verantwortlich.


Ungef├Ąhr zur gleichen Zeit wurde - ebenfalls in Bayreuth - das Label Danse Macabre von Bruno Kramm und Stefan Ackermann (sp├Ąter ┬ž Das Ich) aus der Taufe gehoben. Bruno gefiel eine Demoversion von ?Der Spiegel? und so entschlo├č man sich, gemeinsam das erste Tape ?Der Spiegel dessen Weg durch stumme Zeugen zum Ende f├╝hrt? aufzunehmen. Auch die ersten Liveaufnahmen wurden von Bruno Kramm technisch begleitet. Bereits Ende 1990 trennten sich jedoch Goethes Erben und Danse Macabre aufgrund der ber├╝hmten musikalischen Differenzen; Peter Seipt verlie├č aus beruflichen Gr├╝nden die Band. Anfang 1991 wurde das Projekt durch Conny R. (Gitarre) sowie die Amerikanerin Mindy Kumbalek (Schlagzeug, Keyboards, Saxophon) erg├Ąnzt. In dieser Besetzung erschien 1992 das Deb├╝talbum ?Das Sterben ist ├Ąsthetisch bunt? als erster Teil einer Trilogie, welche sich insbesondere mit den verschiedenen Facetten des Todes auseinandersetzen sollte.


Kurz vor der Ver├Âffentlichung des zweiten Albums ?Der Traum an die Erinnerung? verlie├č Conny die Band. Seit diesem Zeitpunkt besteht Goethes Erben aus Mindy und Oswald, die sich live von weiteren Musikern unterst├╝tzen lie├čen. So geh├Ârte bereits seit Oktober 1992 der Gitarrist Troy (u.a. auch Mitglied bei ┬ž Catastrophe Ballet) zur festen Livebesetzung und erg├Ąnzte die Formation auf dem vierten und f├╝nften Album erneut zum Trio. Im darauffolgenden Jahr erschien zun├Ąchst das Minialbum ?Die Brut?, das durch seine sehr expliziten, apokalyptischen Texte Aufsehen erregte. Das Titelst├╝ck sowie der hiermit erstmals auf CD ver├Âffentlichte Titel ?Das Ende 1989? geh├Ârten seit dieser Zeit regelm├Ą├čig zum Liverepertoire der Band. Ende 1993 wurde als eine Art erste Werksschau das im Bochumer Zwischenfall aufgenommene Livealbum ?Leben im Niemandsland? ver├Âffentlicht.


1994 wurde die 1992 begonnene Trilogie mit ?Tote Augen sehen Leben? abgeschlossen und mit ?1. Kapitel? erfuhren zudem die beiden ersten und l├Ąngst vergriffenen Tapes aus dem Jahre 1990 ihre Wiederver├Âffentlichung auf CD. Mit dem Mini-Album ?Der Die Das? wiesen Goethes Erben Anfang 1995 bereits auf den stilistischen Wandel hin, welcher sich auf dem n├Ąchsten Studioalbum (teils mit ?Blau?, teils mit ?Goethes Erben? betitelt) massiv ├Ąu├čern sollte. Au├čerdem fand sich auf jener Mini-CD mit ?Die Form? auch ihr erster richtiger Club-Hit. Das blaue Album (in der Erstauflage in durchsichtigem blauen Jewelcase und Booklet auf Microfiche) und die zugeh├Ârige Liveperformance ?Blau-Rebell? erreichten aufgrund der zu avantgardistischen und untypischen Inszenierung bei weitem nicht den erhofften Anklang.


Bereits ein halbes Jahr vor den Aufnahmen und ein Jahr vor Ver├Âffentlichung stellten Goethes Erben Anfang 1996 ihr zuk├╝nftiges f├╝nftes Studioalbum ?Schach ist nicht das Leben? zun├Ąchst live vor. Seit dieser Tour war zudem das auf 1000 St├╝ck limitierte und am 15.9.95 aufgenommene Livealbum ?Live im Planetarium Jena? erh├Ąltlich, das nie den Weg in den normalen Handel fand. Als letzten Titel enthielt dieser Mitschnitt erstmals die inzwischen als Live-Klassiker geltende Adaption von Nick Cave?s ?Mercy Seat?: ?Sitz der Gnade?.


Goethes Erben gelang es, die Livedynamik der ersten Schach-Tour ins Studio zu transportieren; mit ?Schach ist nicht das Leben? pr├Ąsentierten sie im M├Ąrz 1997 ihr bis dahin am besten produziertes und erfolgreichstes Album. Auf der anschlie├čenden zweiten Schach-Tour standen erstmals die T├Ąnzerinnen von Ombra Ballare mit auf der B├╝hne. Zusammen mit diesem Tanz-Ensemble sowie Sigrid Beierkuhnlein als zus├Ątzlicher Sprecherin inszenierten Goethes Erben Ostern 1998 an vier aufeinanderfolgenden Tagen nach insgesamt neun Monaten Proben und Vorbereitungszeit ihr bis dahin aufwendigstes Musiktheaterst├╝ck ?Kondition: Macht!? in der Urania in Berlin. Der hohe technische Aufwand machte weitere Auff├╝hrungen dieses Theaterst├╝ckes aus wirtschaftlichen Gr├╝nden unwahrscheinlich; inhaltlich wurde das Werk aber in dem nur minimal bearbeiteten, kompletten Livemitschnitt ?Kondition: Macht! - Das Musiktheaterst├╝ck? (einer limitierten Doppel-CD) sowie dem Anfang 1999 erschienenen Studioalbum "Kondition: Macht! - Das Musikwerk? f├╝r die Nachwelt archiviert.


1999 feierten Goethes Erben ihr zehnj├Ąhriges Jubil├Ąum mit einer zweiteiligen Best-Of-Tour und einer speziellen, drei CDs umfassenden Jubil├Ąums-Box. Diese enth├Ąlt neben dem ?Kondition:Macht!?-Studioalbum sowie der kurze Zeit sp├Ąter auch einzeln ver├Âffentlichten CD ?Gewaltberechtigt?? noch den nur in dieser Box erh├Ąltlichen Livemitschnitt ?R├╝ckkehr ins Niemandsland?. Die CD ?Gewaltberechtigt?? stellte eine Wiederver├Âffentlichung des Mini-Albums ?Die Brut? sowie der Maxi ?Sitz der Gnade? dar und enthielt zudem drei weitere bislang unver├Âffentlichte Titel.


Im Laufe des Jahres 1999 endete vorerst die Zusammenarbeit zwischen Goethes Erben und Ombra Ballare. Zu dieser Zeit erarbeiteten Goethes Erben jedoch bereits ein weiteres Musiktheaterst├╝ck, das diesmal rein akustisch instrumentiert und unter anderem von einem 50-k├Âpfigen Chor sowie einem Streicherensemble unterst├╝tzt werden sollte. F├╝r das Jahr 2000 waren ansonsten keine weiteren Aktivit├Ąten geplant, damit beide Mitglieder wieder ein wenig mehr Spielraum f├╝r ihre Soloprojekte Erblast (Oswald Henke) und Still Silent (Mindy Kumbalek) nutzen konnten.

Nachdem das "Opernhausprojekt" vorerst gescheitert ist, entschlie├čen sich Goethes Erben zu einer Neuinszenierung des kontroversen Musiktheaterst├╝ckes "Kondition:Macht!", das Ende September 2000 im ZENTRUM in Bayreuth an drei Abenden seine Renaissance erlebt. Die Rolle der sprechenden Frau wird diesmal von Juliane Ihl (ERBLAST, JUNGSCHNECKEN) ├╝bernommen. Ombra Ballare geben mit diesen Auff├╝hrungen ihren Ausstand bei Goethes Erben.

Mit Ausnahme von drei auf jeweils 500 Exemplare limitierten Live-Picture-Vinly-LPs gibt es im Jahr 2000 keine weiteren Erben Ver├Âffentlichungen. Auch live machen sich die Erben rar; neben den "Kondition:Macht!"-Auff├╝hrungen und einem exklusiven Fankonzert in Bayreuth sind ein weiterer Auftritt auf dem EUROROCK Festival in Belgien und der erste Goethes Erben Auftritt in ├ťbersee (Mexico City) die einzigen Konzerte des Jahres.

Es folgen bange Monate des Wartens, in denen die Zukunft der Erben auf der Kippe steht. Auch nach der Ver├Âffentlichung der Maxi-CD "Der Eissturm" im M├Ąrz 2001 und der anschlie├čenden Tour im April, auf der das neue Werk der Erben live pr├Ąsentiert wird, ist noch nicht klar, ob das f├╝r den Herbst geplante Album ├╝berhaupt erscheinen wird. Doch im Laufe des Jahres kristallisiert sich heraus : Das siebte Studio-Album "Nichts bleibt wie es war" wird produziert; diesmal in den Candyland Studios von PROJECT PITCHFORK unter Regie von J├╝rgen Jansen. "Nichts bleibt..." ist so vielseitig wie kein Erben-Album zuvor. Erstmals wurden s├Ąmtliche Mitglieder der Live-Besetzung in die Produktion mit einbezogen.

Als Vorab-Single wird das bis dato eing├Ąngigste Erben St├╝ck "Glasgarten" ausgekoppelt, f├╝r das als Guest Vocalist PETER HEPPNER von WOLFSHEIM gewonnen werden konnte und den Erben den ersten Einzug in die Media Control Charts bringt (h├Âchste Plazierung : 62). Auch live tritt Peter auf dem ein oder anderen Konzert als ├ťberraschungsgast auf; u.a. auf dem im September stattfindenden Mera Luna Festival und dem Konzert in Hamburg anl├Ą├člich der Ver├Âffentlichung des Albums Ende Oktober.

Nach dem zweiten Teil der "Nichts bleibt..."-Tour im Januar 2002, dem zweiten Mexico-Konzert im Februar (diesmal nicht im Rahmen eines Festivals, sondern als Einzelkonzert), zwei weiteren Festival-Auftritten in Belgien und den Niederlanden im M├Ąrz sind Goethes Erben eine der Headliner-Acts auf dem 11.Wave-Gotik-Treffen zu Pfingsten in Leipzig. Auf dem WGT wird auch erstmals die im Herbst erscheinende DVD ┬┤Was war bleibt┬┤ im CineStar-Kino vorgestellt. Bei dieser Vorf├╝hrung ist auch noch der Clip zu ┬┤Fleischschuld┬┤ zu sehen, der einige Wochen sp├Ąter von der FSK keine Freigabe erh├Ąlt und somit nicht auf der DVD enthalten ist.

Live wird es in den Folgemonaten sehr ruhig um Goethes Erben. Au├čer zweier Dankesch├Ân-Konzerte an ihre Fans Ende Oktober 2002 und zweier Wunschkonzerte im Fr├╝hjahr 2003, bei der Fans ├╝ber ihre Lieblingssongs per Internet abstimmen k├Ânnen, kommt es zu keinen weiteren Auftritten.



Cover Album Titel / Format / Label / Vertrieb Info Kaufen
1992 Das Sterben ist ├Ąsthetisch bunt
CD
Dark Star
-
1992 Der Traum an die Erinnerung
CD
Dark Star
-
1993 Die Brut
CD
Dark Star
-
1993 Leben im Niemandsland
CD
Dark Star
-
1994 Tote Augen sehen Leben
CD
Dark Star
-
1994 1. Kapitel
CD
Dark Star
-
1995 Der Die Das
CD
Dark Star
-
1995 Goethes Erben (blaues Album)
CD
Dark Star
-
1996 Live im Planetarium
CD
?No Name Records"
-
1997 Schach ist nicht das Leben
CD
Zeitbombe
-
1998 Kondition: Macht! - Das Musiktheaterst├╝ck
CD
Zeitbombe
-
1999 Kondition: Macht! - Das Musikwerk
CD
Zeitbombe
-
1999 Goethes-Erben - 10 Jahre Jubil├Ąums-Box
CD
Zeitbombe
-
1999 Gewaltberechtigt?
CD
Zeitbombe
-

Die hier ver÷ffentlichten Artikel und Kommentare stehen uneingeschrńnkt im alleinigen Verantwortungsbereich des jeweiligen Autors.

 
 DAC



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