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Menü » Joy Division Geschrieben von
KŘnstler : Joy Division
Homepage : http://www.incubation.ch/
─hnliche KŘnstler : New Order, Cure
Das Deb├╝tkonzert der britischen Punkband Buzzcocks inspirierte die Schulfreunde Bernard Albrecht und Peter Hook 1976 zur Gr├╝ndung einer eigenen Band. Beim legend├Ąren Auftritt der Sex Pistols in Manchester fanden die beiden schlie├člich in Ian Curtis ihren S├Ąnger.

Nach ersten Gehversuchen als Stiff Kittens traten Sumner, Hook und Curtis zusammen mit dem Drummer Tony Tabac im Mai 1977 erstmals live auf ? allerdings unter dem Namen Warsaw, inspiriert von dem Instrumental auf David Bowies ?Low?-Album.


Als Warsaw absolvierte die Band mehrere Auftritte im heimatlichen Manchester. Nach einigen Demo-Aufnahmen - ihre Musik war damals von Velvet Underground und Iggy Pop inspirierter Punkrock - und zahlreichen Umbesetzungen stie├č f├╝r Tony Tabac der Drummer Stephen Morris zur Band. In dieser Formation entstand im Dezember 1977 die EP ?An Ideal For Living?, bevor man sich Anfang 1978 in Joy Division umbenannte. Curtis hatte diesen Namen dem Buch ?Das Haus der Puppen? von Karol Cetinsky entnommen, einer Dokumentation ├╝ber das Leben in einem Konzentrationslager im 2. Weltkrieg; wie auch der Nachfolgeband ┬ž New Order wurde Joy Division ein Lieb├Ąugeln mit dem Nationalsozialismus, zumindest aber der gedankenlose Umgang mit seinen Attributen vorgeworfen.


1978 hatte die Band mehrere Auftritte, die immer noch von dem sehr direkten, schnell gespielten Punk jener Tage gepr├Ągt, dennoch d├╝sterer und energiegeladener war als die Kl├Ąnge vieler vergleichbarer Bands.


Vor allem die dunkle, sonore Stimme von Ian Curtis und das unkonventionelle, treibende Zusammenspiel der Band, das sich vor allem durch die Arbeit von Peter Hook auszeichnete, der mit dem Bass oft die Soloparts ├╝bernahm, machten auch Tony Wilson auf die Band aufmerksam, der sie 1978 f├╝r sein neu gegr├╝ndetes Label Factory verpflichtete. Hausproduzent des Factory-Labels war Martin Hannett, der f├╝r den Sound von Joy Division in hohem Ma├če verantwortlich war.


Ende 1978 nahm die Band f├╝r die erste Factory-Compilation-E.P. ?A Factory Sample ?die Songs ?Glass? und ?Digital? auf, die ihren sehr rauhen, ungeschliffenen Livecharakter bestens dokumentierten; gleichzeitig setzte Martin Hannett mit seiner transparenten, trockenen Produktion deutliche Akzente. ?A Factory Sample? war innerhalb von zwei Monaten ausverkauft und machte Joy Division beim Publikum und in den Medien zum Begriff. Vor allen Dingen der britische Radio-DJ John Peel war von der Band begeistert und produzierte mit ihnen im Februar 1979 die erste Session, die sp├Ąter als ?The First Peel Session? ver├Âffentlicht wurde.


1979 wurde das Deb├╝talbum ?Unknown Pleasures? aufgenommen und ver├Âffentlicht und ├╝berzeugte durch eine extrem transparente Produktion mit markanter zur├╝ckgenommener, mit Hallr├Ąumen versehener Perkussion; zudem wies Hannett die Band an, ihr bei Liveauftritten ├╝bliches Tempo zu z├Ąhmen, ohne dabei die Kraft zu verringern, sondern vielmehr die Spannung zu steigern.


Der repetitive, dunkle Stil des Albums hat seitdem zahllose Rock ? und ?Gothic?-Bands inspiriert. Zudem ├╝berzeugte das Album mit Songs wie ?She?s Lost Control?, ?Shadowplay? oder der entr├╝ckten, atmosph├Ąrischen Ballade ?I Remember Nothing? vor allem durch Curtis? gepressten charismatischen Gesang.


Joy Division verfeinerten ihren Stil fortw├Ąhrend. Ebenfalls 1979 erschien die Single ?Transmission?, die Band gab zahlreiche Konzerte, zudem spielte sie f├╝r die BBC und John Peel eine zweite Session ein. Bevor die Band 1980 die Arbeiten zu ihrem zweiten Album begann, wurde die bis heute f├╝r die Gruppe untypisch poppige Single ?Love Will Tear Us Apart? eingespielt und ver├Âffentlicht. Der Song, in dem Ian Curtis seine Eheprobleme verarbeitete, kam bis in die britische Top 20, zudem wurde das St├╝ck von so unterschiedlichen K├╝nstlern wie Paul Young, den Swans oder auch P.J. Proby gecovert.


Die Arbeiten am zweiten Album wurden im M├Ąrz 1980 beendet, zugleich liefen Vorbereitungen f├╝r eine Amerika-Tournee. Nach vier Konzerten in London Anfang April, bei denen Ian Curtis aufgrund seiner Epilepsie kollabierte, versuchte er sich am 7. April 1980 das Leben zu nehmen. Am 2. Mai 1980 gaben Joy Division in Birmingham ihr letztes Konzert, dessen Fragmente auf dem posthum ver├Âffentlichten Album ?Still? zu h├Âren sind.


Am 18. Mai 1980 nahm sich Ian Curtis kurz vor der Amerika-Tournee und zwei Monate vor seinem 24. Geburtstag das Leben. Die Gr├╝nde f├╝r seinen Freitod sind nach wie vor ungekl├Ąrt; es wird vermutet, dass Krankheit, Drogen, Eheprobleme und der Stress des Musikbusiness gleicherma├čen eine Rolle spielen.


Aufgrund des Selbstmordes von Ian Curtis wurde das zweite Album ?Closer? kurz nach der Ver├Âffentlichung zum Kult erhoben. Vor allem das ein Requiem abbildende Cover sowie der extrem d├╝stere Grundtenor des Albums schienen den Freitod des S├Ąngers auf makabere Weise zu illustrieren. In der Tat war ?Closer? ein Album, das von w├╝tenden, fordernden Aufschreien (?Isolation?), nihilistischen Verzweiflung (?A Means To An End?) bis hin zu meditativen, sakralen, bitter-s├╝├čen Sch├Ânkl├Ąngen (?Decades?) nicht nur die bisher im Bandkontext erprobten Grenzen sprengte. Ebenso wie ?Love Will Tear Us Apart? (das nach Ian Curtis Tod bis auf Platz 13 der britischen Single Charts scho├č) wurde auch ?Closer? ein kommerzieller Erfolg. Das Album gelangte in die britische Top 10 ? insgesamt hat sich ?Closer? bis heute weit ├╝ber 250.000-mal verkauft.


Joy Divsion benannten sich um in New Order, in der Bernard Sumner die Rolle des S├Ąngers und Songschreibers ├╝bernahm.


Der posthume Kult um Ian Curtis ist nur mit dem um Doors-S├Ąnger Jim Morrison zu vergleichen: Auch heute pilgern noch zahlreiche Fans an seinem Todestag zu seinem Grab, jede Textzeile wurde analysiert und in verschiedene Richtungen ausgelegt, zudem wurde jedes verf├╝gbare Tondokument der Band zum Fetisch erhoben. Um der Schwemme der qualitativ meist sehr schlechten Raubpressungen vorzubeugen, wurde von Factory bereits 1981 das Doppelalbum ?Still? ver├Âffentlicht, das neben von den verbliebenen Bandmitgliedern nachtr├Ąglich bearbeitete Demo-Aufnahmen fr├╝he Singles (?Glass?) sowie Teile des letzten Joy Division-Konzerts enthielt. Dennoch existieren weit ├╝ber hundert diverse Bootlegs der Band. Offiziell ver├Âffentlicht wurde 1988 die Compilation ?Substance?, auf der sich die mittlerweile vergriffenen Singles der Band fanden, ebenso wie die 95er Zusammenstellung ?Permanent?. 1997 erschien die 4er CD-Box ?Heart And Soul?, die neben den offiziellen Alben zus├Ątzlich die Singles und rares Livematerial beinhaltete.


Cover Album Titel / Format / Label / Vertrieb Info Kaufen
1979 Unknown Pleasures
CD
Factory
-
1980 Closer
CD
Factory
-
1981 Still
CD
Factory
-
1988 Substance
CD
Factory
-
1995 Permanent
CD
Factory
-
1997 Heart And Soul
CD
Factory
-
1999 Preston 28 February 1980
CD
Factory
-

Die hier ver÷ffentlichten Artikel und Kommentare stehen uneingeschrńnkt im alleinigen Verantwortungsbereich des jeweiligen Autors.

 
 DAC



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