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Menü » Kraftwerk Geschrieben von
KŁnstler : Kraftwerk
Homepage : http://www.kraftwerk.com
ńhnliche KŁnstler : Organisation
Als sich Ralf H√ľtter und Florian Schneider 1968 an der Akademie Remscheid kennenlernten und Zukunftspl√§ne schmiedeten, wollten sie diese in einer ?Organisation? - so auch der Name ihrer ersten Band - verwirklichen. Erste Testaufnahmen wurden 1969 sogar in England ver√∂ffentlicht, doch mochte sich das Konzept, in die Seele von Maschinen vorzudringen und ihre humanen Aspekte herauszuarbeiten, in der Hippie-√Ąra noch nicht durchzusetzen. Dennoch hielten H√ľtter, der zehn Jahre lang Klavier studiert hatte, und Schneider, der am Konservatorium Fl√∂te studiert und gelegentlich in Jazz-Bands gespielt hatte, an ihrer Vision fest, orientierte sich aber mehr an der Wirklichkeit, n√§mlich auf die akustische Darstellung des Ruhrgebiets. Ab Januar 1970 firmierte man unter dem Namen Kraftwerk und richtete sich in D√ľsseldorf das eigene Kling-Klang-Studio ein, in dem zusammen mit den Schlagzeugern Klaus Dinger und Andreas Hohmann auch das erste Kraftwerk-Album entstand.


Im Gegensatz zum allgegenw√§rtigen psychedelischen Gitarren-Rock bildeten Kraftwerk mit ihrer unterk√ľhlt, hart-rhythmischen Musik das vor der T√ľr stehende neue elektronische Zeitalter ab und avancierten schnell zu bald auch international anerkannten Anti-Helden einer Subkultur, die sich den bevorstehenden Ver√§nderungen durch die zunehmende Technologisierung und Rationalisierung bereits bewusst zu werden begann. Nach dem 71er Nachfolgealbum ?Kraftwerk 2?, das H√ľtter und Schneider wieder im Alleingang aufnahmen und das mit seinem stampfend-roboterhaften Elektronik-Sound bis auf Platz 36 der deutschen Charts kletterte, erschien 1973 mit ?Ralf + Florian? ein sensibleres Album, dem von Emil Schult gemalte Comic-Zeichnungen beilagen, da sie ohnehin ihre Musik als in T√∂ne umgesetzte Comic-Geschichten verstanden.


Mit ihrem vierten Album ?Autobahn? gelang der nun durch die Elektronik-Schlagzeuger Karl Bartos und Wolfgang Fl√ľr erg√§nzten Band auch der internationale Durchbruch. Nun auch mit Gesang untermalt und von dynamischer Dichte gepr√§gt, schaffte es das Album in die amerikanischen und deutschen Top Ten und kam in England auf Platz 25.


Auf der B√ľhne pr√§sentierten sich Kraftwerk nicht als Band, sondern als Menschmaschinen mit kurzgeschnittenen Haaren, Anz√ľgen und Schlips, die sich kaum bewegten. Als sie 1978 ihr Album ?Mensch-Maschine? in Paris und New York pr√§sentierten, mischten sich jeweils zwei Musiker unter die Premiereng√§ste und stellten originalgetreue Puppen ins Rampenlicht. Schlie√ülich lie√üen sich Kraftwerk von K√ľnstlern wie Fritz Lang und El Lissitzky inspirieren und wollten den Futurismus der 20 Jahre mit ihrem majest√§tisch-unterk√ľhlten und streng mechanischen Sound in die heutige Zeit transformieren.


Mit dem drei Jahre sp√§ter ver√∂ffentlichten Album ?Computerwelt? waren Kraftwerk sowohl musikalisch als auch thematisch mal wieder ihrer Zeit voraus und setzten die Computerisierung der Gesellschaft in tanzbare, spannungsreiche Kl√§nge um, die den Beweis erbrachten, dass elektronische Musik nicht zwangsl√§ufig kalt und gef√ľhllos sein muss. Ihren gr√∂√üten Hit erzielten Kraftwerk schlie√ülich 1982 mit der Single ?Das Model?, einer Auskopplung aus dem 78er Werk ?Mensch-Maschine?, die erst auf Platz 1 der britischen Charts landete, bevor sie in Deutschland in die Top 10 einzog.


Danach wurde es immer ruhiger um die einflussreiche Kultband. 1983 erschien mit ?Tour de France? eine Single, auf die erst drei Jahre sp√§ter mit ?Electric Cafe? ein neues Album folgte, das bis dato letzte offizielle Album von Kraftwerk, von denen 1991 nur noch das Remix-Album ?The Mix? erschien. Neue Schlagzeilen machten H√ľtter und Schneider mit der Produktion eines Jingles f√ľr die Expo 2000, dem im November 1999 auch die gleichnamige Single folgte ? das erste neue Material seit 1986. Damit geriet die Band, die von etlichen Electro- und Dance-Acts der Achtziger und Neunziger als ma√ügeblicher Einfluss genannt wird, wieder ins √∂ffentliche Bewusstsein, doch ein neues Album lie√ü bislang weiterhin auf sich warten.

Dies erschien erst im Jahr 2003: "Tour De France Soundtracks" war eine Erweiterung der bereits erprobten "Tour De France"-Thematik und wurde das erste Nr. 1-Album der Band in Deutschland.

Cover Album Titel / Format / Label / Vertrieb Info Kaufen
1970 Kraftwerk 1
CD
Philips
-
1971 Kraftwerk 2
CD
Philips
-
1973 Ralf & Florian
CD
Philips
-
1974 Autobahn
CD
Philips
-
1975 Radio-Aktivität
CD
Kling-Klang
-
1977 Trans Europa Express
CD
Kling-Klang
-
1978 Mensch-Maschine
CD
Kling-Klang
-
1981 Computerwelt
CD
Kling-Klang
-
1986 Electric Cafe
CD
EMI
-
1991 The Mix
CD
EMI
-
2003 Tour De France Soundtracks
CD
EMI
-

Die hier verŲffentlichten Artikel und Kommentare stehen uneingeschršnkt im alleinigen Verantwortungsbereich des jeweiligen Autors.

 
 DAC



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