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Menü » Wolfsheim Geschrieben von
Künstler : Wolfsheim
Homepage : http://www.wolfsheim.de
Ähnliche Künstler : Schiller, Carlos Peron, Care Company
Das Hamburger Synthi-Pop-Duo zĂ€hlt neben § Deine Lakaien und § Project Pitchfork zu der Trias deutscher Underground-Bands, die nach schrittweisem Emporklettern auf der Erfolgsleiter im Indie-Sektor 1998 den umfassenden Durchbruch und Top-10-Plazierungen erreichen konnten. Dabei bewies schon die 1991 veröffentlichte DebĂŒtsingle ?The Sparrows And The Nightingales? das Hitpotential der 1987 von SĂ€nger Peter Heppner und Keyboarder Markus Reinhardt gegrĂŒndeten Band, die sich nach einer Figur aus Francis Scott Fitzgeralds Roman ?Der große Gatsby? benannt hatte. Ein erstes Demo-Tape gelangte wĂ€hrend eines Auftritts in die HĂ€nde von Carlos Peron, der vom warmen, melodisch-melancholischen Sound von Wolfsheim so angetan war, dass er die Band mit in sein Schweizer Studio nahm, um dort die Songs fĂŒr die erste Single zu produzieren, die sich gleich erste RadioeinsĂ€tze sichern und ein Pop-Publikum auf sich aufmerksam machen konnte.


Auf dem ebenfalls komplett von Peron produzierten DebĂŒtalbum ?No Happy View? demonstrierten Heppner und Reinhardt, daß sie in den Jahren ihrer bisherigen Zusammenarbeit bereits ein vielversprechendes Repertoire eingespielt hatten, das von tanzbaren Pop-Nummern bis zu herzerweichenden Balladen reichte und stets die eindringlichen Harmonien in den Vordergrund stellte. Die verspielten, minimalististischen, aber immer organisch wirkenden Elektronik-Arrangements bildeten von Anfang an eine fĂŒr Wolfsheim absolut charakteristische Einheit mit Heppners charismatisch warmem Gesang, die ein Jahr spĂ€ter auch das zweite, ?Popkiller? betitelte und erneut von Carlos Peron produzierte Album prĂ€gen sollte. Obwohl sich Wolfsheim ĂŒberwiegend der englischen Sprache bedienten, war wie auf dem DebĂŒtalbum auch auf ?Popkiller? ein deutschsprachiger Text vertreten. ?Wir sind ja eine deutsche Band, und fĂŒr mich ist die deutsche Sprache eine der schönsten, die ich kenne. Deswegen wĂŒrde ich es schade finden, als deutsche Band keine deutschen Texte zu singen. Ein Grund, warum wir vor allem englische Musik machen, ist sicherlich der, daß wir mit englischer Musik aufgewachsen sind, dass sie uns gelĂ€ufiger ist, aber das ist ja kein Grund, keine gute deutsche Musik zu machen. Ich finde, davon gibt es sowieso viel zu wenig?, meinte Peter Heppner 1993 im Zillo. Musikalisch bewegte sich ?Popkiller? zwischen den fĂŒr Wolfsheim typischen eingĂ€ngigen Popsongs und dunklen Wave-Gefilden und sperrte sich mit einigen experimentelleren KlĂ€ngen, die den Albumtitel rechtfertigen sollten, gegen die der Band oft vorgeworfene KommerzialitĂ€t.


Das in Zusammenarbeit mit JosĂ© Alvarez erstmals in Eigenregie produzierte dritte Album ?Dreaming Apes? prĂ€sentierte Wolfsheim nach drei Jahren Veröffentlichungspause nicht nur vom Klangbild gereifter, sondern auch viel experimentierfreudiger und abwechslungsreicher und beinhaltete mit der Single ?Closer Still? eine hymnische Pop-Perle, die den ausgeprĂ€gten Sinn der Band fĂŒr einschmeichelnde Melodien auf den Punkt brachte. Bis zum vierten Album ?Spectators? sollten weitere drei Jahre vergehen, in denen zur ÜberbrĂŒckung mit ?55578? eine Best-of-Compilation und mit ?Hamburg Rom Wolfsheim? eine Live-CD erschienen sind. Vor der Albumveröffentlichung sorgte das zum Charthit avancierte Duett zwischen Joachim Witt und Peter Heppner bei ?Die Flut? derart fĂŒr Furore, daß im Sog von Joachim Witts wieder erwachter PopularitĂ€t auch der Bekanntheitsgrad von Wolfsheim sprunghaft anstieg. Der auf dem Soundtrack zu ?Liebe deine NĂ€chste!? enthaltene Song ?It?s Hurting For The First Time? tat ein ĂŒbriges, Wolfsheim einem grĂ¶ĂŸeren Publikum bekanntzumachen. Mit der Integration von modernen TripHop-Elementen und Breakbeats hatte die Band die frĂŒhen EinflĂŒsse von Bands wie OMD, Kraftwerk, Eyeless In Gaza und The Cure eigenstĂ€ndig weiterentwickelt.

Auch die nĂ€chsten zwei Jahre entpuppen sich als Ă€ußerst produktive Schaffensphasen fĂŒr Markus und Peter. Ersteinmal gibt es einen Kalender mit den schönsten Fotoimpressionen der beiden. Ende 2000 sind Wolfsheim dann wieder bei Jose Alvarez im Studio, die Aufnahmen sollen Bestandteile des kommenden Albums werden. Markus arbeitet zudem gemeinsam mit Jose Alvarez an den Aufnahmen seines Soloprojektes (neben Neustart) Care Company, wĂ€hrend Peter am Benefizsong fĂŒr die Nordhoff-Robins Stiftung Heal Yourself mitwirkt, neben Reamonn und den Guano Apes.

FĂŒr den Videodreh der Care Company Album?Auskopplung ?Gain Again? fliegt Markus Reinhardt mit Jose Alvarez im Januar in die U.S.A. Peter Heppner landet mit seiner Kollaboration mit Schiller und dem von ihm gesungenen Titel Dream Of You einen weiteren Chartshit, das mit Peter in Barcelona gedrehte Video dieses Titels lĂ€uft auf MTV/VIVA auf ?heavy rotation?. Gemeinsam mit Goethes Erben singt Peter den Titel Glasgarten ein, performed ihn zudem bei diversen Goethes Erben-Auftritten, u. a. auf dem M?era Luna Festival, wo Wolfsheim neben Marylin Manson auch ein umjubeltes Headliner-Konzert geben. Peter fliegt anschließend gemeinsam mit den Goethes Erben-?Heads? Oswald Henke und Mindy Kumbalek nach Island, um das Glasgarten-Video zu drehen. Im September gehen Wolfsheim zu Axel Breitung ins Studio fĂŒr weitere Aufnahmen fĂŒr das neue Album. Zudem werden weitere Studios und potentielle Produzenten besucht. Zeitgleich wird das Spectators-Album in den USA bei Metropolis Records veröffentlicht und entwickelt sich auch dort zu einem großen Erfolg. Die fĂŒr Oktober 2001 geplante USA-Tour muß aufgrund der TerroranschlĂ€ge auf das World Trade Center leider verschoben werden, Wolfsheim nutzt die unverhoffte freie Zeit zur Erstellung ihrer ersten DVD.


Am 16. April 2002 ist es dann soweit. Kompendium - die erste DVD von Wolfsheim steht in den LÀden. Der Silberling enthÀlt einen Live-Mitschnitt der Spectators-Tour, diverse Videos, ein Interview sowie weiteres Bildmaterial.

Peter Heppner und Schiller gewinnen am 07.03.2002 mit ihrer gemeinsamen Single Dream of you den Echo in der Kategorie "Nationale Dance Single".

In Spanien finden im Mai die 2 einzigsten Konzerte des Jahres statt.

Die restliche Zeit verbringt die Band mit der Arbeit am neuen Album. "Das neueste Songmaterial zeigt eine derartige phantastische QualitĂ€tssteigerung, dass Markus Reinhardt und Peter Heppner vor derzeit neuen Arrangementideen und Songtexten förmlich ĂŒbersprudeln und daher das ursprĂŒngliche Releasedate im September nicht eingehalten werden kann." Dementsprechend wird auch die fĂŒr September angesetzte Tour auf den MĂ€rz 2003 verschoben. Im Dezember können die Studioarbeiten abgeschlossen werden. Jetzt steht auch fest: die erste Auskopplung aus dem neuen Album, welches kurz vor Redaktionsschluss noch von Close Enough in Casting Shadows umbenannt wird, heißt Kein ZurĂŒck. Das Video zur Single wird von Detlev Buck gedreht, der auch schon fĂŒr die visuelle Umsetzung zu It's hurting for the first time verantwortlich war.

Jetzt gibt es Kein ZurĂŒck! Seit dem 17.02.2003 steht die Single in jedem Plattenladen und lĂ€utet fĂŒr die Band ein sehr erfolgreiches Jahr ein. Diese von SĂ€nger Peter Heppner extrem gefĂŒhlvoll interpretierte Wolfsheim Pophymne steigt direkt auf Platz 5 der deutschen Media Control Charts ein und hĂ€lt sich 10 Wochen in den Top 10. Aufsehen erregt dabei auch der Jingle des Hörbuch-Verlages, der am Beginn des StĂŒckes verwendet wird. Der Effekt dieser Melodie - im Sinne von "Achtung, hier kommt ein Buch!? - fĂŒhrt den Zuhörer direkt in die "Geschichte" dieses tollen Songs.

Seit dem letzten Wolfsheim-Album Spectators sind inzwischen vier Jahre vergangen. Doch fĂŒr die zahlreichen Fans in ganz Europa und sogar in Übersee dĂŒrfte die Zeit des Ausharrens ein vergleichsweise geringes Übel sein, nun, da sie fĂŒr ihre Geduld mit Casting Shadows belohnt werden. Instrumentalist Markus Reinhardt und SĂ€nger Peter Heppner ist es nicht nur gelungen, die in sie gesetzten Erwartungen um ein Vielfaches zu ĂŒbertreffen, Sie konnten sich und ihre musikalische Vision obendrein neu definieren. Den elf StĂŒcken ist unschwer anzumerken, dass die beiden seit 1999 als KĂŒnstler stark gereift sind. Viele neue Ideen, die nur deshalb zu voller BlĂŒte gelangen konnten, weil die Musiker sich genrefremden EinflĂŒssen öffneten, wurden in den noch immer problemlos identifizierbaren, klassischen Wolfsheim-Sound integriert. FĂŒr dieses Album engagierten die Hanseaten gleich mehrere Produzenten. Acht Nummern wurden z.B. mit Andreas Herbig eingespielt - u.a. auch die beiden deutschsprachigen Lieder. Es ist mit Sicherheit das textlich reifste, kompositorisch vielfĂ€ltigste und klangtechnisch interessanteste Werk der Bandhistorie.

Casting Shadows schafft auf Anhieb den Sprung von 0 auf 1 der deutschen Media Control Album Charts. Kurze Zeit spÀter kann Strange Ways das erstes Edelmetall in der Firmengeschichte verleihen und feiern.

Im April / Mai findet dann die (nochmals verschobene) Tour zum Album statt und beschert der Band unvergessliche Abende in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Auf Grund der großen Nachfrage wollen neue Veranstaltungsorte gesucht und gefunden werden. So können z.B. 7000 Fans den Auftritt in der Berliner Arena in Treptow bejubeln. Nach dem wohlverdienten Urlaub kann man Wolfsheim im Jahrhundertsommer auf diversen Festivals in Europa erleben.

Ein weiterer Konzert-Highlight des Jahres ist der Gastauftritt von Peter Heppner beim einzigen diesjÀhrigen Schiller-Konzert am 24.09.2003 in Berlin. Neben der erfolgreichen Single Dream of you wird der Song Leben ... I feel you aus dem Album Leben vorgestellt.

Am 13.10.2003 wird Find youŽre here veröffentlicht. Dabei handelt es sich - je nach Auslegung - um eine Alternativ-Version oder Fortsetzung von Find youŽre gone aus dem Casting Shadows-Album. Mit der Absicht einen exklusiven Remix zu erstellen, entsteht mit einem neuen Arrangement und einem neuen Text innerhalb von wenigen Tagen Find youŽre here. Die Single erreicht Platz 23 der deutschen Media Control Charts.

Das Jahr 2004 beginnt mit der Veröffentlichung der neuen Schiller mit Peter Heppner - Single Leben ... I feel you. Das zugehörige Video wurde Anfang Dezember 2003 auf RĂŒgen gedreht.

Anfang MĂ€rz veröffentlicht Strange Ways Records den Soundtrack zu dem neuen Lars BĂŒchel Film Erbsen auf halb Sechs. Der Soundtrack enthĂ€lt eine neu eingespielte Version des Wolfsheim Klassikers Blind vom Spectators-Album, die auch als Single erscheint. Markus und Peter haben dafĂŒr kurz vor Jahresende das Video mit Lars BĂŒchel und der Hauptdarstellerin Fritzi Haberlandt gedreht.

Parallel mit den Veröffentlichungen Find youŽre here und Blind wird auch dem Album Casting Shadows wieder Chartserfolg zuteil. Eine kurze Unterbrechung ausgenommen, ist das aktuelle Album somit mehr als 1 Jahr fester Bestandteil der deutschen Top 100.

Wolfsheim gewinnen am 06.03.2004 den Echo in der Kategorie "Alternative national" und können sich damit gegen Die Happy, Guano Apes, In Extremo und Wir sind Helden durchsetzen. Den Abend krönt die Band mit der PrÀsentation von Blind 2004.

Nach dem gescheiterten Versuch im Jahr 2001 bestreitet die Band im MÀrz / April Ihre erste USA-Tour. ZunÀchst stehen zehn Termine in Nordamerika auf dem Programm. Die Resonanz ist so gut, dass weitere Auftritte in Amerika geplant werden.



Cover Album Titel / Format / Label / Vertrieb Info Kaufen
1991 The sparrows and the nightingales
MCD
Strange Ways
-
1992 No Happy View
CD
Strange Ways
-
1992 Thunderheart
MCD
Strange Ways
-
1993 Popkiller
CD
Strange Ways
-
1993 Now I fall
MCD
Strange Ways
-
1994 Elias
MCD
Strange Ways
-
1995 55578 - Best of
CD
Strange Ways
-
1996 Dreaming Apes
CD
Strange Ways
-
1997 Hamburg Rom Wolfsheim ? live
CD
Strange Ways
-
1998 Once in a lifetime
MCD
Strange Ways
-
1999 Spectators
CD
Strange Ways
-
2003 Casting Shadows
CD
Strange Ways
-

Die hier veröffentlichten Artikel und Kommentare stehen uneingeschränkt im alleinigen Verantwortungsbereich des jeweiligen Autors.

 
 DAC



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