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Menü » And One Geschrieben von
KŘnstler : And One
Homepage : http://www.andone.com
─hnliche KŘnstler : Joke Jay
Der kometenhafte Aufstieg von And One begann 1991, kurz nach ihrer Gr├╝ndung im Jahr 1989.

Die Band, die zu dieser Zeit noch aus S├Ąnger und Keyboarder
Steve Naghavi und Keyboarder Alex bestand, erregte bereits mit ihrer ersten Single die Gem├╝ter: "Aus der Traum (I Wanna Go Home)" war ein gewagtes, mit Nachrichten-Samples und O-T├Ânen aus dem US-Senat angereichtertes Statement gegen den damals stattfindenden Golfkrieg. F├╝r den Exil-Iraner Naghavi war es eine pers├Ânliche Auseinandersetzung mit dem Ph├Ąnomen Saddam Hussein.

Das Aufeinanderprallen verschiedener (Klang-)Kulturen sollte sich wie ein roter Faden durch die Geschichte der damals noch in Berlin beheimateten Band ziehen.


Ebenfalls 1991 erschien das And One-Deb├╝talbum "Anguish", ein solides, retrospektiv etwas naiv wirkendes EBM-Album, auf dem die Vorbilder ? la Depeche Mode und vor allem ? la Front 242 deutlich h├Ârbar waren. Dennoch enthielt "Anguish" mit Songs wie "Metalhammer" oder "Second Voice" die ersten
Szene-Hits der Band.

Schon zu jener Zeit machten sich And One als
charismatische Live-Band einen Namen. Bei ihrem ersten gro├čen Auftritt beim zweiten "Festival Of Darkness" (1991) in Hannover spielte die damals noch weitgehend unbekannte Formation vor ca. 5.000 Leuten Headliner wie Front Line Assembly an die Wand.


Das Nachfolgealbum "Flop!" (1992) demonstrierte nicht allein im Titel den sich immer mehr verfestigenden Humor und die Selbstironie von And One, sondern schlug mit Songs wie "Years" oder "Rosario" balladeske und experimentelle T├Âne an. Zudem enthielt "Flop!" die urspr├╝ngliche Version von "Technoman". Verantwortlich f├╝r die ausgereifte Produktion des Albums war neben Steve Naghavi der Manager, Mentor und Produzent Jor Mulder, der die Geschicke der Band ├╝ber Jahre lenkte.


Den stetig voranschreitenden Reifeproze├č und eine Vielzahl neuer Ideen dokumentierte auch der 93er Nachfolger "Spot". Ihm voraus ging die Single "Life Isn't Easy In Germany", mit der And One auf die Misere der (ost)deutschen Jugendklubs aufmerksam machen wollten. Auf "Spot" wirkte auch Joke Jay zum ersten Mal als offizielles Bandmitglied mit. "Spot" pr├Ąsentierte den oftmals divergierenden Stil der Band erstmals in seinem ganzen Facettenreichtum: Derben, oftmals gar zotigen Spa├čnummern wie "Spontanverkehr" oder "Tanz der Arroganz" standen filigrane, Tiefe und Sensibilit├Ąt ausstrahlende Songs wie "Friend Of The Stars" gegen├╝ber.

Nach "Spot" verlie├č Alex die Band, f├╝r ihn kam der Keyboarder Rick Schah.
In der Besetzung Steve Naghavi, Joke Jay und Rick Schah wurde das 94er Album "I.S.T." eingespielt. Musikalisch etwas dunkler und textlich weitaus offener und pers├Ânlicher als die Vorg├Ąnger, geriet "I.S.T." zu einem ├╝beraus reifen Werk, dem die vermeintlich vordergr├╝ndige Albernheiten fehlten, nicht zuletzt, weil "I.S.T." eine Aufarbeitung sehr pers├Ânlicher Krisen war. Mit "Driving With My Darling" und vor allen Dingen mit "Die Deutschmaschine" lieferten And One zudem zwei bis heute unverzichtbare Szenehits; "Die Deutschmaschine" war zudem das erste subtile Statement zum
Thema Rechtsradikalismus und wurde, vor allen Dingen im Ausland, oft
fehlinterpretiert. "I.S.T." erschien in zwei Versionen. Neben dem Album f├╝r den deutschen Markt wurde eine Version ausschlie├člich mit
englischsprachigen Songs ver├Âffentlicht.


Die n├Ąchsten Jahre st├╝rzten And One in eine schwere Krise. Rechtliche
Auseinandersetzungen mit ihrem Label Machinery machten es der Band
unm├Âglich, neue Songs zu ver├Âffentlichen; au├čerdem hatte Rick Schah schwere gesundheitliche Probleme. Die Band war mittlerweile von Berlin in das beschauliche Nordhausen (Harz) umgesiedelt, wo auch das gleichnamige Album
produziert wurde.

"Nordhausen" war in vielerlei Hinsicht ein Neubeginn: Es
war das erste Album f├╝r ein gro├čes Major-Label, f├╝r die Band aber eher ein Befreiungsschlag, anstatt sich ernsthaft Gedanken um Chartskompatibilit├Ąt zu machen: Neben harten, fast zynischen Abrechnungen mit der Vergangenheit und alten Gesch├Ąftspartnern ("Schluss mit lustig", "Sitata Tirulala") und fast trotzigen ├ťberlebensparolen ("Uns geht's gut") pr├Ąsentierten sich And
One weitaus poppiger als gewohnt: Der Coverversion von Harpos "Moviestar" und den bekannt cleveren Albernheiten (besonders gelungen die Verballhornung der englischen Sprache in "Sweety Sweety") standen sehr kompakte, pointierte Balladen gegen├╝ber ("Mirror In Your Heart", "My Warrior"), so da├č "Nordhausen" alle bisher erarbeiteten Qualit├Ąten in komprimierter Form pr├Ąsentiert. Kommerziell blieb das Album allerdings hinter den Erwartungen zur├╝ck, was vielleicht auch darauf zur├╝ckzuf├╝hren war, da├č die 97er Tournee wegen Erkrankungen von Rick Schah und Steve Naghavi zweimal abgebrochen bzw. verschoben werden mu├čte.

Das auf "Nordhausen" erprobte Konzept war auch auf dem 1998
ver├Âffentlichten Album "9.9.99 9 Uhr" wiederzufinden, das, ebenso wie
"Nordhausen", von der Band selbst produziert worden war - ohne Jor Mulder, von dem sich And One wenig sp├Ąter ganz trennten. Das Album, benannt nach dem urspr├╝nglich geplanten Ver├Âffentlichungsdatum der n├Ąchsten CD, kletterte bis auf Platz 15 der offiziellen Media Control-Charts und enthielt mit Songs wie "Get You Closer" und dem zotigen, selbstironischen "Pimmelmann" wieder handfeste Szenehits, bewies aber mit seiner vorwiegend introvertierten Grundstimmung (in Songs wie "Und wieder" und vor allem "Der erste Schritt"), da├č And One zu einer manchmal gar philosophischen, sehr lyrischen Band gereift sind. Die eher chaotische, drangvolle und experimentelle Seite war dagegen auf der einer limitierten Auflage des "9.9. 99 9 Uhr"-Albums beigelegten CD "Maschinenst├╝rmer" zu h├Âren.

Im Jahr 2002 erschien dann "Virgin Superstar" - ein extrem poppiges Album, nach dessen Ende sich Joke Jay von der Band trennte.

Nahezu im Alleingang spielte Steve Naghavi im Jahr 2003 das durchweg deutschsprachige Album "Agressor" ein, auf dem AND ONE zu ihren fr├╝hen Kl├Ąngen zur├╝ck kehrten.

Cover Album Titel / Format / Label / Vertrieb Info Kaufen
1989 Anguish
CD
Machinery
-
1992 Flop!
CD
Machinery
-
1993 Spot
CD
Machinery
-
1994 I.S.T.
CD
Machinery
-
1997 Nordhausen
CD
Virgin
-
1997 Best Of And One
CD
Machinery
-
1998 9.9.99 9 Uhr
CD
Virgin
-
2000 Virgin Superstar
CD
Virgin
-
2003 Agressor
CD
Virgin
-
2006 Bodypop

-

Die hier ver÷ffentlichten Artikel und Kommentare stehen uneingeschrńnkt im alleinigen Verantwortungsbereich des jeweiligen Autors.

 
 DAC



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