Login
Username:

Passwort:




Password vergessen?
 
Jetzt registrieren!

 Neue Mitglieder
psyche1964
( 18.02.2011 )
belbertg
( 18.02.2011 )
selfconstructor
( 14.02.2011 )
jbryanely
( 13.02.2011 )
liserg
( 12.02.2011 )


 Wer ist Online
: Besucher
: Mitglied (er)

Du bist ein Gast
Melde Dich vorher erst an!

 
Menü » Yello Geschrieben von
KŁnstler : Yello
Homepage : http://www.yello.ch
ńhnliche KŁnstler : Carlos Peron
Die Geschichte der Band beginnt kurios: 1978 trafen sich in der N√§he von Z√ľrich zuf√§llig zwei M√§nner, als sie beide die Ger√§usche einer Autoverwertungsanlage aufnahmen: Boris Blank und Carlos Peron. Dieses ungew√∂hnliche gemeinsame Interesse √ľberzeugte sie davon, eine √§hnliche Herangehensweise an Musik zu haben, und die beiden begonnen, zusammen in einem 4-Kanal-Studio zu arbeiten.


Wohlmeinende Freunde schleusten 1979 den S√§nger Dieter Meier in das kreative Duo ein, und es entstand eine explosive Mischung dreier v√∂llig eigenst√§ndiger Musiker, deren gr√∂√üte Gemeinsamkeit die Experimentierfreude war. Boris Blank schrieb und arrangierte die Musik, Carlos Peron sorgte f√ľr Effekte und Ger√§usche und Dieter Meier vervollst√§ndigte den Sound mit seiner au√üergew√∂hnlichen Stimme.


Schon 1980 erschien das Deb√ľtalbum ?Solid Pleasures? beim legend√§ren ¬ß Residents-Label Ralph Records, und von da an ging es mit Yello steil bergauf. Dieter Meier drehte neben der Arbeit mit der Band seinen ersten Spielfilm ? Yello lieferte den Soundtrack. Das Video zur Singleauskopplung ?Pinball Cha Cha? aus ihrem 81er Album ?Claro Que Si? gewann diverse Preise und wurde sp√§ter in die Sammlung des Museum Of Modern Art in New York aufgenommen. Im Fr√ľhjahr 1982 begleiteten Yello-Kl√§nge Thierry Muglers Pr?t-?-Porter Show in Paris und versetzten das Publikum in Erstaunen. 1983, nach Vollendung des dritten Albums, stieg Carlos Peron aus, um eigene musikalische Wege zu gehen; Blank und Meier arbeiteten als Duo weiter.


Auf Live-Gigs im New Yorker Roxy folgte die Exklusivkomposition f√ľr die Fashion Shows des Designers Azzedine Alaia. Die Videos zu ?Vicious Games? und ?Desire? von ?Stella? (1986) wurden in Cannes ausgezeichnet, der Titel ?Oh Yeah? in den Hollywood-Spielfilmen ?Ferris macht blau? und ?Das Geheimnis meines Erfolges? verwendet. Pl√∂tzlich waren die elektronischen, sprachverzerrten Songs der beiden Yello-Macher √ľberall vertreten: In Werbespots, dem Trailer zur Musiksendung ?Formel Eins? und vor allem in den internationalen Charts.


Doch auch solo hatten die beiden K√ľnstler Erfolg: Dieter Meier trat 1990 in Peter Sempels experimentellem Film ?Dandy? auf, w√§hrend Boris Blank die Filmmusik zum Hollywoodthriller ?The Adventures Of Ford Fairlane? komponierte. Nebenbei arbeiteten beide effektiv zusammen und brachten 1990 das Album ?Baby? auf den Markt. Die beiden h√∂chst unterschiedlichen M√§nner, die sich selbst gerne als ?dadaistisches Team? bezeichnen, werkelten meist in getrennten Studios und nutzten zur Verkn√ľpfung ihrer jeweiligen Kreationen die M√∂glichkeiten multimedialer Kommunikation.


Eben diese Offenheit f√ľr die Entwicklungen der Zeit garantierten den beiden auch die Freiheit zur Umsetzung eigener Ideen. So ver√∂ffentlichte Dieter Meier parallel zu seiner Arbeit mit Yello ein Kinderbuch, machte eine Fotoausstellung, spielt professionell Golf und Poker, schrieb neue Filmgeschichten und schwimmt t√§glich mehrere Kilometer. Boris Blank dagegen verbringt mindestens zw√∂lf Stunden pro Tag im Studio und dr√ľckt ? nach seiner eigenen Aussage ? wie ein Kind verschiedene Kn√∂pfe, einfach um zu schauen, was dabei rauskommt.


F√ľr Blank, der nach wie vor keine Noten lesen kann, war Yello einfach eine ?gro√üe Experimentierwiese?, auf der alles m√∂glich und erlaubt ist. Diese Einstellung machte Yello letztendlich zu einer Kultband; als Vorreiter in Sachen elektronischer Musik galten sie stets als Urv√§ter der gesamten Techno-Welle.


Mit ihrem zehnten Album ?Pocket Universe?, das 1997 erschien, zeichnete sich eine R√ľckkehr zu den Wurzeln ab. Immer sperrig und √ľberraschend, aber ohne die konsumorientierte Gefallsucht vieler Bands lebten Yello nach wie vor eine Eigendynamik, die auch auf dem nachfolgenden Alben ?Motion Pictures? und "The Eye" erhalten blieb.



Cover Album Titel / Format / Label / Vertrieb Info Kaufen
1980/ 1981 Solid plaesure
CD
1980 Ralph Rec/1981 Phonogram
-
1981 Claro Que Si
CD
Phonogram
-
1983 You Gotta Say Yes To Another Excess
CD
Vertigo
-
1985 Stella
CD
Vertigo
-
1986 1980-1985 The New Mix in One Go
CD
Vertigo
-
1987 One Second
CD
Mercury
-
1988 Flag
CD
Mercury
-
1991 Baby
CD
Mercury
-
1992 Essential Yello
CD
Mercury
-
1994 Zebra
CD
Mercury
-
1997 Pocket Universe
CD
Mercury
-
1999 Motion Pictures
CD
Mercury
-
2003 The Eye
CD
Universal
-

Die hier verŲffentlichten Artikel und Kommentare stehen uneingeschršnkt im alleinigen Verantwortungsbereich des jeweiligen Autors.

 
 DAC



Woche 22

1 Machine Gun
Portishead
2 Looking Glass
Birthday Massacre
3 Katharsis/Feuer Frei
Nachtmahr
4 Stay With Me
Jesus On Extacy
5 Radioman
State Of The Union
6 Hydra
Iris
7 Swallow
Emilie Autumn
8 Tanzt kaputt was Euch kaputt macht
Straftanz
im Shop
9 Feel The Silence
Elegant Machinery
10 Re:Up
Soman


mehr...

powered by


 Suche

 Rezensionen
Chandeen

Jutland
(16196)


Artwork

Inventario
(15571)


Steril

Realism
(1514)


Crack Of Doom

Washed Out Moon
(15418)


Carlos Perón

La Salle Blanche
(26575)


IAMX

The Alternative
(15308)


Insekt

Teenmachine
(14992)


Dismantled

Standard Issue
(12796)