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Menü » Young Gods Geschrieben von
KŘnstler : Young Gods
Homepage : http://www.younggods.com
─hnliche KŘnstler : Swans, Laibach, Ministry
Die Wurzeln der Young Gods reichen zur├╝ck ins das Jahr 1982, als der Schweizer Franz Treichler, gelangweilt von seiner derzeitigen New Wave-Band, begann, mit einem kleinen Sampler-Equipment zu experimentieren. Inspiriert von der ungest├╝men Kraft des Punk und der Dramaturgie der klassischen Musik (vornehmlich Tschaikowsky und Sch├Ânberg), formierte er mit dem Programmierer Cesare Pizzi und dem Perkussionisten Frank Begnoud die Young Gods. Ihre Musik war von Anbeginn eine von minimalen Samples durchsetzte, kraftvolle Melange aus EBM, Metal, sph├Ąrischen Ambientkl├Ąngen, die technisch durch gesampelte Gitarren, Drumloops, und fragmentarischen Klangschnipseln von Mozart, Prince, Billy Idol oder Tschaikowsky zusammengehalten wurden, oder wie Franz Treichler es im Music Modern Showcase ausdr├╝ckte: ?Ich habe versucht, verschiedene Momente und Elemente zusammenzuf├╝hren und habe mich selbst an die Stelle plaziert, an der sich diese Elemente trafen.?


Produziert von dem ┬ž Swans-Musiker Roli Mosimann wurden 1986 zun├Ąchst die Singles ?Envoy├ę? und ?Did You Miss Me? (eine eigenwillige Coverversion von Gary Glitters ?Hello Hello, I?m Back Again!?), im Anschlu├č das Deb├╝t ?Young Gods? ver├Âffentlicht. Das Album wurde, vor allen Dingen von der britischen Presse, mit Superlativen ├╝berh├Ąuft (?Album des Jahres 1986? im Melody Maker); der Mix aus Metal, klassischen Samples und Franz Treichlers durchdringendem, vornehmlich in franz├Âsischer Sprache gehaltenen Gesang war zu jener Zeit einzigartig. Es folgten zahlreiche Tourneen, zudem wurde Frank Begnoud durch den Drummer Use Hiestand ersetzt.


Das 89er Album ?L?Eau Rouge? war weitaus ausgereifter, aber auch unkonventioneller als das Deb├╝t: Hier lie├čen die Young Gods Vaudeville- und Chanson-Elemente einflie├čen (wie in ? La Fille De La Mort? oder ?Charlotte?, ein Tribut an Charlotte Gainsbourg), das Gesamtbild war noch brachialer und wagnerianisch orchestriert und gemahnte an die martialischen Momente von ┬ž Laibach. Nach diesem Album verlie├č Cesare Pizzi die Band, f├╝r ihn kam Alain Monod (a.k.a Al Comet).


Am 7. September 1989 wurden die Young Gods nach Fribourg zu einem Festival zu Ehren des franz├Âsischen Dichters Georges Bataille eingeladen, wo sie Songs von Bertold Brecht und Kurt Weill neu interpretierten. Die teilweise stark bearbeiteten und neu aufgenommenen Highlights dieses Auftritts wurden 1991 auf dem Album ?The Young Gods Play Kurt Weill? ver├Âffentlicht und machte sie als ernst zu nehmende Weill-Interpreten weit ├╝ber das Genre hinaus popul├Ąr.


Vor allem die atmosph├Ąrische, ausdrucksstarke Version von ?September Song? erwies sich als besonders gelungene Bearbeitung.


Das 92er Album ?T.V. Sky? brachte eine stilistische Wende: Das Konzeptalbum ├╝ber den Einfluss amerikanischer TV-Kultur verzichtete auf die gewohnten Spielereien, war weitaus minimalistischer und sch├Ąrfer gezeichnet und bezog sich deutlicher auf konventionelle Rockformate und Kl├Ąnge, die immer noch fast ausschlie├člich mit digitaler Sample-Technik erzeugt wurden. Franz Treichler sang nun in Englisch, und auch sonst war das von Metal dominierte Album mit Songs wie ?Skinflowers? oder ?Gasoline Man? weitaus zug├Ąnglicher. Kernst├╝ck war das 20min├╝tige Epos ?Summer Eyes?, eine Hommage an die Doors, in der die Band mit psychedelischen Klangelementen der 60er Jahre spielte.


Der 1995 in New York eingespielte Nachfolger ?Only Heaven? stand deutlich in der Tradition von ?T.V. Sky?: Auch hier stand ein ├╝berlanges, psychedelisches, verst├Ąrkt mit Ambient-Atmosph├Ąren spielendes St├╝ck im Mittelpunkt (?Moon Revolutions?), dar├╝ber hinaus ├Âffnete sich die Band zunehmend den derzeit aktuellen Trance- und Ambient-Trends. Nach diesem Album verlie├č Use Hiestand die Band und wurde durch den neuen Drummer Bernard Trontin ersetzt. Mit ihm zusammen sezierten Treichler und Comet diverse Tracks des ?Only Heaven?-Albums und setzten sie in ?Heaven Deconstrution? zu einer instrumentalen Ambient-Colage zusammen.

Wesentlich stringenter und kompakter hingegen war das 2000er Album "Second Nature", wohingegen es sich bei dem 20004er Album "Music For Artificial Clouds" um ein reines, nahezu vertr├Ąumtes Ambient-Album handelt.



Cover Album Titel / Format / Label / Vertrieb Info Kaufen
1987 The Young Gods
CD
Recordvox
-
1989 L?Eau Rouge
CD
PIAS
-
1991 Young Gods Play Kurt Weill
CD
PIAS
-
1992 T.V. Sky
CD
PIAS
-
1993 Live Sky Tour
CD
PIAS
-
1995 Only Heaven
CD
PIAS
-
1996 Heaven Deconstruction
CD
PIAS
-
2000 Second Nature
CD
Intoxygene
-
2002 Live Noumatrouff 1997
CD
Intoxygene
-
2004 Music For Artificial Clouds
CD
Intoxygene
-

Die hier ver÷ffentlichten Artikel und Kommentare stehen uneingeschrńnkt im alleinigen Verantwortungsbereich des jeweiligen Autors.

 
 DAC



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