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Menü » Cocteau Twins Geschrieben von
Künstler : Cocteau Twins
Homepage : http://www.cocteautwins.com
Ähnliche Künstler : This Mortal Coil, The Cure, Massive Attack; Harold Budd
Nicht etwa nach dem Philosophen Jean Cocteau, sondern nach einem Song der Simple Minds benannten Robin Guthrie (g), seine Freundin Elizabeth ?Liz? Fraser (voc) und Will Heggie (bg) 1982 in Grangemouth, Schottland, ihre gemeinsame Band Cocteau Twins.

Auf Empfehlung der befreundeten Musiker von § The Birthday Party sandte Guthrie ein Demo-Tape an Ivo Watts-Russell, den GrĂŒnder des Londoner 4AD-Labels, der dem Trio schon bald Aufnahmen zu einer Single ermöglichte. Doch aus dem Budget von 900 britischen Pfund stellte die Band in nur neun Tagen acht abgemischte Songs fertig: ihr DebĂŒtalbum ?Garlands?. UnterstĂŒtzt von einer Drummachine verbanden sie Guthries schwebend-verhallte Gitarren mit Frasers exaltierter MĂ€rchenstimme und verleiteten Kritiker zu den Behauptungen, sie seien die ?Impressionisten des Pop? (Melody Maker) und kreierten ?musikalisches ParfĂŒm?.


Nach der Single ?Peppermint Pig? - mit dem Associates-Musiker Alan Rankine hatten sie nur ausnahmsweise einen Produzenten engagiert - und einer Tour im Sommer 1983 verließ Heggie die Band, sodass Guthrie und Fraser ihr zweites Album ?Head Over Heals? als Duo aufnehmen mussten - mit ĂŒberwĂ€ltigendem, auch kommerziellem Erfolg: ?Head Over Heals? erreichte Platz 12 der britischen Albumcharts.

Komplettiert durch den ehemaligen Drowning-Craze-Bassisten Simon Raymonde, den sie bei den Aufnahmen zum 4AD-Allstar-Projekt This Mortal Coil kennengelernt hatten und dessen Vater u.a. den Dusty-Springfield-Song ?I Only Wanna Be With You? mitkomponiert hatte, entwickelten sich die Cocteau Twins mit ?Treasure? zunehmend zu kompromisslosen Ästheten, die selbst einen Auftritt in der renommierten britischen Fernsehsendung ?Top Of The Pops? ausschlugen.


Ihr effektbeladener, schöngeistiger Klangeskapismus prĂ€gte nun auch das Image des 4AD-Labels entschieden, dessen geschmack- und prunkvolle Cover-Artworks im Einklang mit so entrĂŒckten StĂŒcken wie ?Song To The Siren?, der von Fraser intonierten This-Mortal-Coil-Hommage an den Songwriter Tim Buckley, standen.

Das Album ?Victorialand? spielten sie zwar ohne Raymonde, selbst ohne jegliche Drumsounds ein, erreichten damit dennoch die britischen Album-Top 10 und zĂ€hlten nun angeblich sogar Prince zu ihren Fans. Doch fĂŒr musikalische Kooperationen bevorzugten die Cocteau Twins den minimalistischen Jazz-Pianisten Harold Budd, der zuvor mit Brian Eno zusammengearbeitet hatte, und spielten mit ihm ?The Moon And The Melodies? ein: eine Platte, die eigentlich als Soundtrack zu einer Fernsehserie gedacht war, die jedoch nie realisiert wurde.

Auch bei dem Album ?Blue Bell Knoll? zeigten sich Musikkritik, Feuilleton und die Pop-Avantgarde von der Schönheit der in einer Phantasiesprache vorgetragenen Traumlieder wie ?Spooning Good Singing Gum? und ?Ella Megalst Burls Forever? verzaubert. Der ?Melody Maker? widmete ihnen eine Titelstory und der ?New Musical Express? gab der Platte neun von zehn möglichen Punkten. Unbeeindruckt davon nahm Fraser mit dem § Echo And The Bunnymen-SĂ€nger Ian McCulloch ein StĂŒck fĂŒr dessen Solo-Album ?Candleland? auf.

Die Cocteau Twins richteten sie sich ihr eigenes September Sound Studio - benannt nach dem Geburtsmonat von Frasers und Guthries gemeinsamer Tochter Lucy Belle - in den Londoner Studio-RÀumen Pete Townshends ein und spielten mit ?Heaven Or Las Vegas? dort ihr bisher eingÀngigstes, ein erstaunlich klar strukturiertes Pop-Album ein. Die Folge: Platz 7 der britischen Album-Charts.

Ungeachtet ihrer anhaltenden PopularitĂ€t hatte sich die Beziehung zu 4AD kontinuierlich verschlechtert. Es folgte ein Wechsel zu einem Major - fĂŒr 4AD-Chef und Cocteau-Twins-Entdecker Watts-Russell ?einer der grĂ¶ĂŸten Verluste in meinem Leben auf einer persönlichen Ebene?.

Auch innerhalb der Band hatte sich die Stimmung lĂ€ngst dramatisch zugespitzt. Die Aufnahmen zum nachfolgenden, ungewohnt seichten Werk ?Four-Calendar Cafe? beschrieb Guthrie spĂ€ter: ?Ich war ĂŒberrascht, dass keiner von uns umgebracht wurde, keiner einen anderen getötet hatte oder dass nicht alle um uns herum gefeuert worden waren.?

Nachdem Fraser bei den Bathers mit Gesang ausgeholfen hatte und die Cocteau Twins auf der E.P. ?Otherness?, unterstĂŒtzt von Mark Clifford (Seefeel), mit Ambient-Sounds experimentiert hatten, orientierten sie sich auf ?Milk And Kisses? wieder an ihren frĂŒhen, eigenen KlĂ€ngen - zeitlos und unantastbar, doch ohne damit noch Aufsehen zu erregen. Kaum mehr beachtet wurde die bald folgende Auflösung der Cocteau Twins.

Zumindest Elizabeth Frasers Zauberstimme war 1998 noch einmal kurzzeitig in aller Welt zu vernehmen: Als GastsĂ€ngerin von Massive Attack intonierte sie deren zurĂŒckgelehnte Comeback-Ballade ?Teardrop?.

Cover Album Titel / Format / Label / Vertrieb Info Kaufen
1982 Garlands
CD
4AD
-
1983 Head Over Heals
CD
4AD
-
1984 Treasure
CD
4AD
-
1986 Victorialand
CD
4AD
-
1986 The Moon And The Melodies (mit Harold Budd)
CD
4AD
-
1988 Blue Bell Knoll
CD
4AD
-
1990 Heaven Or Las Vegas
CD
4AD
-
1993 Four-Calendar Cafe
CD
Fontana
-
1996 Milk And Kisses
CD
Fontana
-

Die hier veröffentlichten Artikel und Kommentare stehen uneingeschränkt im alleinigen Verantwortungsbereich des jeweiligen Autors.

 
 DAC



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