Login
Username:

Passwort:




Password vergessen?
 
Jetzt registrieren!

 Neue Mitglieder
psyche1964
( 18.02.2011 )
belbertg
( 18.02.2011 )
selfconstructor
( 14.02.2011 )
jbryanely
( 13.02.2011 )
liserg
( 12.02.2011 )


 Wer ist Online
: Besucher
: Mitglied (er)

Du bist ein Gast
Melde Dich vorher erst an!

 
Menü » Dead Can Dance Geschrieben von
KŘnstler : Dead Can Dance
Homepage : http://www.deadcandance.com
─hnliche KŘnstler : Brendan Perry; Lisa Gerrard; Cocteau Twins
Aus dem Wunsch heraus, den Proze├č der Kreativit├Ąt zu beschreiben, bei dem tote Dinge zum Leben erweckt werden, nannten die beiden australischen K├╝nstler Brendan Perry und Lisa Gerrard ihr 1981 gemeinsam initiiertes Projekt Dead Can Dance genannt.

Bis zur Bandaufl├Âsung im Jahr 1998 z├Ąhlten Dead Can Dance nicht nur zu den ma├čgeblichen Wegbereitern, die das Interesse an mittelalterlicher Musik wiederbelebten, sondern gleichzeitig die Integration von sowohl klassischen als auch multikulturellen Einfl├╝ssen in der modernen Popmusik salonf├Ąhig machten.

Nach Abschlu├č ihrer jeweiligen klassischen Musikausbildung wandten sie 1983 ihrer Heimat den R├╝cken zu und fanden bei 4AD-Labelchef Ivo Watts-Russell in London ein offenes Ohr f├╝r ihren zun├Ąchst noch sehr rhythmisch orientierten, zwischen orientalischen und traditionellen europ├Ąischen Musikformen angesiedelten Sound, dessen d├╝ster-melancholische Klangfarben aber auch an Gothic-Bands wie Joy Division und Bauhaus erinnerten.

Gerade das 1984 ver├Âffentlichte Deb├╝talbum ?Dead Can Dance? war noch sehr von dieser geradlinig und minimalistisch inszenierten Gothic-Atmosph├Ąre gepr├Ągt, w├Ąhrend das Nachfolgewerk ?Spleen And Ideal? schon sehr ausdrucksstark das homogene Zusammenspiel der Stimmen von Brendan Perry und Lisa Gerrard mit orchestralen Stilmitteln in den Vordergrund stellte und dabei zu einer intensiven sakralen Einheit verschmolz. Das 1987 erschienene Album ?Within The Realm Of A Dying Sun? stellte in dieser Entwicklung einen vorl├Ąufigen H├Âhepunkt dar, gelang doch die Vereinigung von Einfl├╝ssen wie Igor Strawinsky und Scott Walker sowie kirchenmusikalischen Traditionen mit den charismatischen, fast ├╝berirdischen Stimmen der beiden Bandmitglieder auf eine sp├Ąter nicht mehr erreichte, aber auch nicht beabsichtigte Einheitlichkeit des Ausdrucks.

Die unverkennbar stark ausgepr├Ągten filmmusikalischen Qualit├Ąten von Dead Can Dance f├╝hrten 1988 schlie├člich zur ersten Zusammenarbeit der Band mit dem spanischen Kult-Regisseur Agustin Villaronga, f├╝r dessen Film ?El Nino de la Luna? sie nicht nur den Soundtrack komponierten; Lisa Gerrard ├╝bernahm zudem die weibliche Hauptrolle.
Dead Can Dance verfolgten mit ihrem vierten Album ?The Serpent?s Egg? weiterhin die Verkn├╝pfung von Klassik und Moderne, Orient und Okzident, lie├čen den instrumentalen Fertigkeiten ihrer Stimmen mehr Raum zur Entfaltung, wobei gerade Lisa Gerrards intuitiv vorgetragener archaischer, lautmalerischer Gesang noch besser zur Geltung kam und die Instrumentierung teilweise ungew├Âhnlich spartanisch klang.

Nachdem die folgenden Werke ?Aion? und ?Into The Labyrinth? sorgf├Ąltige Erforschungen und Weiterf├╝hrungen der musikalischen Traditionen quer durch die Jahrhunderte und Kontinente, vom Neoklassizismus ├╝ber den Barock und zur├╝ck zur Musik der mittelalterlichen Troubadoure darstellten und dabei vermehrt mittelalterliche und ethnische Instrumente zum Einsatz kamen, entfernten sich Dead Can Dance mit ihrem letzten Album ?Spiritchaser? von den vormals vermehrt g├Ąlischen Urspr├╝ngen ihrer Musik und widmeten sich lateinamerikanischen Rhythmen und Melodien.


1998 l├Âste sich die Band aus pers├Ânlichen Gr├╝nden auf. Lisa Perry trat zuerst mit Soloarbeiten an die ├ľffentlichkeit: Nachdem bereits 1995 ihr Solodeb├╝t ?The Mirror Pool? erschienen war, das eine orchestrale Bearbeitung im Laufe der Jahre angefallener, aber im Kontext von Dead Can Dance nie verwendeter Songs aus Lisas Feder darstellte, ├╝berraschte sie 1998 mit dem in Zusammenarbeit mit Pieter Bourke (Snog, Soma, ex-Eden) produzierten Album ?Duality?, das im Gegensatz zum recht schwer zug├Ąnglichen Solodeb├╝t mit seinen komplexen, aber eindringlichen Percussion- und Streicher-Arrangements eher auf hypnotische Wirkungen setzte. Brendan Perry zog 1999 nach, als er mit ?Eye Of The Hunter? sein lang erwartetes erstes Album im Alleingang pr├Ąsentierte, das ganz von seinem einf├╝hlsamen Gesang lebte, der von Akustikgitarren und Streichern unterlegt war.

Cover Album Titel / Format / Label / Vertrieb Info Kaufen
1984 Dead Can Dance
CD
4AD
-
1985 Spleen And Ideal
CD
4AD
-
1985 Within The Realm Of A Dying Sun
CD
4AD
-
1988 The Serpent's Egg
CD
4AD
-
1990 Aion
CD
4AD
-
1993 Into The Labyrinth
CD
4AD
-
1994 Towards The Within
CD
4AD
-
1996 Spiritchaser
CD
4AD
-

Die hier ver÷ffentlichten Artikel und Kommentare stehen uneingeschrńnkt im alleinigen Verantwortungsbereich des jeweiligen Autors.

 
 DAC



Woche 22

1 Machine Gun
Portishead
2 Looking Glass
Birthday Massacre
3 Katharsis/Feuer Frei
Nachtmahr
4 Stay With Me
Jesus On Extacy
5 Radioman
State Of The Union
6 Hydra
Iris
7 Swallow
Emilie Autumn
8 Tanzt kaputt was Euch kaputt macht
Straftanz
im Shop
9 Feel The Silence
Elegant Machinery
10 Re:Up
Soman


mehr...

powered by


 Suche

 Rezensionen
Chandeen

Jutland
(1751)


Artwork

Inventario
(1580)


Steril

Realism
(1659)


Crack Of Doom

Washed Out Moon
(1831)


Carlos Per├│n

La Salle Blanche
(1781)


IAMX

The Alternative
(1702)


Insekt

Teenmachine
(1566)


Dismantled

Standard Issue
(1770)