Login
Username:

Passwort:




Password vergessen?
 
Jetzt registrieren!

 Neue Mitglieder
psyche1964
( 18.02.2011 )
belbertg
( 18.02.2011 )
selfconstructor
( 14.02.2011 )
jbryanely
( 13.02.2011 )
liserg
( 12.02.2011 )


 Wer ist Online
: Besucher
: Mitglied (er)

Du bist ein Gast
Melde Dich vorher erst an!

 
Menü » Estampie Geschrieben von
Künstler : Estampie
Homepage : http://www.estampie.de
Ähnliche Künstler : Qntal, Deine Lakaien
Estampie ist neben Qntal das zweite Projekt aus dem Umfeld von Deine Lakaien, das sich mit mittelalterlicher Musik beschäftigt. Im Gegensatz zu Qntal, wo Ernst Horn mit seinen Elektronik-Arrangements als Verbindungsglied zwischen Mittelalter und (Post-)Moderne fungiert, widmet sich Estampie seit 1985 einer möglichst authentischen Wiederbelebung mittelalterlicher Musik.


Initiiert wurde das Ensemble von Michael Popp, der seit 1991 Deine Lakaien bei Live-Konzerten mit mittelalterlichen Instrumenten unterstützte und seit der Produktion zum 99er Album ?Kasmodiah? fest zur Band gehörte, und Sigrid Hausen, einer Spezialistin für mittelalterlichen Gesang, die zusammen mit Popp und Horn 1992 auch das Mittelalter-Techno-Projekt Qntal gründete. Popp und Hausen absolvierten beide ein Musikstudium am Mozarteum in Salzburg.


Estampie spielten zusammen mit verschiedenen Gastmusikern mehrere Konzeptalben ein und präsentierten sie in teilweise recht aufwendigen Bühnenproduktionen auch live; im Mittelpunkt ihres Interesses stand dabei immer nicht nur die Vielfalt mittelalterlicher Lebensweisen und Anschauungen, die die Grundlage für die Themen der Estampie-Produktionen bildeten, sondern auch die entsprechend vielseitigen musikalischen Ausdrucksformen. Da es kaum schriftliche Aufzeichnungen über die Notationen, Instrumentationen und Rhythmitisierungen aus jener Zeit gibt, mussten sich Estampie die Arrangements stets mühsam selbst erarbeiten.


Das 1990 veröffentlichte Debütalbum ?A Chantar? setzte sich dabei mit dem Thema der Liebe aus der Sicht der Frau auseinander, der Nachfolger ?Ave Maris Stella? mit den verschiedenen Formen der Marienverehrung im Mittelalter. Mit ?Ludus Danielis? inszenierten Estampie ein aufwendiges Mysterienspiel um den Propheten Daniel (dargestellt von Deine-Lakaien-Sänger Alexander Veljanov) am babylonischen Hof und seine Prophezeiung vom Untergang. Hier entfernte sich das Ensemble erstmals vom Anspruch der Authentizität und konzentrierte sich vielmehr auf die Umsetzung der dem Mysterienspiel innewohnenden Dramatik.

Dagegen widmete sich das 96er Album ?Crusaders? den mittelalterlichen Kreuzzügen des 11. Jahrhunderts, der ritterlichen Trauer, Angst, Siegesgewissheit und Sehnsucht nach der/den Geliebten, während die 1998 veröffentlichte Hommage an Hildegard von Bingen, ?Materia Mystica?, musikalisch die vier Naturelemente Luft, Erde, Feuer, Wasser auf eine der Minimal Music verwandten Art umsetzte.

Auf dem 2002er Album "fin amor" bringt Estampie den mittelalterlichen Norden zum Klingen.

Inspiriert von keltischer Liebesdichtung und bretonischen Tänzen führen die Musiker ihre charakteristische schwungvolle Interpretation von Mittelaltermusik fort. Estampie präsentiert sich dabei mit einer unverwechselbaren Klangsprache, die von lyrisch sehnsuchtsvollen Liebesliedern bis zu kraftvoll und komplex arrangierten Instrumentalstücken reicht.

Der faszinierende Klang original mittelalterlicher Instrumente wie Portativ, Ud, Fiedel oder Organistrum ist das tragende Fundament der spielerischen Energie des Ensembles.

Diese Musik ist modern und dennoch authentisch. Ähnlich wie es dem Buchautor Umberto Eco in "Der Name der Rose" gelang, gegenwärtige gesellschaftliche Hintergründe einzubinden und doch ein rein mittelalterliches Szenario zu beschreiben, spielen Estampie mit modernen Einflüssen in ihrer Musik.

Dank eines fundierten Hintergrundwissens ist es für die Musiker ein Leichtes, die Tradition der Troubadoure und Minnesänger fortzuführen.

Das voerst letzte Estampie-Werk ist das 2004er Album "Signum"

"Signum" beschäftigt sich mit den apokalyptischen Visionen der Sybilla, einer Seherin aus der späten Antike, die im Mittelalter hohes Ansehen genoss. Es geht also um das Ende der Welt sowie um die
Vergänglichkeit des Daseins, was den mittelalterlichen Menschen so sehr bewegt hat. ?judicii signum" ist der Beginn einer der ?sybillinischen Gesänge" und handelt von den Vorzeichen (SIGNUM) des nahen Endes der Welt.

Cover Album Titel / Format / Label / Vertrieb Info Kaufen
1990 A Chantar
CD
Christophorus
-
1991 Ave Maris Stella
CD
Christophorus
-
1994 Ludus Danielis
CD
Christophorus
-
1996 Crusaders - In Nomine Domini
CD
Christophorus
-
1998 Materia Mystica
CD
Christophorus
-
2000 Ondas
CD
-
2002 Fin Amor
CD
Warner
-
2004 Signum
CD
Vielklang
-

Die hier veröffentlichten Artikel und Kommentare stehen uneingeschränkt im alleinigen Verantwortungsbereich des jeweiligen Autors.

Mitglied Diskussion
delta-c Geschrieben am: 28.08.2004 15:07  Aktualisiert: 28.08.2004 15:07
Novize
Mitglied seit: 21.06.2004
aus:
Beiträge: 1
 Ludus Danielis
Man möge es mir nicht als kleinkariert auslegen, aber auf ?Ludus Danielis? wurde der Daniel von Tobias Schlierf gesungen. Alexander Veljanov hatte mit der Rolle des Habakuk einen kleinen Gastauftritt. Also Ehre wem Ehre gebührt.
 

 
 DAC



Woche 22

1 Machine Gun
Portishead
2 Looking Glass
Birthday Massacre
3 Katharsis/Feuer Frei
Nachtmahr
4 Stay With Me
Jesus On Extacy
5 Radioman
State Of The Union
6 Hydra
Iris
7 Swallow
Emilie Autumn
8 Tanzt kaputt was Euch kaputt macht
Straftanz
im Shop
9 Feel The Silence
Elegant Machinery
10 Re:Up
Soman


mehr...

powered by


 Suche

 Rezensionen
Chandeen

Jutland
(16198)


Artwork

Inventario
(15576)


Steril

Realism
(1518)


Crack Of Doom

Washed Out Moon
(15422)


Carlos PerĂłn

La Salle Blanche
(26578)


IAMX

The Alternative
(15311)


Insekt

Teenmachine
(14993)


Dismantled

Standard Issue
(12798)