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Künstler : Die Form
Homepage : http://www.dieform.net
Ähnliche Künstler : D.F. Sadist School
Die Form zĂ€hlt zu den wenigen französischen Formationen, die bereits in den 70-er Jahren begannen, mit elektronischer Musik zu experimentieren, um wenig spĂ€ter auch internationales Renommee zu erlangen und zum Trendsetter zu werden. Benannt nach dem gleichnamigen deutschen Magazin der 20 Jahre, das der Bauhaus-Bewegung angehörte, wurde Die Form Mitte der Siebziger in einem kleinen französischen Provinznest gegrĂŒndet.

Schon damals begannen Philippe Fichot (verantwortlich fĂŒr Kompositionen, Produktionen, Konzepte und Artwork,) und seine LebensgefĂ€hrtin Eliane P. (Gesang) mit elektronischen Collagen zu experimentieren, die stark von zeitgleich agierenden, atonalen Industrial-Vorbildern wie Throbbing Gristle oder Cabaret Voltaire beeinflusst waren. Sehr frĂŒh versuchten Die Form dabei, ihre Musik in ein multimediales Ambiente einzubetten: Ihre erotischen, von S/M- und Fetisch-Phantasien geprĂ€gten Performances, Film- und Fotoarbeiten erregten dabei oftmals mehr Aufmerksamkeit als die von KĂ€lte, Mechanik und Industrial-Noise geprĂ€gten FrĂŒhwerke. Internationale Beachtung erfuhr das Duo erstmals mit dem 92er Album ?Die Puppe?, auch retrospektiv ein in sich stimmiges, minimalistisches Elektro-Album, dessen klare Strukturen und distanzierter kĂŒnstlerischer Ausdruck konform ging mit den plakativen, meist von sexueller Unterwerfung handelnden Texten.


Dennoch gab es in den Achtzigern noch keine klar erkennbare stilistische Linie der Band. So standen experimentelle Alben wie ?Some Experiences With Shock? neben soliden, geradezu sĂŒĂŸlichen Popalben wie ?Poupee Mechanique? und tiefdunklen, nihilistischen Werken wie ?Photogrammes?. Ende des Jahrzehnts machten sich Die Form auch außerhalb ihrer Heimat einen Namen als kontroverser Liveact: Nicht selten wurden die nur fĂŒr VolljĂ€hrige zugĂ€nglichen Auftritte zur Zielscheibe von Protesten; vor allen Dingen in Deutschland wurden zahlreiche Konzerte von radikalen Frauenrechtlerinnen gestört, die Fichot Frauenfeindlichkeit und Chauvinismus vorwarfen.


Ein eindeutiges und wiedererkennbares musikalisches Profil erlangte die Band spĂ€testens mit dem 91-er Album ?Corpus Delicti?, auf dem sie ihren Stil auf die wesentlichen Elemente reduzierte und das von aktuellen EBM-KlĂ€ngen dominierte Bild mit vertrĂ€glichen Pop-Zutaten anreicherte. Zudem erhielt SĂ€ngerin Eliane P. mehr Raum: Ihr glasklarer operesquer Gesang wurde ab jetzt zu einem unverzichtbaren, prĂ€genden Element. Das Image und die textliche Thematik blieb allerdings unverĂ€ndert: Auch auf ?Corpus Delicti? ging es um teilweise sehr deutlich formulierte Sexphantasien (?Slavesex?); zudem konnte Die Form mit ?Savage Logic? ihren ersten großen Szene-Hit landen.


Dieser Linie blieben Die Form einige Jahre treu. Philippe Fichot verlagerte seine atonalen Experimente auf Nebenprojekte wie D.F. Sadist School, Ukyo oder Elektrode. Die Neunziger-Alben ?Confessions?, das dem französischen Dichter George Bataille gewidmete Werk ?Tears Of Eros? und ?Ad Infinitum? reizten das ? nun auch von anderen Bands begierig aufgegriffene - Spielen mit sexuellen Tabus und Extremen bis zum Limit aus, dennoch wurde Die Form mit eingĂ€ngigen Elektro-Songs wie ?Silent Order?, ?Bite Of God? oder ?Doctor X? zu einer festen GrĂ¶ĂŸe innerhalb der neuen europĂ€ischen Wave & Gothic-Szene. Mit dem Remix-Album ?Rose Au Coeur Violet? konnten sie diesen Ruf noch weiter festigen. Die ?Trilogy Of Passion?, bestehend aus den konzeptionell miteinander verknĂŒpften Alben ?Susperia De Profundis?, ?L?Âme Electrique? und ?Duality?, brachte die dringend nötige Auflockerung und Abwechslung. Vermehrt arbeiteten Fichot und Eliane P. hier mit klassischen VersatzstĂŒcken und differenzierten Arrangements, die nicht mehr allein auf vordergrĂŒndige Effekte und Tanztauglichkeit ausgerichtet waren; in der Trilogie ging es Die Form vielmehr um die ?Reflexionen der Seele, der Symbiose von Maschinen und Poesie und die Einheit von organischen und elektrisch erzeugten KlĂ€ngen?.

Cover Album Titel / Format / Label / Vertrieb Info Kaufen
1977 Bain Total Cleaning Solution
CD
Bain Total
-
1982 Die Puppe
CD
Normal
-
1984 Some Experiences With Shock
CD
Normal
-
1987 Poupée Mechanique
CD
Normal
-
1988 Archives & Dokuements 1983 ? 1988
CD
Normal
-
1989 Photogrammes
CD
Normal
-
1991 Corpus Delicti
CD
Parade Amoureuse
-
1992 Confessions
CD
Danceteria
-
1992 Tears Of Eros
CD
Hyperium
-
1993 Ad Infinitum
CD
Hyperium
-
1994 Rose Au Coeur Violet
CD
Hyperium
-
1994 Susperia De Profundis
CD
Hyperium
-
1995 L?Âme Electrique
CD
Hyperium
-
1996 Vicious Circles ? Best Of
CD
Hyperium
-
1997 Duality
CD
Trinity
-

Die hier veröffentlichten Artikel und Kommentare stehen uneingeschränkt im alleinigen Verantwortungsbereich des jeweiligen Autors.

 
 DAC



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