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Foetus - "Blow" (Nois-O-Lution)  Populär
(1856 x gelesen)
There is a method to this madness!

Trent Reznor von den Nine Inch Nails hat diese Methode eingeführt und damit eine ebenso interessante wie für alle beteiligten Künstler auch lukrative Tradition begründet: Jedem Studioalbum folgt ein Remixwerk, auf dem sich befreundete Musiker und Produzenten an den Tracks des Originals austoben können.

Reznor selbst hat dies erstmals mit "Fixed", dem Remix der E.P. "Broken" praktiziert und später mit "Further Down The Spiral", dem Remix von "The Downward Spiral" perfektioniert.

Bereits auf diesen Alben war Jim G. Thirlwell alias Foetus gern gesehener Gast.
Kein Wunder, war und ist er doch einer der maßgeblichen Vorbilder Reznors.

Vor allen Dingen Thirlwell war Meister im sorgsamen Sezieren und Bearbeiten des vorhandenen Materials, so dass man die Originale teilweise nur noch erahnen konnte.

Kein Wunder also, dass er seinen Freunden und Kollegen dieselben Freiheiten gewährte, die er sich selbst nahm:

"Blow" ist das Remix-Album zu dem zuvor veröffentlichten Meisterwerk "Flow" - und Thirlwell hat das Zepter erwartungsgemäß komplett aus der Hand gegeben.

Und natürlich haben sich alte Bewunderer und große Namen darum gerissen, seine Stücke zu bearbeiten, u.a. DJ Flood, Amon Tobin, Charlie Clouser von den Nine Inch Nails oder Franz Treichler von den Young Gods.

Das Endergebnis hat mit der Vorlage "Flow" kaum mehr etwas gemein.

Nur wenig ist von der dunklen, brachialen Atmosphäre geblieben, der Facettenreichtum Thirlwells lässt sich nur noch erahnen.

Dies ist denn auch das Problem, das ich mit derlei gearteten Remix-Alben habe: Anstatt das Original aufzudröseln, seiner (hier zweifellos vorhandenen!) Komplexität gerecht zu werden und diese gegebenenfalls zu erweitern, begnügt sich das Gros der Remixer, den vorhandenen Elementen ihre Markenzeichen und Sounds aufzupfropfen, ohne das Stück in seiner Gänze und Tiefe zu berücksichtigen.

Diese Respektlosigkeit führt dennoch zu interessanten Ergebnissen, selbst wenn sie ihr Ziel verfehlen: Franz Treichler' s Mix von "The Need Machine" wäre auch ein Schmuckstück des letzten Young Gods-Albums gewesen und hätte sich nahtlos in dessen Kontext eingefügt.

Charlie Clouser hingegen versucht, das ohnehin stark an die Nine Inch Nails gemahnende "Quick Fix" zu maximieren und scheitert grandios an der unbändigen, unzähmbaren Kraft des Originals und ruiniert es restlos.

Interessanter sind da schon die Arbeiten von Ursula 1000, der die ohnehin traditionellen Songstrukturen eines Tracks wie "Someone Who Cares" noch deutlicher herausarbeitet und einem dem Stück gerechte, erweiternde Atmosphäre verleiht.

Ähnlich überzeugend auch die mutierte Reggae-Variante von "Mandelay" in der Bearbeitung von Phyrl, der die subtilen Klangsprengsel und diffizilen Sounds nicht eliminiert, sondern hervorgehoben, sparsam selektiert und bearbeitet hat.

In dem Finale demontiert sich Thirlwell auf clevere, selbstironische Weise selbst: Mit seinem eigenen Remix von "The Need Machine" öffnet er noch einmal sein Schatzkästlein obskurer Hardrock - und Jazzsounds und zelebriert in Perfektion das, wozu der Rest der Mixer kaum in der Lage ist, nämlich eine grandiose, humorvolle Improvisation des Originals!

Wie fast alle anderen Remix- Alben auch, ist "Blow" in erster Linie ein Album für den devoten Fan des Originalkünstlers oder des Remixers.
Es ist zweifellos spannend, im ständigen A- und B-Vergleich zu erleben, auf welche Art, wie gelungen oder misslungen die Stücke bearbeitet wurden.

Der Gebrauchswert dieses Albums hingegen ist gering und lässt die Genialität des Urhebers nur noch erahnen... - Ecki Stieg
 
 
 DAC



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