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Klaus Schulze - "Live @ Klangart" (Rainhorse/Manikin)  Populär
(1725 x gelesen)
Es ist schon bemerkenswert, dass die letzen regulären Veröffentlichungen von Klaus Schulze fast ausnahmlos Live-Alben waren.

Sei es "Are You Sequenced" (1996), sei es das grandiose "Dosburg Online" (1997) - der ehemalige Tangerine Dream -Musiker ist als einer der weniger Pioniere und heute zugleich eines der letzten Fossilien, das den analogen Flair der Gründerjahre weiterhin hoch hält und im Gegensatz zu seinen vornehmlich rein digital arbeitenden Kollegen auch heute noch die Improvisation und das Spiel ohne Netz und doppelten Boden liebt.
Natürlich vermeidet Klaus Schulze schon seit Jahren das Risiko, seine analogen Synthesizer auf die Bühne zu schleppen und aufgrund der Willfährigkeit dieser Geräte auch im gesetzten Alter nochmals ins kalte Wasser zu springen - doch er hat sie "midifiziert" (wie er es nennt), was nichts anderes heißt, dass er die warmen, für ihn typischen analogen Klänge und Sequenzen nun digital ansteuert.

Der Maschinenpark ist deshalb - im Gegensatz zu den Gerätetürmen der 70er und 80er Jahren - auf ein optisch nicht minder ansehnliches, zusammenklappbares Minimum geschrumpft - dennoch sind die damit erzeugten Klangbilder beeindruckender als je zuvor.

Neben der kaum übersehbaren Zahl von Compilations und "Jubilee"-Boxen ist "Live @ Klangart" eine der wenigen regulären Veröffentlichungen Schulzes und schließt in Atmosphäre, Herangehensweise und Attitüde direkt an die schon oben erwähnten Vorgänger an.

Bei der Masse seines Schaffens sind kaum große Innovationen zu erwarten.
Das weiß Schulze ebenso wie sein Publikum, das froh ist, dass der Meister endlich wieder zu seinen alten Tugenden zurückgefunden hat.

Deshalb praktiziert Schulze auf "Live @ Klangart" das, was er am besten kann: Die auf 2 CDs verteilten 8, wie gewohnt überlangen Tracks, sind eine geschickt und sensibel selektierte Reise in die eigene Historie, sind treibende Flächen voller vertrauter Zutaten und Zitate, die man ihn ähnlicher Form gewiss schon auf einer anderen Schulze-Platte wahrgenommen hat.

Doch Klaus Schulze hat nicht umsonst das Live-Szenario gewählt, um seine Alben einzuspielen.

Weit mehr als im Studio ist seine Spiel - und Improvisationsfreude auf der Bühne ungebremst - und es mag alte und junge Zweifler verwundern, dass dieser Elektroniker in der Tat auf sein Publikum reagiert und von seiner Methodik dem Jazz weitaus näher ist als der sterilen, digitalen Electro-Ästhetik des neuen Jahrtausends.


Natürlich weiß man mittlerweile, wie Schulze funktioniert. Seine simplen, aber immer noch beeindruckend inszenierten, mollgeschwängerten Harmonien sind vorhersehbar, ebenso wie die immer noch unverwechselbaren, verschwenderischen, epischen Klangteppiche, in deren Schönklang sich Schulze gerne selbst badet, sich an den Auswalzung einfachster Akkordwechsel oftmals zu sehr ergötzt.

Doch er ist heute der einzige Veteran, der diese Klänge noch produziert - und dies mit einer Souveränität und Leichtigkeit, die ihresgleichen sucht.

Wer, wie ich, Schulzes hier dokumentierten Auftritt am 9. Juni 2001 im Rahmen des besagten "Klangart"-Festivals in Osnabrück erleben durfte, wird sich gerne an die atemberaubende Klarheit und Transparenz des Klanges erinnern, der auf beiden CDs 1 : 1 festgehalten wurde. Also für alle, die nicht da waren: So war es wirklich!

Höhepunkt des ersten Teils sind ganz eindeutig die zu einem 42minütigen Klangteppich verschmelzenden Tracks "Breeze To Sequence" und "Loops To Groove"; wie die Titel schon vermuten lassen ein von Sequenzern gesteuertes, treibendes Klangbad, in dem Schulzes Improvisationstalent am beeindruckendsten zu Tage tritt und das uninspirierte Gedaddel des darauffolgenden "From Church To Search" vergessen lässt.

Wie so oft in der Vergangenheit hat sich Schulze auch diesmal einen Gast geholt.
Im Rahmen des Klangart-Festivals war dies der Cellist Wolfgang Tiepold, dessen sparsames, punktiertes Spiel den eher introvertierteren, zweiten Teil Teil des Konzerts, respektive der zweiten CD mitbestimmt.

Hier sind dann auch magische Momente spürbar - gerade, wenn sich Schulze zurückhält und sehr zaghaft und sensibel auf Tiepolds Spiel reagiert ("Tracks Of Desire")

Mit "Last Move At Osnabrück" gibt es darüber hinaus die mit knapp 14 Minuten leider viel zu kurze Zugabe einer atemberaubenden Liaison analoger und digitaler Ästhetik, die ebenso gut auch auf einem Album wie "Miditerreanan Pads" hätte ihren Platz finden können.

Insgesamt also ein Klaus Schulze-Album, das den Fans auch nach tausend vorangegangenen Veröffentlichungen ihres Lieblings begeistern wird, ohne dass wirkliche Abnutzungserscheinungen erkennbar sind.

Von welchem anderen Künstler kann man dies sagen? - Ecki Stieg
 
 
 DAC



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