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Massiv In Mensch - "Menschdefekt" (Endless) CD 2004 Populär
(2527 x gelesen)
Da hätten wir es nun also - das ?schwierige? dritte, Album, von dem ich bereits in der Kritik zu dem zweiten Massiv In Mensch-Album ?Die Rein? sprach.

War ?Die Rein? ein bewusster, für die Band sehr früher Ausbruch aus ihren sich auf dem Debüt ?Belastendes Material? vorzeichnenden Klischees, so ist das im Ausland bereits Anfang diesen Jahres erschienene dritte Werk ?Menschdefekt? die perfekte Konklusion und nochmalige Verdichtung der bisher erarbeiteten Historie.

Oder um es einfach auszudrücken: Eine Band die sich Werke wie Some More Crimes ?Code Opera? oder Tommi Stumpffs ?Trivial Schock? als Vorbild und künstlerischen Ausgangspunkt gewählt hat, kann nur schwerlich versagen, wenn sie einen wachen Geist, Hunger und Stil besitzt.

Dass sie all das besitzen, beweisen Massiv in Mensch auf ?Menschdefekt? ein weiteres Mal:

Das Album ist die perfekte Quintessenz der Erfahrungen der letzten beiden Alben, wieder deutlich populistischer und durch den ? allerdings sehr sparsamen Einsatz der Stimmen von Daniel Logemann und Sarah Folkens ? auch wieder zugänglicher ? dennoch auf jede unnötigen Noise-Attacken, gefakte Härte und vordergründige Attitüde verzichtend.

Nicht allein aufgrund der großen zeitlichen Distanz zwischen der Produktion des Albums und der Veröffentlichung hierzulande mag ?Menschdefekt? im Hier und Jetzt für den oberflächlichen Betrachter etwas antiquiert wirken ? es ist es dennoch zu keinem Zeitpunkt, denn die hier vernehmbare Stringenz und der minimalistische, dennoch farbenfrohe Approach werden wohl von kaum einer anderen Band derzeit so konsequent gelebt.

Das hat nicht zuletzt damit zu tun, dass die beiden Masterminds Daniel Logemann und Mirco Osterthun den Techno in all seinen Variationen entdeckt und erforscht haben, dennoch nie ihre Wurzeln und Parameter aus den Augen gelassen haben.

Trotz des minimalistischen Ansatzes ist die Bandbreite auf ?Menschdefekt? weit gefächert: Neben atmosphärisch perfekten Techno-Trance-Schmankerln wie ?Schach Matt? schließt das grandiose ?Le Rav? ziemlich direkt an das Debüt an und bleibt einer der wenigen wirklichen ?Songs? des Albums, der aber weit mehr überzeugt, als das Gros des Debüts, weil auch hier Logemann und Osaterthun hinzugelernt und auf alles unnötige Beiwerk verzichtet haben.

Überhaupt ist ?Menschdefekt? ein Sammelsurium, das stilistisch dennoch geschlossen ist und als Album funktioniert ? und dies selbst trotz fragwürdiger Cover-Versionen wie ?Codo? (komischerweise sehr gelungen) oder ?You?re The Greatest Lover? (Trash).

Hier hätte man sich vielleicht für Herrn Logemanns All-Time-Favourite ?Moskau? von Dschingis Khan entscheiden ? und somit einen bewussten Ausreißer produzieren sollen.

Unterm Strich bleibt ?Menschdefekt? allerdings ein hervorragendes elektronisches Album von Menschen, die sich noch die Fähigkeit erhalten haben, der Maschinerie nicht jeden erdenklichen Sound heraus zu quetschen, sondern mit Reduktion, Vision, historischen Bewusstsein und Stil zu einem beachtenswerten Resultat gekommen sind...



Dieses Album gibt es zum Download in unserem Shop - Ecki Stieg
 
 
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