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Essay : Hunde, wollt Ihr ewig leben? Druckoptimierte Version Schicke den Artikel an einen Freund
Geschrieben von Tommi Stumpff am 08.06.2004 22:12 (14663 x gelesen)


Hund (links) und Deutscher

Der Hund und sein Erzeuger

War die ursprüngliche Aufgabe des Hundes - oder genauer - dessen Vorfahren dem Wolf, noch seine durchaus ehrenwerte Rolle als Mosaikstein in der komplexen Verflechtung der Nahrungskette zu erfüllen, so ist er heute - durch den globalen Idioten Mensch domestiziert - auf die Erfüllung von lediglich zwei Grundpflichten reduziert: beissen und scheissen.
Diesem Job geht er mittlerweile sehr erfolgreich und in eindrucksvoller Vielfalt an Form und Farbe nach.
Vom mikroskopischen Pekinesen bis zum Kalbkonkurrenten Dogge -sie alle hinterlassen mehr oder minder grosse Spuren auf Gehwegen oder in Waden.


Da der Mensch im Prinzip der Schöpfer des Hundes ist (in diesem Zusammenhang fällt mir auf, dass die etwas aus der Mode geratene Beleidigung "Hundesohn" eigentlich obsolet ist. "Hundevater" wäre da viel adäquater - und im Übrigen auch wirkungsvoller - hält doch ein gewissenhafter Hundezüchter wahrlich nichts von Modernismen wie künstlicher Befruchtung), ist es nicht weiter verwunderlich, dass er darauf bedacht ist dessen Produktivität auf seine Bestimmung hin immer weiter auszubauen.

Das Resultat sind hocheffiziente Bestien, die immer fester beissen oder immer feister scheissen.

Das eine wird erreicht durch konsequente Weiterzüchtung von "Kampfhund" (mittlerweile wegen schlechter Publicity verharmlosend auch "Jagd-" oder "Wachhund") genannten Missgeburten, das andere durch die immer raffiniertere Weiterentwicklung von kalorien- und ballaststoffreichem Spezialfutter.

Der momentane Trend geht zum "Dual Purpose Dog", der gleichermassen über respekteinflössendes Gebiss- wie auch Dickdarmaktivitätspotential verfügt.

Interessanterweise führen diese beiden Beschäftigungsfelder unserer vierbeinigen Freunde dazu, dass sich deren Haupteinsatzzweck am effektivsten in unserer (den Menschen) nächster Umgebung entfalten kann. In der - möglichst dichtbesiedelten - Stadt.

Hier können sich Hundeführer (prominente Beispiele: Hitler, Stalin, Mussolini, Franco, Gerhard Schröder, George W. Bush, Kurt Krampmeier) neben den üblichen und von jedermann bekannten Unannehmlichkeiten, auch noch an den von ihren Lieblingen verursachten Kollateralschäden erfreuen.


Weltherrscher mit degenerierter Dreckstöle


Ach, wie rührend doch das besorgte Gesicht einer jungen Mutter, deren dreijähriges Kind ihr voller Stolz das soeben im Sandkasten gefundene und genau -auch oral - inspizierte Stück Dackelscheisse präsentiert.

Sollte zu diesem Zeitpunkt der geneigte Leser vielleicht zu dem Schluss kommen, ich möge Hunde nicht besonders, so liegt er fern der Realität: In Wahrheit hasse ich sie abgrundtief.

Ebenso wie Ihre "Herrchen" ( ...jaja und "Frauchen" aber das Thema kommt ein anderes Mal).

Ein nicht unwesentlicher Bestand des Themas HUNDE nämlich, sind die
Hundebesitzer.

Im Prinzip kann man Hundebesitzer mit Mac - Usern vergleichen.
Beide wollen einen Gegenstand, den sie mit einfachen Mitteln kontrollieren können und der ihnen das Gefühl vermittelt sie zu beherrschen, ohne dass sie sich darüber Gedanken machen müssten, wie er eigentlich funktioniert.


Für stupide Arbeiten am Mac gerade noch zu gebrauchen: Der Rhodesian Ridgeback

Beide reagieren hysterisch auf jegliche Kritik an ihrem Liebling und beide kann man ganz einfach und pauschal als Arschlöcher bezeichnen, ohne jede weitere Art der Differenzierung.

Der Hundebesitzer verfügt über ein sehr begrenztes Repertoire an Sozial-Funktionen, die sich in den einfachen Hundekommandos wiederspiegeln: sitz, lieg, hol Stöckchen, fass, friss, scheisse.
Eben die selben Grundmechanismen die auch sein eigenes miserables Leben diktieren.

Ähnlich dem Mac - User ängstigt den Hundebesitzer ein Übermass an Eingriffsmöglichkeiten.

Die überschaubare Einfachheit der Beiss- und Scheissmaschine Hund schmeichelt dem Intellekt seines Besitzers, da sie ihn niemals überfordert.

Er versteht ihn. Noch besser: er wird von ihm verstanden.

Die Synergie - Effekte, die aus der unheilvollen Verbindung Hund-Mensch resultieren potenzieren deren Wirkungsgrad beträchtlich.

Ist jeder für sich alleine genommen gerade eben noch tragbar, so mutieren sie in der Gemeinschaft zum "Duo des Grauens".

Wem jemals in einsamer Gegend die Kombination Asoziales-Element-Typ-Hooligan und begleitender Pitbull begegnet ist, wird mit Sicherheit seine Einstellung zum Schusswaffenverbot überdacht haben.

Natürlich, das Naheliegenste ist: Das ganze Pack einfach abknallen.

Leider machen uns da die Auswirkungen der linksliberalen Ära und deren verweichtliche Gesetzgebung einen dicken Strich durch die Rechnung. Putative Notwehr wird hier nicht anerkannt.

Also halten wir uns an den Hund.

Der gilt laut Gesetz als "Sache". Somit Hundemord als Sachbeschädigung, mit einigen juristischen Einschränkungen über die Ihr den Anwalt Eures Vertrauens befragen solltet.


nützlicher Link:
http://www.hundefeind.de/

(c) Tommi Stumpff

Druckoptimierte Version Schicke den Artikel an einen Freund

Die hier verffentlichten Artikel und Kommentare stehen uneingeschrnkt im alleinigen Verantwortungsbereich des jeweiligen Autors.

Mitglied Diskussion
desiretodecay Geschrieben am: 07.09.2004 16:39  Aktualisiert: 07.09.2004 16:39
Novize
Mitglied seit: 01.09.2004
aus:
Beitrge: 5
 Re: Hunde, wollt Ihr ewig leben?
zugegeben hab mir nur die ersten 5 zeilen durchgelesen und das reicht mir denn die überschrift ist gestohlen. von ballz.de! hätte ich ihnen nicht zugetraut herr Stieg. sowas nennt man plagiat falls es ihnen ein begriff ist!
rescherche lohnt sich jetzt muss ich erst mal prüfen ob bei den anderen nicht auch was geklaut ist....

na ganz so schlimm ist es nicht. darfst dich das nächste mal halt nicht erwischen lassen.
 

Mitglied Diskussion
benakiba Geschrieben am: 23.06.2004 00:23  Aktualisiert: 23.06.2004 00:23
Novize
Mitglied seit: 23.06.2004
aus:
Beitrge: 1
 Re: Hunde, wollt Ihr ewig leben?
herrlich, direkt aus dem Leben auf den Punkt gebracht - habe mich köstlich amüsiert.

Warum nach einem tieferen Sinn suchen? Es ist schlicht und ergreifend ein Tatsachenbericht.

Ben
 

Mitglied Diskussion
KaWre Geschrieben am: 17.06.2004 15:53  Aktualisiert: 17.06.2004 15:53
Novize
Mitglied seit: 02.06.2004
aus:
Beitrge: 1
 Re: Hunde, wollt Ihr ewig leben?
Das erinnert mich an folgenden Artikel:

Warum Denken unmodern ist
 

Mitglied Diskussion
per_se_phone Geschrieben am: 10.06.2004 16:35  Aktualisiert: 10.06.2004 16:35
Novize
Mitglied seit: 10.06.2004
aus:
Beitrge: 1
 Re: Hunde, wollt Ihr ewig leben?
Sach-lich bleiben!
§ 90a BGB
 

Mitglied Diskussion
godzilla_ihr_hund Geschrieben am: 10.06.2004 02:48  Aktualisiert: 10.06.2004 02:48
Novize
Mitglied seit: 10.06.2004
aus:
Beitrge: 1
 Re: Hunde, wollt Ihr ewig leben?
Hey Leute, macht euch locker!
Diese Ignoranten machen auf oberschlau, Fakt ist, sie haben nie erleben dürfen, welch unglaublichen Spaß es macht ein duftig aufgeschäumtes 1500g Häufchen "hups aus Versehen" auf dem Gehweg zu plazieren und zu gucken wie "Herr/FrauCHEN" reagiert.
Voll lustig! Da gibt es den
Unauffälligkeitsmodus:
"Erst mal ne Zigarette anzünden und hat da nicht eben das Handy gepiept und überhaupt welchen Hund meinen Sie eigentlich...?",
den Ladendiebmodus:
"Auffälliges, nervöses Umgucken in alle Richtungen macht doch unsichtbar, oder nicht...",
den Kampfmodus:
"Dann rufen Sie doch das Ordnungsamt, Sie Blockwart Sie! Sie werden schon sehen was Ihnen das einbringt, wir mögen hier nämlich keine Hundehasser... !"
Aber mein "HerrCHEN" ist total cool!
Der ist eben Hundefachmann und TOTAL entspannt, der sagt dann immer: "Mein Gott.,is ja gut..der Arme hat es eben nicht mehr geschafft..Na und? Soll der arme Hund Verstopfung kriegen? Wenn man Sie beim Kacken vom Klo zerren würde, rennen Sie sofort zum Therapeuten. Herrje Grundgütiger, in 3 Tagen ist das vertrocknet und pulversisiert. Ist auch nicht schlimmer als die Autoabgase, die wir täglich einatmen."
Trotzdem bin ich auch ein bißchen beleidigt, wenn er mich wirklich verstehen würde, würde er meine
Bemühungen den Gehweg sicher zu treffen, würdigen und meinen Liebeshaufen in eine Tüte packen und einfrieren oder was weiß ich..

Aber wenn ich mal vor lauter Langeweile Bock hab wen zu beissen, nimmt er mich toll in Schutz, warum müssen mich diese Hundehasser auch immer so provozieren! Diese Wixer, die müssten doch wissen, dass wir Hunde so sensibel sind, wenn man sich nicht um uns kümmert!
 

Mitglied Diskussion
LevarePatria Geschrieben am: 09.06.2004 18:30  Aktualisiert: 09.06.2004 18:30
Novize
Mitglied seit: 06.06.2004
aus: Varel/Oldenburg
Beitrge: 6
 Re: Hunde, wollt Ihr ewig leben?
Na, der Alt-Punker muss nur mal vom Deutschen und seinem Hund richtig erzogen werden.

Lev
 

Mitglied Diskussion
Grenzlaeufer Geschrieben am: 09.06.2004 16:56  Aktualisiert: 09.06.2004 16:56
Stabsunteroffizier
Mitglied seit: 09.06.2004
aus:
Beitrge: 24
 Re: Hunde, wollt Ihr ewig leben?
High!

Der Stil von Herrn Stumpff war ja schon ganz amüsant. Wenn er jetzt noch ein provokantes Thema findet, daß den Leuten nicht am Arsch vorbei geht und evtl. noch was mit Musik zu tun hat, dann könnte aus ihm ja noch was werden. Aber er hat sich ja bemüht.
Wir wärs mit einer Begründung warum Frau? Märkel die ideale Frontfrau für eine Gruftiebänd wär. Oder einer Erörterung über die (musikalischen) Gemeinsamkeiten von Szeneleuten und Ravern.

Schöne Grüße

Grenzläufer

PS: Das nächste Essay wird bestimmt besser; laß einfach mal den Hund aus dir raus
 

Mitglied Diskussion
__Joker Geschrieben am: 09.06.2004 09:29  Aktualisiert: 09.06.2004 09:29
Novize
Mitglied seit: 09.06.2004
aus:
Beitrge: 3
 Re: Hunde, wollt Ihr ewig leben?
Wo genau ist bei diesem und dem letzten Essay (M. Moore) nochmal der Bezug zur Musik? Finde ich irgendwie nicht...
 

Mitglied Diskussion
LevarePatria Geschrieben am: 08.06.2004 23:31  Aktualisiert: 09.06.2004 00:12
Novize
Mitglied seit: 06.06.2004
aus: Varel/Oldenburg
Beitrge: 6
 Re: Hunde, wollt Ihr ewig leben?
Meine Güte ... ich dachte nicht, dass ich nach meinem jüngsten Kommentar über das Moore-Essay so schnell wieder etwas hier hinein schreiben werde, aber in dem Fall kann der Hundefreund ja gar nicht anders.

Lang gefragt: Was will uns Ecki mit diesem "Essay" sagen? Dass er den Hund noch viel weniger mag als den idiotischen Menschen? Dass ein Hund, so wie Ecki auch, einen Darm zum Scheißen hat? Dass Herr Stieg unfähig ist, etwas mehr in einem Tier zu sehen, als Fäkalien, Zähne die ihm aua machen und mangelhafte Intelligenz? Komm schon, da muss doch mehr rauszuholen sein.

Im Gegensatz zum Menschen lobe ich zumindest die Unschuld des Tieres, denn es kann nur nach Instinkten handeln, oder nach dem, was Mensch ihm antrainiert. Während sich Herr Stieg gerade selbst über alle Maßen schuldig gemacht hat, das Internet weiterhin unnötig mit Müll zu verstopfen.

Wenigstens hat seine von ihm mit Befehlen gespeiste Suchmaschine nach einem echt coolen Foto eines echten Deutschen geschnappt, damit der Artikel wenigstens den einen oder anderen Besucher neugierig machen kann. Glückwunsch.

Alle Hunde ins KZ, da können'se kacken wohin se wolln. Oder?

Vielleicht habe ich auch irgendetwas nicht verstanden, vielleicht hat das Essay ja doch einen wahnsinnig tiefen Sinn ... ich zweifle ernsthaft daran.

EDIT: Lach! Das ist ja von Herrn Stumpff. Egal. Genauso unnötig ...

Liebevoll,
Levare Patria
 

Mitglied Diskussion
Niggels Geschrieben am: 09.06.2004 02:26  Aktualisiert: 09.06.2004 02:26
Novize
Mitglied seit: 06.06.2004
aus: Münster/Westf.
Beitrge: 5
 Re: Hunde, wollt Ihr ewig leben?
Die Kritik ist mir irgendwie zu stumpff....

Haha, toller Kalauer!

Naja, man passt sich dem Niveau an.

Ich muss zugeben, dass ich beim Lesen gelegentlich herzhaft gelacht habe! Allerdings sollte man daraus nicht schlussfolgern, ich würde der Kritik zustimmen. Ausnahme: Es gibt wirklich einige geradezu unzumutbare HundeBESITZER, die einen zu kurzen Schwanz oder mangelnde Mutterliebe durch nen Köter zu kompensieren versuchen. Oder wo der Hund schlicht der Schlauere im Gespann ist.

Aber was können die Hunde dafür???

Nix. Insgesamt ist das Essay auch eher für einen Psychologen interessant. An den paar Zeilen kann man sicher schon ne Menge über den Autor herausfinden. Ist er ein neurotischer Stadtmensch, unzufrieden mit sich und seiner Umgebung, überfordert durch die Hektik der Großstadt, ein paranoider Misanthrop der anderen nicht mal den Köter gönnt, einer der schlicht alles und jeden hasst, einer der meckert um des Meckern willens weil er sich damit eine eigene Überlegenheit suggeriert?

Oder isser einfach nur gestern in Hundescheisse getreten?

Mir wurscht.

Grüssle,
Niggels
 

 
 DAC



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