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Interviews : John Alexander Ericson Druckoptimierte Version Schicke den Artikel an einen Freund
Geschrieben von Ecki Stieg am 23.06.2004 17:40 (3169 x gelesen)



John Alexander Ericson

Es scheint zwei Sorten Musiker zu geben, die mit elektronischer Musik arbeiten: Die einen erfreuen sich an der Ästhetik und der scheinbar unbegrenzten Möglichkeiten, die ihnen das analoge und digitale Equipment bietet – für die anderen ist die Technologie nur ein Vehikel, um ihre Vision einer meist sehr atmosphärischen, organischen Klangwelt zu verwirklichen.

Ohne Zweifel gehört John Alexander Ericson zu der letztgenannten Kategorie.

Zusammen mit Stefan Sääf rief der Schwede 1993 das Duo Northern Territories ins Leben, deren Debut „Midnight Ambulance“ auch hierzulande zu einem vor allem von der Kritik geliebten Achtungserfolg geriet: Die warmen analogen Klänge und die frei schwebenden, dennoch strukturierten, hochmelodischen Songs, die introvertierte Attitüde und nicht zuletzt die überragenden vokalistischen Leistungen von Ericson, die Understatement, Intimität und Persönlichkeit zugleich vermitteln, machten das Album und auch seine Nachfolger „Orange Moon“ oder „Satellite People“ zu Juwelen.

Gerade weil sich die Band eher in der Tradition von Künstlern wie David Sylvian, Brian Eno oder David Bowie sieht, war sie von Anbeginn nie „szenekompatibel“.

An seinem ersten Solo-Album Songs For Quiet Souls hat John Alexander Ericson mehr als vier Jahre gearbeitet.
Immer wieder angekündigt, dann verschoben, ist es nun endlich veröffentlicht worden.



„Elektronik ist mir zu kalt“, sagt Ericson, der es auch auf „Songs For Quiet Souls“, ähnlich Vorbildern wie Brian Eno mit spielerischer Leichtigkeit schafft, mit elektronischen Klängen subtil inszenierte, flächige Landschaften von großer Wärme, Bildlichkeit und Intimität zu zaubern.

Doch in erster Linie ist er ein grandioser Sänger und Songschreiber

John Alexander Ericson: „Die Songs hatten einfache Arrangements verlangt. Sie sind allesamt sehr ruhig und deshalb eigenen sich akustische Instrumente am besten. Zudem komponiere ich meine Songs ausschließlich mit der Gitarre oder am Piano. Diese Instrumente bilden das Rückgrat der Songs – und ich mag es, die Songs so einfach und nackt zu halten, so dass nur noch die Essenz sichtbar ist. Nur ich und die Melodien…“



Konform gehend mit den introvertierten Klängen sind auch die Texte von John Alexander Ericson geprägt von desolaten, intimen Skizzen von großer Bildlichkeit, die manchmal gar verzweifelte, geradezu nihilistische Züge tragen, wie in „Cyanide“ (You are a waste of energy/Bad technology(A bleeding machine/When no on eis left/Not a single one/The Universe will rest“)

John Alexander Ericson: „Wie für jeden Künstler ist es auch für mich sehr schwer, meine Songs selbst zu analysieren. ‚Cyanide’ ist ein so wütender Song, dass er schon wieder komisch ist. Als ich ihn schrieb war ich sehr wütend, doch heute muss ich fast lachen, wenn ich ihn auf der Bühne singe.“



Nur selten kommt es vor, dass jeder, dem ich ein Album zu Gehör gebracht habe, dieses Album sofort enthusiastisch aufgenommen und in sein Herz geschlossen hat. „Songs For Quiet Soul“ ist einer dieser Ausnahmefälle…

John Alexander Ericson: „Ich weiß. Und ich mag die Tatsache, dass dieses Album ziemlich zeitlos ist. Darum war es auch egal, wann es erscheint. Ich hoffe, die Leute werden es auch in 10 Jahren noch lieben…“

www.alexanderericson.com

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 DAC



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