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News : Grenzwellen TV revisited Druckoptimierte Version Schicke den Artikel an einen Freund
Geschrieben von Ecki Stieg am 06.03.2009 17:42 (13138 x gelesen)

Grenzwellen-TV revisited!




Wiederentdeckt: Die erste und einzige Grenzwellen-TV-Sendung!

Klickt auf das Video und auf "mehr", um die ganze Geschichte zu lesen...


Auch diese Geschichte ist nunmehr fast 10 Jahre her.

Bereits 1997, als die Grenzwellen bei radio ffn off air gingen, existierten Ideen, die Grenzwellen auf visuelle Medien zu übertragen - also noch einige Jahre, bevor ähnliche Akteure wie Crazy Clip-TV allumfassend aktiv wurden.



Konkret wurde der Gedanke 1991 auf Initiative meines Ex-radio ffn-Kollegen Michael Heise (heute Heureka Films ), der diese Idee vorantrieb und mit Manfred Schütz (SPV ) und mir die Borderline GmbH gründete.

Mit viel Elan und nicht weniger Geld sollten die Grenzwellen ins Fernsehen gebracht werden. Unser bevorzugter Partner war der Fernsehsender „arte“, für dessen Programm der zweisprachige Pilot der „Grenzwellen“ letztendlich auch produziert wurde.



Zusammen mit dem Team von Magic Media Service unter der Leitung von Andreas Gräf wurde eine Pilotprojekt angelegt, das für die damalige Zeit einige Dimensionen sprengte:

So wurde das komplette Zillo-Festival 1998 in Hildesheim nicht nur mit einem großen Kamerateam gefilmt, sämtliche Auftritte auf der Hauptbühne (mit Ausnahme der Hauptacts The Cure und Rammstein) wurden zudem noch auf 24 Spuren mitgeschnitten (darunter Wolfsheim, Das Ich, Clan Of Xymox, And One, Alexander Veljanov ).



Das Material wurde professionell bearbeitet und gemixt – und ist bis zum heutigen Tag unveröffentlicht – Teile davon sind aber im Pilotfilm zu sehen!

Die Sendung selbst wurde mit viel Liebe zum Detail und aufwändiger Kulisse in den Studios von Magic Media in Bremen gedreht. Sabine Bulthaup übernahm den Part der französischen Moderatorin.





Besonders gern erinnere ich mich an den Studiogast Karl Bartos (Ex-Kraftwerk, Electric Music) und das Interview mit ihm.



Zu jener Zeit konnte man leider nur auf ein sehr begrenztes Kontingent von halbwegs professionell gedrehten Videos der „Szenebands“ zurückgreifen – Front 242’s „Headhunter“ und „Mind Machine“ von Deine Lakaien waren in diesem Rahmen die eindeutigen Highlights.

Der Pilotfilm stieß bei Arte zwar auf großes Interesse, letztendlich beschloss man dort aber, sich lieber auf das Musikmagazin „Tracks“ zu konzentrieren.


Der Film (mit der Hoffnung und Option auf eine feste Sendung) wurde dann MTV und VIVA angeboten, die diese Sendung ebenfalls ablehnten, weil sie nicht „formatgerecht“ war, zudem das Budget dieser Sendung jegliche Dimensionen gesprengt hätte, wenn wir sie so, wie geplant, fortgeführt hätten.



Was bleibt ist auch nach fast 10 Jahren ein gelungenes Experiment und viele sehr schöne Erinnerungen an die Dreharbeiten beim Zillo-Festival und an die Produktion der Sendung selbst mit einem großartigen Team!



Ich habe die Sendung selbst seit mindestens 7 Jahren nicht mehr gesehen, da ich alle Promo-Videos verschenkt habe, bis mir Michael Heise vor ein paar Tagen mitteilte, dass die komplette Sendung als Referenz auf der Seite von Heureka Films zu sehen ist.

Ich hoffe, Ihr habt soviel Spaß beim Sehen und Hören wie ich, als wir das alles gedreht haben!
Kommentare sind ausdrücklich willkommen!



Credits:

Regie: Ecki Stieg
Produzent: Michael Heise
Moderation: Ecki Stieg, Sabine Bulthaup
Kamera: Patrick Werner, Mucho Much u.a.
Studio: Magic Media Service/ Andreas Gräf
Ton/ Ü- Wagen: Friedrich Thein/ Thein Studios

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Die hier verffentlichten Artikel und Kommentare stehen uneingeschrnkt im alleinigen Verantwortungsbereich des jeweiligen Autors.

Mitglied Diskussion
Schnoerpfel Geschrieben am: 08.07.2010 16:51  Aktualisiert: 08.07.2010 16:51
Novize
Mitglied seit: 08.07.2010
aus:
Beitrge: 1
 Re: Grenzwellen TV revisited
Von wann ist die Sendung? 1998?

Ich verstehe nicht, warum Ecki Stieg für solche Bands immer Bezeichnungen wie "Gothic" oder "Electro" nutzt. Ich hätte ihm ein besseres Musikverständnis zugetraut. Oder warum er glaubt, Gothic-Bands seien jemals so erfolgreich, dass sie die Charts stürmen könnten. Das war mal in den 80ern kurzzeitig der Fall. In den 90ern hatte das nicht eine Band geschafft.

Das Ich, Wolfsheim, Lacrimosa, Project Pitchfork, Blind Passengers und wie sie alle heißen mögen, hatten 1998 mit Gothic/Wave noch so viel zu tun wie Wolle Petry mit Black Metal. Das Ich hatten laut Interviews schon 1994 keinen Bock mehr auf Grufties, Wolfsheim entpuppte sich als Electro-Pop mit Dance-Sounds und Breakbeat-Einschlag. Lacrimosa mutierte schon 1995 zur schlechten Heavy-Metal-Grütze. Project Pitchfork und die Passengers fabrizierten 1998 nur noch Electronica/Trip-Hop-Mucke mit Metal-/Crossover-Anleihen. Rammstein hatten ihren Ursprung nie in der Schwarzen Szene, sondern sahen sich vielmehr der Metal-Kultur verbunden.

Was also hat all das mit Gothic zu tun? Wie können mutmaßliche "Szene-Ikonen" so blind sein?

Diese Sendung repräsentiert für mich den Beginn dieser Pseudo-Kultur, wie wir sie heute vorfinden. Irgendeine Nachgeburt, völlig losgelöst von jeglicher Form von Wave- und Gothic-Musik, überzeugt von einer eigenen, musikalischen Grundlage, die sie gar nicht besitzen, weil sie nur noch fremde Musikstile konsumieren und einverleiben. Hier ein wenig Metal, da ein wenig Techno, dort ein bisschen Neue Deutsche Härte und Mittelalterrock-Gedöns.

Gothic war vor 15 Jahren schon vorüber. Das einzige, das davon überlebte, sind heutige Batcave-Schlümpfe, die sich in die Keller einiger Großstädte zurückgezogen haben.
 

Mitglied Diskussion
gnom76 Geschrieben am: 04.06.2009 21:52  Aktualisiert: 04.06.2009 21:53
Novize
Mitglied seit: 04.06.2009
aus: Brainschwijg
Beitrge: 1
 Re: Grenzwellen TV revisited
Fände das ziemlich cool, wenn es so ein Fernsehformat
gegeben hätte. Von daher : Danke für's produzieren
(und jetzt online stellen) ...



es grüßt der G.Nom
 

Mitglied Diskussion
dr_spok Geschrieben am: 31.03.2009 00:21  Aktualisiert: 31.03.2009 00:21
Novize
Mitglied seit: 15.06.2004
aus:
Beitrge: 7
 Re: Grenzwellen TV revisited
Waaahhh !
Un-glaub-lich !
Wußte gar nich, daß Sabine mit dem Franzmann kooperiert.
Tjä.

Alles Gute aus Hamburch,
spok
 

Mitglied Diskussion
Grenzlaeufer Geschrieben am: 16.03.2009 10:05  Aktualisiert: 16.03.2009 10:05
Stabsunteroffizier
Mitglied seit: 09.06.2004
aus:
Beitrge: 24
 Re: Grenzwellen TV revisited
Die Sendung ist ein schönes Stück schwarzer Kultur und vom Inhalt ein Teil meiner Jugend. Ach,... damals war noch alles besser... Bei den Bands und dem Festival wurden wieder Erinnerungen wach. Nur zu schade, dass es nie mit dem Fernsehen geklappt hat. Von der Aufmachung hat mir die Sendung gut gefallen. Irgendwie kann ich mir aber auch nicht vorstellen, dass es für regelmäßige Sendungen genügend guter Musikvideos gegen haben könnte.
Das beste Format für die Grenzwellen ist und bleibt das Radio. Da dies wohl nicht mehr passieren wird, bleib ich beim guten (Musik-) Programm von DLF.
 

Mitglied Diskussion
MMD71 Geschrieben am: 15.03.2009 23:44  Aktualisiert: 15.03.2009 23:44
Novize
Mitglied seit: 15.03.2009
aus: Mitten in Deutschland
Beitrge: 1
 Re: Grenzwellen TV revisited
Genial - für einen alten Grenzwellen-Hörer und -Liebhaber ist diese Sendung ein Grund weiterzuleben, auch wenn sie nie ausgestrahlt wurde. Ich habe es nie verstanden, warum die Grenzwellen bei ffn abgesetzt oder abgesägt oder was auch immer wurden. Dann habe ich das Ganze aus den Augen und Ohren verloren. Jetzt bin ich nach Jahren der Abstinenz zufällig über Eure Seite gestolpert und mir sind wahrlich die Tränen in die Augen gestiegen. Es ist schön, daß der Großmeister der Musikszene noch immer aktiv am wirken ist und den Kampf gegen das Mittelmaß noch nicht aufgegeben hat. Daumen hoch!

MMD
 

 
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